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Jonny8
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Beitragvon Jonny8 » 26.09.2006, 18:54


3247
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Beitragvon 3247 » 26.09.2006, 19:59

Das mit der "mündlichen Zusage" der GEZ ist ja nett. Im Gesetz steht es aber anders; wenn ein Wechsel des Providers bzw. des Tarifs beim Provider genügt, ist das ein "geringer technischer Aufwand" und man entgeht so nicht der Gebührenpflicht.

WaS
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Beitragvon WaS » 26.09.2006, 21:44

Nicht, dass ich die GEZ-Pflicht für Internet-Anschlüsse befürworten
würde, aber dieses Angebot ist doch völlig lächerlich! Das ist ja fast
so, als würden RTL, SAT1 & Friends damit werben, man solle am
Fernseher keine öffentlich-rechtlichen Sender abspeichern, dann
bräuchte man auch keine Gebühren mehr zu zahlen.

Es ist hinlänglich bekannt, was die Rechtsprechung als "technischen
Aufwand" gelten lässt und was nicht. Eine rein administrative
Maßnahme wie die Auswahl des Tarifs gehört offenkundig nicht
dazu.

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bluebird
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Beitragvon bluebird » 27.09.2006, 06:41


webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 27.09.2006, 08:49

Sehen wir es mal so. Bisher kann man zwar auch seinen Kabelanschluß verplomben lassen, um die Gebühren zu umgehen, GEZ zahlt man aber trotzdem, sobald ein Radio da steht.

Abgesehen von der ungerechten Verteilung der Gebühren und der oftmals schon fast kriminellen Handlungsweise mancher GEZ-Mitarbeiter wird es wohl schwer werden, den Standpunkt der GEZ aufrecht zu erhalten.

In einer wirtschaftlichen wie die jetzige, wäre das - vor allem mit den Beträgen, die die GEZ haben will - eine weitere finanzielle Belastung, die sich derzeit keine Firma leisten kann.

Wenn MNet mit seiner Strategie sich so verhält wie bei den Kundendaten sehe ich gute Chancen, dass solche Angebote wie NoGEZ durchaus realisierbar sind.

Ich persönlich würde es vorziehen, den Content - wie alle anderen Anbieter auch - gegen Gebühren anzubieten. Für etwas zu bezahlen, was ich nicht nutze finde ich nicht gerecht. Genügt es doch schon, dass ich für Radio und Fernsehen zahle, das ich sowieso nicht sehe oder höre.
Die Sendungen der ÖR Anstalten sind sowieso eher für die Rentner der kommenden 10 Jahre - nichts was man sich ansehen müsste. Und wenn es eine Möglichkiet gäbe, dem Kabelbetreiber einen Anschluß ohne ÖR-Programm aus dem Kreuz zu leiern - ich würds tun!


Aber: Deutschland für jeden mist muss man zahlen, auch wenn mans nicht braucht. Deutschland muss endlich mal die komplette Denkweise ändern, sonst wird aus dem Wirtschaftswunder ein Armutswunder (siehe Hartz IV und Kinder leben unter der Armutsgrenze...)

Sowas regt mich einfach auf!

loonitoon
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Beitragvon loonitoon » 27.09.2006, 12:14

ich bin grundsätzlich auch gegen die völlig überhöhten und unsinnigen GEZ-Gebühren und das die sich immer wieder was neues einfallen lassen. Aber so Dinge wie NoGEZ bei Internet wird nicht funktionieren. Der GEZ ist das wie ja immer wieder schon berichtet wird und auch zu lesen ist egal, ob öffentlich-rechtlich geschaut/gehört wird oder nicht. Es reicht, dass ein Gerät da steht, dass das kann, wie beim Fernseher. Selbst wenn der Kabelbetreiber Anschlüsse ohne ÖR zur Verfügung stellen würde, müsste man dennoch GEZ zahlen. Selbst wenn man einen Fernseher zu Hause hat ohne jeglichen Kabel-/Sat-/Antennenanschluss muss man ebenso zahlen.

Abgesehen davon wenn man bereits Fernseh/TV angemeldet hat, kann einem das mit Computer und Handy egal sein, das ist ein Zweitgerät wie jeder weitere Fernseher oder Radio auch. Die einzigen die davon betroffen sind, sind Unternehmen, die noch nichts angemeldet haben. Und so nebenbei: Unsere Nachbarn in der Schweiz haben das bereits dieses Jahr eingeführt.

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eurostarter
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Beitragvon eurostarter » 27.09.2006, 12:28

webcam_service hat geschrieben:Sehen wir es mal so. Bisher kann man zwar auch seinen Kabelanschluß verplomben lassen, um die Gebühren zu umgehen, GEZ zahlt man aber trotzdem, sobald ein Radio da steht.

Bist Du Dir sicher? Dann könnte man sich ja eine einfache Zimmerantenne kaufen und wäre schon wieder gebührenpflichtig. Soviel ich weiß kann man die GEZ-Gebühren nur umgehen, wenn man das Empfangsteil des Fernsehers ausbauen lässt.
Beim Internetzugang wäre es dann ähnlich. Wenn man mit einem Tarifwechsel die öffentlich-rechtlichen Inhalte abrufen kann, wird man von Anfang an gebührenpflichtig sein.

Ich glaube aber nicht, dass die Computerstrafgebühr in der Form kommen wird. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, und selbst Teile der Politik haben mittlerweile schon erkannt, wie irrsinnig das Gesetz ist.

Nachtrag: GEZ: Gefilterter Internetzugang irrelevant

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Beitragvon loonitoon » 27.09.2006, 12:47

eurostarter hat geschrieben:Bist Du Dir sicher? Dann könnte man sich ja eine einfache Zimmerantenne kaufen und wäre schon wieder gebührenpflichtig. Soviel ich weiß kann man die GEZ-Gebühren nur umgehen, wenn man das Empfangsteil des Fernsehers ausbauen lässt.


bringt gar nix. Auch dann muss man zahlen. So bald da ein Fernseher steht, egal ob funktionstüchtig oder nicht, zahlt man. s. auch die vielen letzten Akte-Berichte, wo ein Schrotthändler sogar für einen kaputten Radio zahlen soll, den er nur auf Seite gestellt hat, damit er was zum basteln hat

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Beitragvon 3247 » 27.09.2006, 20:07

eurostarter hat geschrieben:
webcam_service hat geschrieben:Bisher kann man zwar auch seinen Kabelanschluß verplomben lassen, um die Gebühren zu umgehen, GEZ zahlt man aber trotzdem, sobald ein Radio da steht.

Bist Du Dir sicher? Dann könnte man sich ja eine einfache Zimmerantenne kaufen und wäre schon wieder gebührenpflichtig.
Es kann da nur um die Gebühren für den Kabelanschluss gehen, nicht um die GEZ.

Übrigens ist es theoretisch durchaus möglich, trotz Kabelanschluss keine Rundfunkgebühren zahlen zu müssen. Nämlich dann, wenn man einen Kabelanschluss hat (und ihn z.B. für Internet und VoIP nutzt), aber kein Rundfunkgerät.

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Beitragvon VogeL » 27.09.2006, 20:32

nur hat man heutzutage leider meistens schon ein "Rundfunkgerät" wenn man nen Handy hat :) haben ja viele scho eingebautes UKW Radio ... ;)

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Beitragvon loonitoon » 28.09.2006, 11:10

3247 hat geschrieben:Übrigens ist es theoretisch durchaus möglich, trotz Kabelanschluss keine Rundfunkgebühren zahlen zu müssen. Nämlich dann, wenn man einen Kabelanschluss hat (und ihn z.B. für Internet und VoIP nutzt), aber kein Rundfunkgerät.


vorraussichtlich ab nächstes Jahr nun nicht mehr. Bei Internet benutzt du ja einen PC und musst somit wieder GEZ zahlen.

Rossi
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Beitragvon Rossi » 29.09.2006, 03:24

Sorry wenn ich es mal in so deutlicher Weise sagen muss, aber Ihr sprecht/schreibt hier über etwas ohne genau zu wissen worum es wirklich geht.

Deshalb ein paar Klarstellungen:
Die Rundfunkgebühr für PC ist eine Erfindung der Parlamente der 16 Bundesländer und nicht der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Über die Form und die Höhe einer solchen Gebühr (und auch die Sinnhaftigkeit) haben die Länder bis jetzt den Dialog mit den Anstalten verweigert.

Ganz egal ob bei Privathaushalten oder gewerblicher Nutzung, diese Gebühr für den PC würde nur dann anfallen, wenn nicht vorher schon eine Radio oder Fernsehgerät angemeldet ist. Sobald der Freiberufler z. B. in seinem PKW ein Autoradio hat und dieses angemeldet ist, braucht er für den PC nichts extra zu bezahlen.

Die GEZ hat sowohl hierbei wie auch grundsätzlich ausschließlich die Aufgabe die Gebühren einzusammeln und an alle Beteiligten (auch an die Aufsichtsgremien der Privatsender) zu verteilen. Die GEZ hat weder bei der Festlegung (Höhe der Gebühr), noch bei der Verteilung irgendeinen Einfluß.


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