M-Net früher TOP - heute eine Leidensgeschichte

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trinidad
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M-Net früher TOP - heute eine Leidensgeschichte

Beitragvon trinidad » 29.06.2007, 11:15

Hallo Freunde,

im Jahr 2002 wechselte ich mit Firmen- und Privatanschlüssen zu M-Net und freute mich über Top-Betreuung, Service und höhrere Bandbreiten als zugesichert.

In diesem Jahr wechselten wir von einem Mehrgeräte- auf einen Anlagenanschluß. Resultat: 5 Werktage Totalausfall unserer Kommunikation, da M-Net den Anschluß falsch konfigurierte. Lösung "Handauflegen an der Vermittlungsstelle". Von Einsicht und Entschuldigung keine Spur.

Zeitgleich erfolgte ein Update von DSL 2000 auf DSL 16000, was seitens M-Net geprüft wurde.

Aber jetzt kommt der eigentliche Haken: vor 4 Wochen brach plötzlich unsere Bandbreite auf ISDN-Niveau ein. Wer ist schuld? Natürlich unsere Hardware. Fehlanzeige. Alles prima. Tausch des DSL-Modems. Fehlanzeige, Bandbreiten blieben im Keller.

Was M-Net lapidar dazu sagt:
"Wir müssen Sie auf einen DSL 3000 downgraden, höhere Bandbreiten sind nicht möglich."

Bitter, aber so weit, so gut. ISDN-Niveau und DSL 3000 sind aber immer noch Lichtjahre voneinander entfernt.

Was M-Net noch lapidarer dazu sagt: "Gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen können wir keine Bandbreiten garantieren. Wir entlassen Sie aber gerne aus dem Vertragsverhältnis."

*grrrmmmppff* Eine nette Art zu sagen, dass einem das Anliegen des Kunden sehr egal ist.

Lösung bis heute keine. Bandbreiten im Keller. Arbeit unmöglich.

Damit reiht sich M-Net in die Reihe erfolgreicher Carrier ein, die als innovative Rebellen gegen die Telekom antraten. Aber auch sie schaffen es nicht in Service und Qualitätsmanagement mit Erfolg & Wachstum mitzuhalten.

Schade. Ich habe M-Net in 6 Jahren an viele Freunde und Bekannte empfohlen und schäme mich jetzt, da zunehmend mehr Personen ähnliche Erfahrungen machen.

Thats the way love goes.

Bye bye M-Net, hello again Telekom.
Nils-Peter Hey

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eurostarter
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Beitragvon eurostarter » 29.06.2007, 15:29

Auch bei der Telekom gelten die Gesetze der Physik.. da wirst Du auch keine höhere Bandbreite zustande bekommen. Eher niedriger, da die Telekom die maximal mögliche Bandbreite nur anhand von Datenbankwerten "errechnet".

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Beitragvon Schweini » 29.06.2007, 16:21

Naja, von DSL16000 auf ISDN ist schon etwas mehr als nur ein downgrade. Das ist keine Leitungsstörung, sondern ein Defekt.
TCOM DSL16+ - TAL600m - Fritzbox 7490

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Beitragvon beisser » 29.06.2007, 20:15

eurostarter hat geschrieben:Auch bei der Telekom gelten die Gesetze der Physik.. da wirst Du auch keine höhere Bandbreite zustande bekommen. Eher niedriger, da die Telekom die maximal mögliche Bandbreite nur anhand von Datenbankwerten "errechnet".


so isses.. die telekom wird eher sagen: tut uns leid, laut unserer datenbank ist bei ihnen dsl leider nicht möglich.

oder sowas in der art :)

Turbinehead
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Beitragvon Turbinehead » 30.06.2007, 15:05

> Schade. Ich habe M-Net in 6 Jahren an viele Freunde und Bekannte
> empfohlen und schäme mich jetzt, da zunehmend mehr Personen
> ähnliche Erfahrungen machen.

Wieso solltest Du Dich dafür schämen? Zum Zeitpunkt der Empfehlung war es vermutlich die einzig richtige. Woher solltest Du auch wissen, dass sich Mnet in Deiner (!) Wahrnehmung so sehr verschlechtert? Ich würde Mnet nach wie vor empfehlen, da ich keinen vergleichbaren Anbieter kenne und in meiner (!) Wahrnehmung alles wunderbar klappt. Alice und Konsorten kochen auch nur mit Wasser und wegen ein paar mickrigen Cents Ersparnis (?) mach ich hier mal noch lange kein Faß auf.

futu
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Beitragvon futu » 02.07.2007, 17:13

trinidad hat geschrieben:Hallo Freunde,

im Jahr 2002 wechselte ich mit Firmen- und Privatanschlüssen zu M-Net und freute mich über Top-Betreuung, Service und höhrere Bandbreiten als zugesichert.

In diesem Jahr wechselten wir von einem Mehrgeräte- auf einen Anlagenanschluß. Resultat: 5 Werktage Totalausfall unserer Kommunikation, da M-Net den Anschluß falsch konfigurierte. Lösung "Handauflegen an der Vermittlungsstelle". Von Einsicht und Entschuldigung keine Spur.

Zeitgleich erfolgte ein Update von DSL 2000 auf DSL 16000, was seitens M-Net geprüft wurde.

Aber jetzt kommt der eigentliche Haken: vor 4 Wochen brach plötzlich unsere Bandbreite auf ISDN-Niveau ein. Wer ist schuld? Natürlich unsere Hardware. Fehlanzeige. Alles prima. Tausch des DSL-Modems. Fehlanzeige, Bandbreiten blieben im Keller.

Was M-Net lapidar dazu sagt:
"Wir müssen Sie auf einen DSL 3000 downgraden, höhere Bandbreiten sind nicht möglich."

Bitter, aber so weit, so gut. ISDN-Niveau und DSL 3000 sind aber immer noch Lichtjahre voneinander entfernt.

Was M-Net noch lapidarer dazu sagt: "Gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen können wir keine Bandbreiten garantieren. Wir entlassen Sie aber gerne aus dem Vertragsverhältnis."

*grrrmmmppff* Eine nette Art zu sagen, dass einem das Anliegen des Kunden sehr egal ist.

Lösung bis heute keine. Bandbreiten im Keller. Arbeit unmöglich.

Damit reiht sich M-Net in die Reihe erfolgreicher Carrier ein, die als innovative Rebellen gegen die Telekom antraten. Aber auch sie schaffen es nicht in Service und Qualitätsmanagement mit Erfolg & Wachstum mitzuhalten.

Schade. Ich habe M-Net in 6 Jahren an viele Freunde und Bekannte empfohlen und schäme mich jetzt, da zunehmend mehr Personen ähnliche Erfahrungen machen.

Thats the way love goes.

Bye bye M-Net, hello again Telekom.



Kann ich als langjaehriger Kunde (jetzt nicht mehr :)) nur voll zustimmen...
Die Art und Weiße wie hier jedes Problem läpisch auf dem Kunden bzw. immer auf den Leitungen abgewälzt wird, zeigt eine klare Distanzierung vom Kunden. Es wird nur mit dem Minimalsten geantwortet, genauso passiert einfach nichts, wenn man nicht ordentlich Druck macht um an seine Auskunft zu kommen :?
Wer jetzt mit dem Argument kommt, bei den anderen Anbietern wäre es genauso, muss wohl erkennen, dass es dann wohl keinen Grund gibt nicht zu wechseln.
Ich sag auch mal bye bye ...

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Dieter
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Beitragvon Dieter » 03.07.2007, 07:32

futu hat geschrieben:Die Art und Weiße wie hier jedes Problem läpisch auf dem Kunden bzw. immer auf den Leitungen abgewälzt wird, zeigt eine klare Distanzierung vom Kunden. Es wird nur mit dem Minimalsten geantwortet, genauso passiert einfach nichts, wenn man nicht ordentlich Druck macht um an seine Auskunft zu kommen :?


Hallo,
viele Fälle auch hier im Forum zeigen das deine Aussage so pauschal sicherlich nicht zutrifft. Im Gegensatz zu Mitbewerbern schalten wir unsere Bandbreiten so, dass der Kunde möglichst viel vom Anschluss hat wenn z. B. die Anschlussleitung sowieso schon nicht die maximale Bandbreite zulässt. Andere Anbieter bauen hier wesentlich mehr Reserve ein und bieten schon von Anfang an keine hohe Bandbreite an.

Wir denken aber, dass unser Weg sinnvoller ist und in den meisten Fällen den Kunden auch weiterhilft. Er kann nämlich eine höhere Bandbreite nutzen. Natürlich ist es so, dass auch wir die physikalischen Bedingengen nicht außer Kraft setzen können und sich auch die Einflüsse auf die Leitung im Laufe der Zeit verändern. Anpassungen sind daher durchaus notwendig.

Schade ist es aber, wenn hier unsere Bemühungen, dem Kunden die bestmögliche Geschwindigkeit zu bieten dann nicht wahrgenommen werden :?
Viele Grüße
Dieter Lehmeyer
M-net Support Team

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Beitragvon Flinx » 03.07.2007, 18:51

Dieter hat geschrieben:Schade ist es aber, wenn hier unsere Bemühungen, dem Kunden die bestmögliche Geschwindigkeit zu bieten dann nicht wahrgenommen werden :?

Es kann sein, dass die entsprechende Absicht seitens M-net nicht gut genug rüberkommt. Oder von manchen Kunden einfach nicht verstanden wird. :gruebel
Flinx (c) Alan Dean Foster

https://www.sg-flensburg-handewitt.de
All eure Stützpunkt sind gehören zu uns. AYBABTU.


Meine Kundennummer ist Vergangenheit.

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Beitragvon henryold » 09.07.2007, 10:34

Dieter hat geschrieben:

Schade ist es aber, wenn hier unsere Bemühungen, dem Kunden die bestmögliche Geschwindigkeit zu bieten dann nicht wahrgenommen werden :?


also kann dem nicht so zustimmen hab auch 6000 dsl und bin froh wenn 2000 rauskommen, wäre froh mehr zu haben. was angeblich nicht geht wegen "tal-leitung".
nur komisch das zwischen drin manchmal 6000 reinkommen?? wie das ?

das verrückte ist ja, muss es mnet glauben, weil ja andere (telekom usw) meine leitung nicht testen können. auch so ne geschichte.
gruss
henryold

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Meine Leidengeschichte - Update

Beitragvon trinidad » 09.07.2007, 15:20

Hallo Freunde, (auch die um Mediation bemühten Mitarbeiter von M-Net)

heute früh habe ich zum ersten Mal bewusst die neue M-Net Kampagne zur Servicequalität wahrgenommen. Bitte verzeiht mir: mehr als ein warmes Grinsen konnte ich nicht übers Herz bringen.

Ich habe meine Ansprüche schon ganz schön heruntergeschraubt: waren erst 16000 versprochen und nie umgesetzt, dann ein "downgrade" auf 3000 als Resultat herausgekommen, so wäre ich mittlerweile schon mit einem UPGRADE auf einen 756k-Anschluß zufrieden. Meine verfügbaren Bandbreiten dümpeln weiterhin bei stabilen 30kbit/s - ein geschäftsschädigende und zeitraubende Zumutung für meine Mitarbeiter und mich.

Seitens M-Net hat sich weiterhin nichts getan. Die Tatsache, dass ein Servicemitarbeiter verfügbar ist löst noch keine Begeisterungsstürme aus. Ich erwarte endlich jemanden, der meine Probleme löst. Mir ist der Preis schon ziemlich egal. Sicher bin ich allerdings auch, dass ich mit einem Wunsch nach hochbandbreitigem SDSL offenherzig empfangen werden würde.

Fazit: Wechseln bringts nicht, Motzen hilt nicht. Derzeit erwäge ich das Einklagen der mir vertraglich zugesicherten Leistung. Denn 16000 zugesichert und 30k/bit geliefert lassen sich nicht mit Ausschlüssen in den AGBs wegbügeln. Das ist kein Mangel, das ist eine Frechheit.

Ich berichte gerne weiter.

Es grüßt,

Nils
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Beitragvon NeTwork » 09.07.2007, 16:01

Dieter hat geschrieben:
nur komisch das zwischen drin manchmal 6000 reinkommen?? wie das ? Vielleicht liegt es am Verkehr beim DSLPort? Wenig los = mehr speed!

das verrückte ist ja, muss es mnet glauben, weil ja andere (telekom usw) meine leitung nicht testen können. auch so ne geschichte. kannst ja gerne mal Arcor fragen am telefon, die haben auch ihr eigendes Netz


Mir ist der Preis schon ziemlich egal. Sicher bin ich allerdings auch, dass ich mit einem Wunsch nach hochbandbreitigem SDSL offenherzig empfangen werden würde. Geh zu SkyDSL, dann hast du deine dicke Leitung, upload hast ja von MNET. Ansonsten kein Kommentar weiter von mir, bekomm nämlich schon wieder ein Hals :evil:

Sven
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Beitragvon Sven » 09.07.2007, 16:33

@trinidat: Ein kurzes ein- und ausschalten hätte das Problem behoben, derzeit (nach einer erzwungenen Neusyncronisation durch uns) ist dein Modem wieder mit 3104/320 kbit syncronisiert.
Sven Bialaß
M-net Support

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Beitragvon NeTwork » 09.07.2007, 16:35

lol


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