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Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 15.10.2018, 17:30
von dermarkgraf
Hallo,
der Kundenservice teilte mir mit, ich soll mein Anliegen hier posten. Nachdem ich bereits mehrfach telefoniert und auch schriftlich reklamiert habe. Anscheinend ist die Fachabteilung seit Monaten überlastet und ignoriert mein Anliegen.
Was ist passiert? Ich habe meinen Festnetz/DSL Vertrag im April gekündigt innerhalb der Frist. Leider hat M-net zu spät reagiert und wollte noch eine Unterschrift - dadurch hat sich der Vertag um einen Monat verlängert, und ich hatte eine Menge Ärger. Denn der neue Vertrag beim neuen Anbieter lief ja schon und musste bezahlt werden.
M-net stellt sich bislang quer, die Gebühren für diesen Extra-Monat (nicht mein Verschulden!) zu erstatten. Zudem werden immer wieder Gebühren erhoben, und ich weiß nicht wofür. Die letzte Rechnung über 17,04€ ist angeblich für ein paar letzte Tage Vertragslaufzeit und Wechselgebühr zum neuen Anbieter. Leider wurde ich darüber weder informiert, noch stehen die Details in der schriftlichen Rechnung. Das musste ich beim Kundenservice erfragen!
Irgendwann habe ich beschlossen, die Einzugsermächtigung zu widerrufen, weil ich keine weiteren Kosten mehr tragen wollte für Eure Unfähigkeit - und dennoch habt ihr widerrechtlich (!) von meinem Konto abgebucht. Ich müsste die M-net eigentlich dafür verklagen.
Inzwischen kommen die Rechnungen und Mahnungen per Post, immerhin.

Also: ich weigere mich strikt, auch nur einen Cent zu zahlen. Es wurde ohnehin schon zuviel (und widerrechtlich) abgebucht durch den Extra-Monat. Und was sowieso eine bodenlose Frechheit ist: M-net hat mir über mehrere Jahre 34€ für einen simplen DSL16000 Vertrag abgebucht - obwohl die eigentlichen Tarife dafür längst bei 29,99€ lagen. Ich zahle also jahrelang zuviel, meckere zugegeben nicht darüber, und dann werde ich am Ende auch noch so abgezockt, schlecht behandelt und generell vertröstet mit "Tut uns leid, da können wir gar nichts machen".

Überlegt euch was! Am besten legen wir das Ganze bei und ihr hört auf, mir weiter Rechnungen zu schicken - sonst gebe ich den Fall an meinen Anwalt weiter, da ihr trotz widerrufener Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht habt.

Mit freundlichen Grüßen,
dermarkgraf

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 16.10.2018, 07:52
von Yusuf
dermarkgraf hat geschrieben:Hallo,
der Kundenservice teilte mir mit, ich soll mein Anliegen hier posten. Nachdem ich bereits mehrfach telefoniert und auch schriftlich reklamiert habe. Anscheinend ist die Fachabteilung seit Monaten überlastet und ignoriert mein Anliegen.
Was ist passiert? Ich habe meinen Festnetz/DSL Vertrag im April gekündigt innerhalb der Frist. Leider hat M-net zu spät reagiert und wollte noch eine Unterschrift - dadurch hat sich der Vertag um einen Monat verlängert, und ich hatte eine Menge Ärger. Denn der neue Vertrag beim neuen Anbieter lief ja schon und musste bezahlt werden.
M-net stellt sich bislang quer, die Gebühren für diesen Extra-Monat (nicht mein Verschulden!) zu erstatten. Zudem werden immer wieder Gebühren erhoben, und ich weiß nicht wofür. Die letzte Rechnung über 17,04€ ist angeblich für ein paar letzte Tage Vertragslaufzeit und Wechselgebühr zum neuen Anbieter. Leider wurde ich darüber weder informiert, noch stehen die Details in der schriftlichen Rechnung. Das musste ich beim Kundenservice erfragen!
Irgendwann habe ich beschlossen, die Einzugsermächtigung zu widerrufen, weil ich keine weiteren Kosten mehr tragen wollte für Eure Unfähigkeit - und dennoch habt ihr widerrechtlich (!) von meinem Konto abgebucht. Ich müsste die M-net eigentlich dafür verklagen.
Inzwischen kommen die Rechnungen und Mahnungen per Post, immerhin.

Also: ich weigere mich strikt, auch nur einen Cent zu zahlen. Es wurde ohnehin schon zuviel (und widerrechtlich) abgebucht durch den Extra-Monat. Und was sowieso eine bodenlose Frechheit ist: M-net hat mir über mehrere Jahre 34€ für einen simplen DSL16000 Vertrag abgebucht - obwohl die eigentlichen Tarife dafür längst bei 29,99€ lagen. Ich zahle also jahrelang zuviel, meckere zugegeben nicht darüber, und dann werde ich am Ende auch noch so abgezockt, schlecht behandelt und generell vertröstet mit "Tut uns leid, da können wir gar nichts machen".

Überlegt euch was! Am besten legen wir das Ganze bei und ihr hört auf, mir weiter Rechnungen zu schicken - sonst gebe ich den Fall an meinen Anwalt weiter, da ihr trotz widerrufener Einzugsermächtigung von meinem Konto abgebucht habt.

Mit freundlichen Grüßen,
dermarkgraf


Guten Morgen,

dass die Kündigung unterschrieben erfolgen muss, stand beim Maxi Komplett Produkt in den Geschäftsbedingungen und ist nur in dieser Form gültig.
Wir haben daraufhin auch ein Sonderkündigungsrecht gewährt. D.h. der Vertrag wurde nicht um ein Jahr verlängert, sondern zum 05.07.2018 gekündigt.
Das nicht in der Rechnung steht, wofür die 17,04€ sind ist nicht ganz richtig. Hier wird geschrieben, dass vom 01.07. - 05.07. 4,58€ Netto berechnet wird (restliche 5 Tage Vertragslaufzeit im Juli).
Auch steht in der Rechnung, dass 9,74€ Netto Rufnummernportierung zu einem anderen Netzbetreiber berechnet werden.
Das ergibt 14,32€ Netto + 19% Umsatzsteuer = 17,04 €
An der Gebühr hält M-net fest.

Gruß,
Yusuf

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 16.11.2018, 09:52
von dermarkgraf
Hallo,
schade dass dieses Forum keine Email-Benachrichtigung sendet, sonst hätte ich die Antwort viel früher gesehen.
Mein Vertrag war schon recht alt, deshalb waren die Geschäftsbedingungen für das Maxi Komplett Produkt (zumindest für mich) nicht auffindbar oder einsehbar.
In der Rechnungsaufstellung sehe ich lediglich den Posten "TELEFONIE Juli 2018". Wie gesagt, ich hatte mehrfach mit dem Kundendienst telefoniert, und man hat bestätigt dass ich auf meiner Rechnung nicht dasgleiche sehen kann wie die internen Sachbearbeiter.
Für mich alles ein riesiges, intransparentes Durcheinander.

Und zum letzten Mal: man hat mir schriftlich (!) bestätigt, dass meine erste Kündigung wirksam sei, trotz fehlender Unterschrift. Ich kann nichts dafür (!), dass M-net wochenlang später feststellt, es wäre dann doch nicht wirksam. Und ich habe dann den Ärger am Hals!

Ich halte weiterhin daran fest, dass ich M-net nichts mehr schulde - schon gar nicht nach dem Zwischenfall des rechtswidrigen Bankeinzugs.

VG dermarkgraf

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 16.11.2018, 12:34
von Florian S.
dermarkgraf hat geschrieben:Hallo,
schade dass dieses Forum keine Email-Benachrichtigung sendet, sonst hätte ich die Antwort viel früher gesehen.
Mein Vertrag war schon recht alt, deshalb waren die Geschäftsbedingungen für das Maxi Komplett Produkt (zumindest für mich) nicht auffindbar oder einsehbar.
In der Rechnungsaufstellung sehe ich lediglich den Posten "TELEFONIE Juli 2018". Wie gesagt, ich hatte mehrfach mit dem Kundendienst telefoniert, und man hat bestätigt dass ich auf meiner Rechnung nicht dasgleiche sehen kann wie die internen Sachbearbeiter.
Für mich alles ein riesiges, intransparentes Durcheinander.

Und zum letzten Mal: man hat mir schriftlich (!) bestätigt, dass meine erste Kündigung wirksam sei, trotz fehlender Unterschrift. Ich kann nichts dafür (!), dass M-net wochenlang später feststellt, es wäre dann doch nicht wirksam. Und ich habe dann den Ärger am Hals!

Ich halte weiterhin daran fest, dass ich M-net nichts mehr schulde - schon gar nicht nach dem Zwischenfall des rechtswidrigen Bankeinzugs.

VG dermarkgraf


Hallo dermarkgraf,

ich sende Dir eine Rechnung der Kopie und markiere die von usuf bereits mitgeteilten und eindeutigen Angaben wieso die Berechnung erfolgt ist. In unserem System ist keine schriftliche Bestätigung, dass Deine erste Kündigung rechtskräftig wäre finden sondern lediglich ein Schreiben in dem Dir mitgeteilt wird, dass eine Kündigung ohne Unterschrift nicht rechtsgültig ist. Schick uns gerne eine Kopie dieses Schreibens in dem wir mitteilen, dass die Kündigung greifen würde.

Wie Yusuf schon sagte bestehen wir auch weiterhin auf Zahlung der Rechnung.

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 13.01.2019, 13:48
von dermarkgraf
Hallo,
anbei das Schreiben vom vom 22.3.2018, in dem bestätigt wird, dass die Kündigung eingegangen ist.
Daraufhin wurde alles für den Anbieterwechsel veranlasst. Also gehe ich davon aus, dass das Schreiben vom 22.3. Gültigkeit hat. Sollte das nicht stimmen, sollten Sie überlegen, dringend die Formulierungen der Briefe so zu gestalten, dass sie nicht missverstanden werden können.
Ich war doch sehr verwundert, dass am 11.4.2018 ein Brief kam mit der Mitteilung, die Unterschrift würde fehlen. Sehr schade, dass M-net hier nicht zeitnah reagiert. Ich habe fristgerecht die Kündigung eingereicht (wenn ich mich recht erinnere 1 Tag vor Ablauf der Frist). Zudem finde ich auf Ihrer Webseite oder im Forum keinen eindeutigen Eintrag, dass die Kündigung mit Unterschrift zu erfolgen hat. Bei all meinen anderen Telefonie-/Mobilfunk-Anbietern konnte man formlos ohne Unterschrift auf Papier kündigen.
Jedenfalls bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass ich alles korrekt gemacht habe. Dass M-net viel zu spät erkennt, dass es einen Formfehler gibt, mich in der Zwischenzeit aber im Glauben lässt, alles wäre Ok, und mir dann die Mehrkosten aufdrückt - riesengroße Unverschämtheit.

Und was noch viel unverschämter ist: ich habe am 14.12.2018 letztendlich die fehlenden 17,04€ bezahlt (die genaue Kostenaufstellung, wie von Ihnen am 16.11.2018 vermerkt, habe ich immer noch nicht erhalten!), weil ich endlich Ruhe haben will. In der Zahlungserinnerung vom 10.12.2018 stand dazu eine Zahlungsfrist bis zum 17.12.2018.
Und was passiert? Zwei Tage später bekomme ich einen Brief vom Inkassobüro mit einer Gesamtforderung über 80€.

Habe mehrfach mit dem Kundenservice telefoniert. Fazit: man kann mir weder sagen, warum ich über das Inkasso nicht informiert wurde, noch kann man mir bestätigen dass die 17,04€ auf dem Debitorenkonto angekommen sind.
Ich fühle mich einfach nur hinters Licht geführt. Springt die M-net immer so mit ihren Kunden um, wenn diese nicht genau das machen, was die Firma will? Und wenn man nachfragt, bekommt man keine Antwort und soll aber brav weiterzahlen.
Schämen sollten sie sich alle.

Gruß,
dermarkgraf

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 13.01.2019, 14:23
von Flap
Trotz all deinem Ärger ist es eine extrem schlechte Idee ein Anschreiben mit deinem kompletten Namen, deiner Adresse und deiner Kundennummer hier einfach so reinzustellen. Ich würde dir dringend empfehlen das Bild wieder zu entfernen und ggf. per PN an die Admins zu senden.

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 13.01.2019, 14:50
von dermarkgraf
Danke @Flap!
Schlimm genug, dass man solche Fälle hier im Forum austragen muss. Das hat man mir im Kundenservice zumindest deutlich gesagt.
Jetzt muss ich erstmal schauen, wie ich das Dokument per PN verschicken kann, was auch immer PN ist. Zum Kotzen.

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 13.01.2019, 15:03
von Flap
PN = Private Nachricht an einen bestimmten Forennutzer.
Du kannst das über das Profil des jeweiligen Admins erledigen
Yusuf: ucp.php?i=pm&mode=compose&u=1124
Florian S.: ucp.php?i=pm&mode=compose&u=14931

Re: Kündigung seitens M-net verzögert, ich muss zuviel zahlen

Verfasst: 21.01.2019, 13:52
von Florian S.
Ich habe das Dokument entfernt.

Das Schreiben ist die Eingangsbestätigung, die Du bekommst, weil Dein Schreiben als Kündigung deklariert, aber noch nicht auf Richtigkeit geprüft wurde. Erst bei der Prüfung kann festgestellt werden, dass die Kündigung in der eingesendeten Form nicht rechtskräftig angenommen werden kann. Es ist für uns als Unternehmen ein Zwiespalt und wir haben auch bereits mehrere Wege versucht.

1. Variante: Zusendung einer Empfangsbestätigung mit Zusatzinformationen, die lediglich den Eingang des Kündigungsschreibens belegt und KEINE rechtskräftige Kündigungsbestätigung darstellt, wobei erst die Prüfung bei der Bearbeitung erfolgt und somit, wie in Deinem Fall, auch eine Ablehnung erfolgen kann.

2. Variante: Keine Eingangsbestätigung versenden, was zu unnötig vielen Rückfragen führt.

Egal wie wir es als Unternehmen machen - es wird immer Kunden geben, denen die eine oder andere Variante nicht zusagen wird.

Die Ablehnung Deiner Kündigung war korrekt, wie es Dir Yusuf bereits sagte. Inzwischen ist das formlose kündigen auch möglich (ausgenommen Verträge, die mit Unterschrift in Geschäftsräumen abgeschlossen wurden). Dein Vertrag ist aber ein Altvertrag, bei dem durch die AGB festgelegt wurde, dass in Schriftform mit Unterschrift gekündigt werden muss. Auch das sagte Dir Yusuf bereits.