Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

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Daglfinger
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Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon Daglfinger » 16.02.2017, 08:11

Der Beitrag https://forum.m-net.de/viewtopic.php?f=20&p=98102#p98061 stellt für mich wieder einmal die Frage, was das Verhalten von M-Net gegenüber seinen Kunden soll.

Eines vorab: Tut mir leid, Yusuf, wenn dein Name an dem Beitrag hängt. Mir ist klar, dass es nicht deine Schuld ist, sondern das du hier auch nur die Firmenpolitik von M-Net umsetzt.

Aber seien wir mal ehrlich: Diese Art und Weise von Antworten, die kein Einzelfall sind, lassen M-Net in allem anderen als in einem kundenfreundlichen Licht erscheinen. Es erwartet keiner, dass ihr hier die Konfiguration für alle möglichen und unmöglichen Hardwarekonfigurationen macht. M-Net aber selbst vergibt die 7360 und die 7490 an Kunden. Diese Boxen muss M-Net konfigurieren. Was spricht also dagegen, für beide Boxen eine Konfigurationsanleitung ins Netz zu stellen? So in der Art: (1) Zugangsdaten, (2) Wo trage ich was bei der 7360 ein, (3) Wo trage ich was bei der 7490 ein. Der Aufwand hierfür dürfte sich sehr überschaubar gestalten. M-Net wäre zudem sich einige Anfragen los und würde insgesamt kundenfreundlicher dastehen.

Bei dem ganzen Thema hat sich M-Net definitiv keine Lorbeeren verdient. Das ging schon lange vorher los, indem man eine Fritzbox 7360 bzw. 7490 an den Kunden gibt, ohne jeglichen Hinweis, dass es sich hier nur um eine Version ähnlich zu den genannten AVM-Modelle handelt, die aber von M-Net funktional angepasst und aus Anwendersicht abgestrippt wurden. Das geht weiter über die Art und Weise, wie man den 01.08.2016 als Termin für die Datenfreigabe bis zur wirklich letzten Sekunde ausgenutzt und selbst dann noch versucht hat, weitere Zeit zu schinden. Dazu gehört das Verhalten gegenüber Kunden mit ganz alten Verträgen, die von der Datenfreigabe explizit auch mit erfasst werden, wie jetzt ein Gericht in einem anderen Fall bestätigen musste.

Hier stellt sich die Frage nach dem Warum. Denn das ganze Verhalten von M-Net bei dem Thema erinnert an ein trotziges, kleines Kind, dem man einen Wunsch ausschlagen musste, und das nun aufstampft und jähzornig "ich will, ich will, ich will" schreit. Warum das also?

Ist es einfach nur eine Art des Beleidigtseins, weil sich Bundestag, Bundesrat und Bundespräsident die Ungeheuerlichkeit herausgenommen haben, ein Gesetz zu beschließen und zu unterschreiben, das nicht zu den Wunschvorstellungen der M-Net Unternehmensführung passt?

Ist es die Angst vor Einnahmeverlusten, wenn nun einige für Handy- und Auslandsgespräche eigene VoIP-Provider eintragen können und damit nicht mehr eure Gebühren dafür zahlen? Aber hier könntet ihr beruhigt sein. Die, die das machen, haben auch bislang einen Weg dafür gefunden.

Oder hängt es gar an der Tatsache, dass eure modifizierte und von AVM nicht unterstützte Firmware noch ein paar funktionale Hintertüren hat, von denen keiner was weiß? Ich will hier nichts unterstellen. Man kommt aber leicht darauf, dass es problemlos möglich wäre, hier Funktionalitäten zur Traffic-Analyse samt Weiterleitung einzubauen, ohne das jemand groß etwas merkt. Erst recht nicht auf den Glasfaserleitungen.

Klar, M-Net wollte etwas anderes. Das ist verständlich. Die Mehrheit ist aber für andere Rahmenbedingungen. Warum tut man sich so schwer, das zu akzeptieren? Jeder verliert irgendwann einmal im Leben. Aber auch in diesem Moment kann man so etwas wie Anstand und Würde bewahren. Das ist das, was die Umwelt als einen "guten Verlierer" wahrnimmt (versus einen "schlechten Verlierer").

Sicher gibt es andere Provider, die sich nicht besser oder noch schlechter verhalten. Aber will man wirklich mit denen in einen Topf geworfen werden. Auf der anderen Seite gibt es nämlich auch die Provider, die das besser machen. Auch die Telekom, denen mit dem Einsatz eines eigenen Routers auch sogar die Router-Miete entgeht.

Denkt mal darüber nach. Ich finde es sehr lobenswert, wenn sich einige Kunden ehrenamtlich hinsetzen und im entsprechenden Thread versuchen, Anleitungen zu schreiben und Fragen zu klären. Wäre es aber nicht viel besser, M-Net würde das von sich aus unterstützen.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon till1969 » 16.02.2017, 08:38

Daglfinger hat geschrieben:Oder hängt es gar an der Tatsache, dass eure modifizierte und von AVM nicht unterstützte Firmware noch ein paar funktionale Hintertüren hat, von denen keiner was weiß?

Die bisher verteilten Firmwares auf den M-Net´s ACS-Servern sind identisch mit denen vom AVM-FTP Server.
Die Modifikationen betreffen also nur die Config, und dieses Branding ist leicht zu entfernen (ohne FW-Flash)

Ansonsten stimme ich dem Beitrag vollstens zu. Drum rate ich auch jedem vom M-Net ab. Ein weiter Grund: Die Weigerung auf den FTTB-Anschlüssen das Interleaving auszuschalten.

Leider versteht die Führungsetage nicht, dass der zufriedene Kunde die BESTE Werbung (und kostenlos) ist.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon lamena » 16.02.2017, 10:32

Was steht denn in den neueren Auftragsbestätigungen/Kundenportal?
Ich würde davon ausgehen das man wenn einem das eigene Endgerät so wichtig ist, man auch das technische, fachliche Wissen hat und keine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung benötigt sondern nur einen Schwung Parameter.

Den Punkt Hintertüren in der modifzierten Firmware ignorier ich, das ist einfach eine sinnlose Unterstellung die aus Frust heraus geschrieben wurde.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon Daglfinger » 16.02.2017, 16:03

lamena, nach Hochmut kommt immer der Fall.

Stellen Sie sich mal vor, ich hätte ein Geschäft in München, das Stadtpläne und Straßenkarten verkauft. Nun kommt jemand in meinen Laden und will wissen, wie er zum Marienplatz kommt. Wie reagiert man? Geht man den Weg, zu antworten, dass man keine Auskünfte gibt und man sich ja einen Stadtplan bei mir kaufen könnte. Oder gibt man die Auskunft, vielleicht sogar an einem Stadtplan? Was ist der Unterschied? Im ersten Fall denkt der (potenzielle) Kunde, was das doch für ein unfreundlicher Heini da ist, geht und erzählt das weiter. Im zweiten Fall kauft er vielleicht sogar den Stadtplan oder was anderes, wo man schonmal im Laden ist, und erzählt weiter, was für ein freundliches Geschäft das war. Die Folgen sind in beiden Fällen klar. Erst recht in Zeit, wo jeder im Internet Bewertungen schreiben kann. Warum soll man also nicht diese kleine Auskunft geben, die praktisch nichts kostet und dafür einen zufriedenen Menschen, der sogar gerne wiederkommt, hinterlässt? Natürlich muss es im Rahmen bleiben. Natürlich würde ich nun nicht alle möglichen umfangreichen Wegebeschreibungen erstellen oder vielleicht sogar jemandem für lau seine Rundtour durch die USA im Sommer planen, sondern dann gleich entsprechende Karten anbieten.

Zurück zum Thema. Es verlangt keiner, dass M-Net die Konfiguration eigener Router vornehmen oder zumindest begleiten soll. Das kann das Unternehmen nicht. Zumindest nicht für den Preis, zumal nicht absehbar ist, mit was für Konfigurationen die Leute dann kommen. Wer einen eigenen Router einsetzt, sollte in der Tat schon wissen, was er tut. Da bin ich bei Ihnen. Und für die, die ein eigenes Gerät wollen und das nicht eingerichtet bekommen, gibt es bezahlte Consultants.

Das ändert nichts daran, dass das Vorgehen von M-Net bei dem Thema als kundenunfreundlich angesehen werden kann. Man sollte nicht vergessen, dass unzufriedende Kunden das weitererzählen und in diesem Forum auch potenzielle Kunden mitlesen werden. Wie so oft macht auch hier der Ton die Musik. Wenn es mein Unternehmen wäre, würde eine Beispielkonfiguration (auf einer 7490, Internet und Telefonie, einmal DS und einmal DS-Lite), zusammen mit ein paar FAQ (Was ändert sich beim Umstieg zwischen DS und DS-Lite? Geht die Telefonie auch mit IPv4? Wird Register Fetch unterstützt? Muss ich die Ortsvorwahl voranstellen?) einstellen und fertig. Der Aufwand dafür ist vertretbar, denn wie man sieht, kommen immer wieder dieselben, gleichen Fragen. Als Vorteil müsste man nicht jede Frage in der Art mit "Wir unterstützen nicht die Konfiguration eigener Router" beantworten, sondern mit einem "Bei Fragen zur Konfiguration schauen Sie bitte hier".

Das wäre der selbe Sachverhalt und praktisch auch die gleiche Antwort darauf. Aber sie klingt doch gleich viel anders? Oder nicht? Und man könnte mit wenig Aufwand mehr erreichen als mit viel Werbung an Plakatwänden.

Wie schon gesagt. Es liegt nicht an Yusuf und den anderen hier. Sie geben sich hier alle Mühe und können diese Entscheidungen und Vorgaben nicht ändern. Ein Feedback an M-Net, wie das Unternehmen bei (potenziellen) Kunden ankommt, kann aber nicht schaden. Vielleicht hilft es ja was. Zumal so ein Supportforum recht einmalig und an und für sich etwas positives ist, solche Dinge aber auch leicht ein schlechtes Licht auf das Unternehmen werfen können.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon fencingline » 17.02.2017, 12:11

Der Anschluss den ich Ende Oktober von der Deutschen Telekom zu M-Net umbaue, könnte schon seit etlichen Jahren bei M-Net sein! Das Problem war, dass die Anschlussinhaberin und ich abwarten wollten, bis das Gesetz zur Routerfreiheit durchgesetzt ist. Danach erfuhren wir, dass M-Net sich dem Gesetz per Stichtag zwar gebeugt hat, aber auf selbst konfigurierte FRITZ!Boxen keinen Support gibt! Das heisst im Fall, dass das Internet nicht funktioniert, muss man M-Net beweisen, dass die Schuld bei ihnen liegt, bevor sie einen Finger krümmen. Da ich von der Anschlussinhaberin ca. 300 km entfernt wohne und die Verantwortung so nicht tragen kann, wird jetzt dennoch ein M-Net Router installiert und dahinter eine eigene FRITZ!Box in einem anderen IP-Adressen Range. Das ist eine Schande, aber in ländlichen Gebieten gibt es leider keine Alternative.

Kundenfreundlich ist anders, denn seit Jahrzehnten gab es solche Vorgaben von der Deutschen Telekom nie! Aber leider bauen die (noch) nicht in ländlichen Gebieten aus. Sollte es eines Tages soweit sein, wird wieder zurück gerudert, das heisst der M-Net Anschluss gekündigt und zurück zur Telekom. Zumindest wenn M-Net seine Kundenfreundlichkeit nicht überdenkt.

Des Weiteren hatte ich ausführlichen E-Mail Verkehr mit M-Net weil ich die Rahmenbedingungen zur Umstellung fixieren wollte. Hier wurde seitens M-Net eines Tages einfach verzichtet weiterhin auf meine E-Mails zu antworten...

Auf die Telefonie über M-Net haben wir verzichtet, da die Telefoniepreise jenseits von Gut und Böse sind! Hier dem Kunden vorzuschreiben, dass er ausschliesslich über M-Net telefonieren darf zeigt wieder die Kundenfreundlichkeit dieses Unternehmens.
Man stelle sich vor Aral würde Autos bauen und den Kunden verbieten Esso oder eine andere Treibstoffmarke zu tanken! Wie erfolgreich dieser Automobilhersteller wohl wäre?

Eines Tages klopfte auch ein Aussendienstmitarbeiter bei der neuen Anschlussinhaberin an und setzte sie extrem unter Druck jetzt und gleich auf M-Net umzustellen. Das war noch vor dem 01. August! Als ich mit diesem Herrn dann telefonierte und sagte, dass das Hauptproblem eben sei keine weiteren SIP-Provider in der M-Net FRITZ!Box konfigurieren zu können wurde dieser Herr recht unfreundlich und behauptete, dass dies sehr wohl möglich sei und er wisse das! Auf meine schriftliche Beschwerde über diesen Herrn bei M-Net wurde nie reagiert...

Auch hier ein aktueller Fall, wo man eigentlich nur den Kopf schütteln kann...

viewtopic.php?f=13&t=10928#p97826
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon Daglfinger » 17.02.2017, 16:46

fencingline hat geschrieben:Danach erfuhren wir, dass M-Net sich dem Gesetz per Stichtag zwar gebeugt hat, aber auf selbst konfigurierte FRITZ!Boxen keinen Support gibt! Das heisst im Fall, dass das Internet nicht funktioniert, muss man M-Net beweisen, dass die Schuld bei ihnen liegt, bevor sie einen Finger krümmen. Da ich von der Anschlussinhaberin ca. 300 km entfernt wohne und die Verantwortung so nicht tragen kann, wird jetzt dennoch ein M-Net Router installiert und dahinter eine eigene FRITZ!Box in einem anderen IP-Adressen Range.


Stop! Ich habe oben in der Tat angeregt, dass man durchaus eine oder zwei Beispielkonfigurationen zur Verfügung stellen könnte. Auch deshalb, weil ich die M-Net Standardantwort als recht schroff empfinde. Du kannst aber nun von M-Net nicht erwarten, dass sie deinen Router einrichten und supporten. M-Net bietet zu den Tarifen Router an, die kann man nehmen, und wer einen eigenen anschließt, sollte in der Tat schon eine Vorstellung davon haben, was er tut. Oder jemanden bezahlen, der sich damit auskennt.

Du forderst hier nicht weniger als eine IT-Betreuung bei der Anschlussinhaberin, die nun wirklich nicht vom Preis dieses Produktes abgedeckt werden kann. Davon war in diesem Thread auch nie die Rede.

Abgesehen davon bekommt man auch bei M-Net Router seine Daten. Man könnte diesen Router also in den Keller stellen und nur dann anschließen, wenn es ein Problem mit dem Anschluss gibt.

fencingline hat geschrieben:Kundenfreundlich ist anders, denn seit Jahrzehnten gab es solche Vorgaben von der Deutschen Telekom nie! Aber leider bauen die (noch) nicht in ländlichen Gebieten aus. Sollte es eines Tages soweit sein, wird wieder zurück gerudert, das heisst der M-Net Anschluss gekündigt und zurück zur Telekom. Zumindest wenn M-Net seine Kundenfreundlichkeit nicht überdenkt.


Dann schau mal nach, was bei der Telekom der Installationsservice, mit dem sie den Internetzugang einrichten, kostet. Ich habe da so Zahlen in Erinnerung wie 49€ für die telefonische Beratung und 99€ für den Vor-Ort-Service. Auch bezieht sich das nur auf die erstmalige Einrichtung, nicht auf den laufenden Support.

Übringes hatte bis Anfang der 90er Jahre die damalige Bundespost ein Monopol auf die Geräte und es waren nur eine Auswahl von Geräten zugelassen. Zu sehr kundenfreundlichen Preisen. Auch deshalb waren BTX und anfangs ISDN solche absoluten Renner.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon fencingline » 17.02.2017, 16:54

Du hast mich falsch verstanden. :)

Es geht darum, dass M-Net jeglichen Support verweigert sobald man einen eigenen Router verwendet!

Es gibt diverse Threads hier im Forum, wo sich letzten Endes herausgestellt hat, dass das Problem doch bei M-Net lag, M-Net von Anfang an aber sagte: du hast einen eigenen Router, machen wir nichts!

Nur darum geht es! Probleme vorab bei sich selbst suchen und lösen ist selbstverständlich. Aber von einem Supportteam abgewimmelt werden nur weil man nicht den Router verwendet den die sich vorstellen das geht nicht und das macht auch der rosa Riese nicht!
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon RalfZ » 17.02.2017, 18:06

fencingline hat geschrieben: Aber von einem Supportteam abgewimmelt werden nur weil man nicht den Router verwendet den die sich vorstellen das geht nicht und das macht auch der rosa Riese nicht!


Ich hatte da mal ein ganz putziges Erlebnis. Das DSL (Anschluss war ein sog. "Call&Surf Comfort mit ISDN) ging nicht und ich hab dann anstelle der FB den Speedport angeschlossen und den Support angerufen. Hab dann auch gesagt das der Anschluss auch mit einer FB nicht geht, dann hat der Telekomiker sofort gefragt ob ich die FB wieder anschliessen kann "da koenne man mehr sehen" was auch immer das zu bedeuten hatte. Reset auf den Port und alles ging sofort wieder.
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon fencingline » 20.02.2017, 07:48

RalfZ hat geschrieben:
fencingline hat geschrieben: Aber von einem Supportteam abgewimmelt werden nur weil man nicht den Router verwendet den die sich vorstellen das geht nicht und das macht auch der rosa Riese nicht!


Ich hatte da mal ein ganz putziges Erlebnis. Das DSL (Anschluss war ein sog. "Call&Surf Comfort mit ISDN) ging nicht und ich hab dann anstelle der FB den Speedport angeschlossen und den Support angerufen. Hab dann auch gesagt das der Anschluss auch mit einer FB nicht geht, dann hat der Telekomiker sofort gefragt ob ich die FB wieder anschliessen kann "da koenne man mehr sehen" was auch immer das zu bedeuten hatte. Reset auf den Port und alles ging sofort wieder.

Zusammenarbeit mit dem Kunden und super Support!
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon RalfZ » 23.02.2017, 22:08

Schade, man klammert sich mit aller Gewalt an das Gewohnte und windet sich hin und her. :

viewtopic.php?f=13&t=10928&p=98301#p98298

Sehr ungeschickt. Ich beneide Yusuf (der hier einen sehr guten Support Job macht) nicht darum, derartige Neuigkeiten kundtun zu muessen.
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon Daglfinger » 15.03.2017, 12:47

Um das Thema wieder aufzugreifen: Man kann gerne mal bei Congstar als positives Beispiel vorbeischauen, wie man seine Kunden mit einer Hilfeseite unterstützen kann.

Einfach auf die Webseite gehen und Hilfe & Service -> "Internet & Festnetz" -> "Anleitung und Software" -> "Router & Festnetz" auswählen, wo man beispielsweise für eine ganze Sammlung an Fritzboxen Vorgehensweisen zur Einrichtung findet.

Zugegeben. Ich halte diese Version schon für extremst komfortabel und etwas weniger bei den Boxen würde es sicher auch tun. M-Net würde es aber sehr gut zu Gesicht stehen, wenigstens für die eigenen Boxen (7360 und 7490) ansatzweise etwas in der Art anzubieten.

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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon fencingline » 15.03.2017, 13:48

Daglfinger hat geschrieben:Einfach auf die Webseite gehen und Hilfe & Service -> "Internet & Festnetz" -> "Anleitung und Software" -> "Router & Festnetz" auswählen, wo man beispielsweise für eine ganze Sammlung an Fritzboxen Vorgehensweisen zur Einrichtung findet.

Sehr vorbildlich!

Hier auch noch ein Provider mit sehr kundenfreundlichen Anleitungen:

https://www.sipgate.de/basic/konfiguration

Hier noch ein paar Beispiele, weniger bebildert, aber trotzdem klar und verständlich finde ich:

https://www.dus.net/de/sip-infos

http://www.voipjumper.com/sip
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon DarkSider » 17.03.2017, 02:18

Hallo,

um es mal ganz nüchtern zu betrachten: Wer es nicht hinbekommt seine Fritz!Box an einem M-Net Anschluss zu konfigurieren oder die Konfiguration von DSLite auf DualStack umzustellen der sollte sich vielleicht überlegen ob der Provider-Router nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Bei solchen Personen - und das sind vermutlich >>50% der Internet-Kunden kann ich auch Nachvollziehen dass der Support auf sowas einfach keinen Bock hat.

Auch das Pflegen entsprechender Anleitungen ist für M-Net zeit- und geldintensiv. Es gibt ja nicht nur Fritz!Boxen sondern auch andere Hersteller und dann verändert sich ggf. beim nächsten Firmware Relesase das Webinterface des Routers und alles muss wieder angepasst werden.

Was natürlich nicht geht und rechtlich auch nicht haltbar ist, dass M-Net bei einem nicht funktionalen Anschluss, der ohne Modem/Router geschalten wurde (ja das geht inzwischen) der Support verweigert wird. Ich lasse mir noch eingehen, wenn mir der Hersteller so nen Chinakracher wie die Turbolink o.ä. kostenlos zum Vertrag mitschickt, dass ich den zu Debugging-zwecken betreibe/anschließe - aber wenn eben kein Gerät geliefert wird, dann muss halt ein Techniker kommen und sein eigenes Mess-Equipment anschließen. Im Zweifel stellt man eben wegen Nichtleistung die Zahlung ein. Das ist pragmatisch und den Rest erledigt die Rechtsschutz-Versicherung ;-)

M-Net könnte natürlich auch die etwas Kunden-unfreundlichen VLAN Konfiguration ändern, sodass die DSL-Einwahl wieder über untagged funktioniert.

Im übrigen verletzt M-Net bei FTTH auch nach wie vor die gesetzlichen Vorgaben in dem das aktive (!) ONT der Netzabschluss und nicht die passive GF-Dose der Netzabschluss ist.

bye
Darky
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon heilgeh » 22.08.2017, 19:41

Hallo M-Net das ist eine Firma nur zum Abraten.
Habe meine Eigentumswohnung vermietet der Neue Mieter hat einen Neuen Vertrag mit M-Net Abgeschlossen.
Ich habe das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen bei meiner Neuen Wohnung war schon ein Anschluss von M-Net vorhanden es konnte also kein 2.Anschluß gelegt werden daraufhin habe ich den Vertrag von der Neuen Wohnung an M-Net
geschickt die Abbuchungen liefen weiter bis ich es zurück gebucht habe .Folge M-Net schickte eine Inkasso Rechnung.
Darauf hin schickte ich alle Unterlagen erneut an M-Net keine Antwort jetzt habe ich eine Mahnung von einen Rechtsanwalt
mit Gebührenaufschlag bekommen für mich eine Unverschämtheit wenn ich eine Rechtsschutzversicherung hätte würde
ich es auf eine Verhandlung ankommen lassen.
Ich kann nur vor M-Net warnen so mit Kunden um gehen abzocken und Rechtsanwalt einschalten keine Antwort
was ist das für eine Kundenbetreuung Abzocke und man wird hier nur Vera.....
Finger weg von so einer Firma

DarkSider
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Re: Routerdaten: Verhalten von M-Net gegenüber Kunden

Beitragvon DarkSider » 23.08.2017, 11:21

Hallo,

heilgeh hat geschrieben:Ich habe das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen bei meiner Neuen Wohnung war schon ein Anschluss von M-Net vorhanden es konnte also kein 2.Anschluß gelegt werden daraufhin habe ich den Vertrag von der Neuen Wohnung an M-Net


Kannst Du uns das etwas genauer erklären?
- Wenn Du das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen hast, wirst Du doch von M-Net sicherlich eine Kündigungsbestätigung erhalten haben?
- Warum ist an deiner neuen Adresse bereits ein M-Net Anschluss vorhanden - der Vormieter müsste diesen doch Kündigen / Mitnehmen / Abschalten lassen?
- Warum ist trotz vorhandenem Anschluss kein weiterer möglich? Typischerweise werden Wohnungen mit 2 Doppeladern versorgt, 2 Telefonanschlüsse sollten möglich sein. Im Falle von FTTH könnte das möglicherweise anders sein - da weiß ich nicht wie viele Fasern in die Wohneinheiten tatsächlich geführt werden. Aus redundanzgründen aber sicherlich mehr als eine.

Hast Du telefonischen Kontakt zu M-Net gesucht und die Hotline von der Problematik in Kenntnis gesetzt? Was war die Antwort bezüglich der weiteren Kosten?

viele Grüße,

Fabian
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ONT: Huawei | Router/Firewall: opnSense


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