Einige Fragen zum Glasfaseranschluss

Alle Themen um Maxi Glasfaser (FTTH/B/C)

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benkedav
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Beitragvon benkedav » 19.10.2010, 21:12

ist ja interessant....

Danke für die Info!

celevra
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Beitragvon celevra » 22.10.2010, 11:25

multimike hat geschrieben:Also für alle Geräte die an Port 1-3 oder per WLAN angeschlossen sind, fungiert die Fritzbox weiterhin als Router - also so wie vor der Modifikation.
Port 4 ist nun so eingestellt, dass eine direkte Verbindung zum Modem-Chip geschaltet wird, der Routing Teil wird umgangen und es gibt auch keine Kommunikation mit den anderen 3 Ports.
Für den Netgear ist die Fritzbox nur ein DSL-Modem, an dass er die PPPoE Pakete schickt.
Bedingt durch diese Konfiguration könntest du 2 getrennte Netze aufziehen falls erforderlich. Eines über die Fritzbox Port 1-3 und eines über den zweiten Router.


kann ich bestätigen, die Fritzbox baut weiter ihre eigene Verbindung auf und managed somit das voip zeugs und paralell kann man über port 4 eine ppoe Verbindung aufbauen und den rest selbst pflegen

wolfalex
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Beitragvon wolfalex » 01.12.2010, 20:18

Hallo erstmal, da das mein erster Post in diesem Forum hier ist.

Seit heute habe ich auch die 100MBit Doppelflat in der Wohnung per 7570, bin bisher hoch zufrieden und hatte (natürlich) auch einige Beobachtungen gemacht die ich heute auch mit einem Techniker an der Hotline diskutieren konnte. Ein paar Bemerkungen aus den Gesprächen mit dem Installateur und dem Hotline-Techniker, die vielleicht auch für andere informativ sind.

Erstmal zur Technik: zuerst - Glasfaser unterstützt Decluttering! Ich habe jetzt eine Box weniger rumfliegen, da der Splitter wegfällt. Prima.

Die 7570: Ja, die 7570 ist nicht das Gelbe vom Ei. M-Net hat offenbar seit etwa 1,5 Jahren mit verschiedenen Produkten von AVM ein erhöhtes Auftreten von Problemen. Insbesonders die 3270 und die 7390 (Thermikprobleme) machen wohl öfter Sorgen, das WLAN-Thema bei der (selbst beschafften) 7390 hatte mich auch getroffen.

Fernkonfiguration finde ich persönlich prima, wenn mein Provider jemals bei mir mithören will braucht er dafür nicht Zugriff auf meine Box sondern macht das viel bequemer inhouse bei sich. Wer's nicht mag, kann es ja abschalten, und die Hotline hat bei mir ohne zu Zucken das erforderliche Passwort für Zugang und VoIP-Nummern rausgegeben. Das woanders beschriebene DynDNS-Probleme habe ich nicht, klappt einwandfrei. Gott sei Dank ist auch die Sprachqualität vom VoIP bisher ordentlich.
In Summe ist die 7570 mit Fernconfig wohl für >90% der Nutzer eine gute Wahl.

"LAN4-Config" - wie schon weiter oben beschrieben, wird dabei der LAN4-Port der 7570 "durchgeschaltet", sie wird also nicht als Modem benutzt, aber die NAT wird umgangen. Nach Aussage der Hotline (bestätigt durch kurzen Test) braucht man keinen PPPoE Zugang eintragen, da die Box das weiterhin erledigt.

Die ersten Punkte die mir bisher aufgefallen sind:
1. Man kann keine weiteren VoIP-Anbieter (z.B. SIPgate) eintragen.
2. Der Speedtest zeigt "nur" 53MBit downstream (bei maxi-dsl und speedtest.net)
3. 7570 kann kein Gigabit-LAN
4. Bei einem per DTMF zu steuerndem Anbieter funktionieren die Tasten nicht so wie ich es bisher gewohnt war (Steuercodes wohl nicht richtig übermittelt).

Und die entsprechenden Work-arounds
1. Tatsächlich die 7570 als Modem betreiben (was nichts mit LAN4 zu tun hat), und dann mit einem (kräftigen...) nachgehängten Router die PPPoE-Verbindung aufbauen und dort die Zugangsdaten für die m-net und Drittanbieter VoIP-Nummern eintragen. Habe noch nicht verstanden ob celevra und multimike die 7570 als Modem betreiben oder auf die laufende PPPoE (LAN4 Config) nochmal ein PPPoE drüberbügeln. Scheint ja zu laufen, insofern egal...
2. Problem ist bekannt, die meisten "internet speedtests" haben einfach selber nicht genug Bandbreite, wie schon Teddy Watson feststellte. Ich habe jetzt schon verschiedene Uni-FTP-Server ausprobiert, die kommen alle nicht mal auf 20MBit da die im Zweifelsfall selber drosseln. Wenn jemand eine Empfehlung hat für einen gut angebundenen Downloadtest, bitte her damit.
3. Pech. Wer's mag braucht ein weiteres Kästchen.
4. Kam wohl so noch nicht vor und wird von M-Net untersucht.

Noch ein nicht-technisches Thema:
Glasfaser-DSL ist sicher kein Pilot-Projekt mehr. Der Installateur war aber selbst verwundert, wie wenig m-net das bewirbt. Als technikaffiner Laie hatte ich in unserer Eigentümerversammlung den Beschluss erwirken können, dass die MDU in unseren Anschlussraum geschraubt werden darf. War gar nicht so einfach an Informationen von m-net zu kommen und dann haben (ab 2011: hatten) wir auch noch eine recht bornierte Hausverwaltung. Das ist wohl auch die Krux bei der Sache innerhalb des Mittleren Rings in München - m-net braucht erst mal die Bewilligung das sie ins Haus reinkommen, da hilft es nicht den Mietern irgendwelche Angebote zu machen die dann nicht erfüllt werden können. Andere stehen vor der gleichen Fragen, mit einer "interessanten" anderen Antwort:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 45069.html
Viele Grüße, Alex

Glasfaser 50/5
FBF 7390 FW Fritz!OS 6.03

jak
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Beitragvon jak » 01.12.2010, 22:14

Hallo zusammen,

ich bekomme demnächst auch einen Glasfaseranschluss und häng mich jetzt einfach mit meinen Fragen in diesen Thread mit rein.

Hab ich das bis hierher richtig verstanden, dass im "Normalfall" der Ablauf folgendermaßen ist?
- Im Keller kommt die Glasfaser rein.
- Die GF wird mit einem GF-Modem (?) verbunden.
- Heraus kommt vDsl, welches zur FritzBox weitergeleitet wird.
- In der FB geht's dann über das eingebaute vDSL-Modem zum Ethernet.

Soweit richtig?

Jetzt wird's noch einen Tick komplizierter. Ich bekomm auch noch TV. Hat damit schon jemand Erfahrung und kann erläutern, wie das eingebunden wird?

War heute im m-net Center und musste feststellen, dass da leider nicht viel Wissen vorhanden war. :(

Chrysso
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Beitragvon Chrysso » 02.12.2010, 00:26

Hi jak!

Also ich hab auch Galsfaser von M-Net direkt im Haus und nutze auch das Maxi-Kabel TV.

Bei mir sieht es so aus, dass das Glasfaserkabel zunächst in eine Box geht, welche dieses Kabel in zwei weitere splittet. Eines davon geht in eine Box fürs TV. Hier wird das Glasfasersignal in ein normales Kabelfernsehsignal gewandelt und dann bei mir per Hausverteilung weitergeleitet. Das zweite Glasfasersignal geht an die Huawei-Box (oder so ähnlich), die dann das Ganze in ein Netzwerksignal konvertiert und an die Fritzbox 7570 weitergibt.

Das Ganze funktioniert problemlos. Ich habe noch keine Probleme feststellen können, wenn ich Fernsehe, gleichzeitig noch 2 weitere Programme aufnehme, einen Download (ca. 10 MB/s) laufen lasse und dazu noch telefoniere. Das Glasfasersystem scheint also einiges an Bandbreite zu liefern ...

Viel Spass mit Deinem Anschluss!
Chrysso

Teddy-Watson
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Beitragvon Teddy-Watson » 02.12.2010, 09:22

wolfalex hat geschrieben:Wenn jemand eine Empfehlung hat für einen gut angebundenen Downloadtest, bitte her damit.

Rapidshare Premium :lol:
Oder bei http://k-files.de eine Demo ziehen. Benötigt einen kostenlosen Account.
Vielleicht auch hier: http://speedtest.netcologne.de/

jak
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Beitragvon jak » 02.12.2010, 13:06

Hallo Chrysso,

Danke für die Info. Jetzt muss ich nochmal nachhaken.

Chrysso hat geschrieben:Hier wird das Glasfasersignal in ein normales Kabelfernsehsignal gewandelt und dann bei mir per Hausverteilung weitergeleitet.


Normales Kabelfernsehsignal heißt, es geht über normale Kupfer-Antennenkabel weiter? Aber mit welcher Technik, analog oder digital?

Benötige ich zum Empfang der digitalen Sender wie beim normalen Kabelfernsehen Digital-Receiver in/an den Fernsehgeräten?

Danke und Grüße,
jak

multimike
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Beitragvon multimike » 03.12.2010, 16:44

jak hat geschrieben:Normales Kabelfernsehsignal heißt, es geht über normale Kupfer-Antennenkabel weiter? Aber mit welcher Technik, analog oder digital?

Benötige ich zum Empfang der digitalen Sender wie beim normalen Kabelfernsehen Digital-Receiver in/an den Fernsehgeräten?

Im Kabelfernsehsignal bei m-net sind sowohl analoge als auch digitale Programme eingespeist. Um die digitalen Programme empfrangen zu können brauchst entweder einen Fernseher mit eingebautem DVB-C Digitaltuner oder einen entsprechenden externen DVB-C Receiver.

wolfalex hat geschrieben:1. Tatsächlich die 7570 als Modem betreiben (was nichts mit LAN4 zu tun hat), und dann mit einem (kräftigen...) nachgehängten Router die PPPoE-Verbindung aufbauen und dort die Zugangsdaten für die m-net und Drittanbieter VoIP-Nummern eintragen. Habe noch nicht verstanden ob celevra und multimike die 7570 als Modem betreiben oder auf die laufende PPPoE (LAN4 Config) nochmal ein PPPoE drüberbügeln. Scheint ja zu laufen, insofern egal...

Ich habe ja die besagte LAN4 Config. Bei mir ist es allerdings so, dass bei dem an LAN4 angeschlossenen Router nochmals die PPPoE Zugangsdaten eingetragen sind. Ich kann aber nochmal testen, ob es auch ohne geht.

jak
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Beitragvon jak » 03.12.2010, 20:25

multimike hat geschrieben:Im Kabelfernsehsignal bei m-net sind sowohl analoge als auch digitale Programme eingespeist. Um die digitalen Programme empfrangen zu können brauchst entweder einen Fernseher mit eingebautem DVB-C Digitaltuner oder einen entsprechenden externen DVB-C Receiver.


Hallo multimike,

Danke für die Info. So hatte ich mir das auch vorgestellt, doch der "Berater" im n-net Center hat drauf bestanden, dass ich keine(n) Receiver benötige. Aber der hat ja auch zuerst behauptet, dass die FB direkt an die Glasfaser angeschlossen wird. :roll:

Irgendwie schade, denn sonst scheint der Service von m-net doch eigentlich ganz gut zu sein.

Chrysso
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Beitragvon Chrysso » 10.12.2010, 00:00

Nun ja, für DVB-Fernsehen wirst Du immer einen Receiver benötigen, egal ob Kabel (-C), Satellit (-S) oder Antenne (-T). Ob der Receiver nun ein externes Gerät, oder ein eingebauter in Deinem Fernseher ist, ist egal.
Das Schöne an M-Net finde ich, dass das digitale Kabelsignal nicht verschlüsselt (im Gegensatz zu Kabel-Deutschland) wird. Das war für mich das Argument, mich für diese Variante zu entscheiden.

LG Chrysso

Daglfinger
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Beitragvon Daglfinger » 10.12.2010, 11:06

Chrysso hat geschrieben:Nun ja, für DVB-Fernsehen wirst Du immer einen Receiver benötigen, egal ob Kabel (-C), Satellit (-S) oder Antenne (-T). Ob der Receiver nun ein externes Gerät, oder ein eingebauter in Deinem Fernseher ist, ist egal.


Du brauchst auch für analoges Fernsehen immer einen Receiver, wenngleich der standardmäßig in allen Fernsehern eingebaut ist. Da war es auch einfach, denn die Kabelsignale und die terretrischen Signale waren, bis auf unterschiedliche Frequenzen, gleich aufgebaut.

Bei DVB unterscheiden sich die terretrische und die Kabelvariante dagegen in der der physischen Schicht. Was danach kommt, wenn man einmal die Bits aus dem Signal herausgeholt hat, ist wieder gleich (MPEG).

lala
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Beitragvon lala » 20.01.2011, 18:14

Hi, habe heute meinen Glasfaser Anschluss erhalten.

In der Konfiguration 7590 -> ca. 51 mbit down

In der Konfiguration 7590 (Lan4) -> Fritzbox 7390 -> ca. 70 mbit down

Habe mehrere Speedtest (m-net / Netcologne / Qsq usw.) durchgeführt und es wird nicht besser.

100 mbit nicht zu erreichen

TCP Optimizer am PC ausgeführt

Macbook + WinLaptop bringen das selbe Ergebnis.

Hat jemand Ideen?

lg

Teddy-Watson
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Beitragvon Teddy-Watson » 21.01.2011, 10:05

Downloadmanager benutzen. Oder per Premiumzugang bei einem One-Click-Hoster etwas ziehen. Bei den üblichen Speedtests bin ich mit 100 Mbit/s sehr skeptisch.

Lade am Besten mal dieses Video per JDownloader in HD. Ich erreiche bei Youtube zeitweise 6 Megabyte/s mit dem JDownloader. Keine Ahnung ob man auch auf 12 MB/s kommt.

Failforce
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Beitragvon Failforce » 26.01.2011, 10:18

Hi Bin hoffentlich bald Glasfaserkunde bei M-net,

hab da noch einige fragen

Wechselt M-net ggf mal auf ein Modem das die volle Bandbreite liefert?
lt Forum hört man ja so einiges und bitte nicht falsch verstehen autoconfig ist mir egal solange ich die volle Bandbreite bekomme, denn hintendrann kann ich ja nen router stellen.

Warum verwendet M-Net eigendlich einen Router den sie in einen quasi Modem umfunktionieren ?
Denn soweit ich verstehe haben die meisten Leute nix gegen die Autoconfiguration sondern gegen den Router (der unter anderem zu Alt gilt)

Warum bietet man nicht Kunden zugangsdaten gegen Aufpreis ?
So wie einige hier sich aufregen währe dies ihnen sicher ein Aufpreis wert ob wieviel und einmalkosten oder monatliche Kosten würdet ihr entscheiden für beides würde man Gute Gründe finden. (bei Monatlichen Mehrpreis wird das höhere Störungsaufkommen abbezahlt) [bei einmaligen Preis würde der Verwaltungsteschnische mehraufwand berechnet werden]

Bei solch hohen Bandbreiten ist es da nicht sinnvoller auf ein Gerät mit Gigabit Switch umzusteigen?
Denn meines Wissens wenn man eine 100Mb\s Vollduplex Netzwerk aufbaut und Datenübertragen macht erreicht man nie die 100Mb\s da es ein Theoretischer wert ist.

Wird es eine Option geben wo man die Glasfaserleitung auch direkt weitergeben kann ?
z.b. mit SFP+ Anschluss währe das doch möglich oder ist das noch zu teuer.

Das waren dann also mein Fragen

Aso und ich freue mich schon auf den Glasfaseranschluss.

Teddy-Watson
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Beitragvon Teddy-Watson » 15.02.2011, 13:08

Wie lange dauert derzeit etwa eine Schaltung des Glasfaseranschlusses?


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