Durchwahl-Länge fix oder variabel?

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kic
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Durchwahl-Länge fix oder variabel?

Beitragvon kic » 15.01.2007, 17:07

Hallo zusammen,

mich würde interessieren, ob Durchwahlen bei Mnet eine feste Länge haben, oder ob sie variabel sind. Mir ist bekannt, daß zu lange Rufnummern bei der Anwahl aus dem Ausland Probleme verursachen können, aber was ist innerhalb Deutschlands?

Sprich, geht so etwas:

123456-0 -> Zentrale
123456-10 -> Teilnehmer 1
123456-11 -> Teilnehmer 2
123456-12 -> Teilnehmer 3
.
.
.
123456-79 -> Teilnehmer 70
123456-801 -> Teilnehmer 71
123456-802 -> Teilnehmer 72
123456-803 -> Teilnehmer 73
.
.
.
123456-999 -> Teilnehmer 269

Bei der Rufnummer, um die es geht, wurde offiziell der Block 0,10-99 zugewiesen.

Danke und viele Grüße,
Torben

papamoll
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Beitragvon papamoll » 16.01.2007, 13:52

Hallo Torben,

die Länge der Telefonnummer ist in der Regel begrenzt.

Einen Artikel hierzu gibt es auch in der Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Telefonnummer

In München wird dies z.B. voll ausgeschöpft da 8-stellige Telefonnummern zwei Stellen Vorwahl (89) und zwei Stellen für internationale Vorwahl (49). Ich kenne auch nur Firmen, die inklusive Nebenstelle maximal wieder auf Acht Stellen kommen (z.B. xxxxx-yyy). Innerhalb der Anlage hängt es von dieser ab, ob die Nebenstellen längenfixiert sind. in meinem Beispiel (yyy) darf halt allerdings dort eine Nebenstelle maximal dreistellige Durchwahlen haben.

Inwieweit man die Gesamtlängenbeschränkung mit speziellen, nachwahlfähigen Anlagen dennoch umgehen kann weiß ich leider nicht.

Viele Grüße
Peter

webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 16.01.2007, 14:10

Grundsätzlich ist nur der Rufnummernblock von außen erreichbar.

was Du intern an Rufnummern vergibst, ist Dein persönliches Problem.

Die Rufnummernlänge ist, bis auf die 0, stets so lang, wie die Rufnummer plus der Rufnummernblock zugeteilt wurde.

Solltest Du mit mehr als zwei ISDN-Anschlüssen für die Anlagenanschlüsse arbeiten, ist eigentlich die Anlagenzulassung "Typ B" erforderlich - und solltest Du nicht genau wissen, wie es funktioniert, solltest Du - damit alles richtig läuft - Dir professionelle Hilfe dazuholen.

Beiom Programmieren von Telefonanlagen ticken die meisten Hersteller nicht gerade logisch.

kic
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Beitragvon kic » 16.01.2007, 15:11

Danke Euch beiden für Eure Antworten!

Damit ist mir schon geholfen, ich werde also gar nicht erst versuchen, gemischte Durchwahllängen zu benutzen.

Mit den 91 Nummern sollte man auch auskommen können, so groß ist unsere Firma ja auch nicht :-)

Also nochmals dankeschön für die schnelle Hilfe!

Torben

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Beitragvon ger1294 » 17.01.2007, 12:57

Hallo

irgendwie schreibt hier jeder Quatsch.


Es wird ein Rufnummernblock zugeteilt, der einen bestimmten Bereich von Rufnummern abdeckt (z.B. 0-29, 0-9, 000-299 oder 0-99).

Du kannst aber dennoch auch längere Durchwahlen verwenden. Mittlerweile sind sogar in München 9-Stellige Durchwahlen an der Tagesordnung. (z.B. (089) 45200-5907 von M-Net)

Somit kannst du selbstverständlich dein System verwenden. In vielen Firmen gibt es z.B. auch 112345-35 als Telefon und z:B. 112345-835 als Faxnummer auf einem Faxserver und 112345-935 als Voicebox, o.ä.
Genauso kann man auch kürzere Durchwahlen verwenden.
Z.B. habe ich bei einem Kunden, der den Block 00-99 bekommen hat, den Anschluss aber nur noch privat nutzt einfach 112345-0 als Vermittlung und 112345-1 als Faxnummer eingerichtet, schön kurz :-)

kic
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Beitragvon kic » 17.01.2007, 16:51

Hmmm, das hört sich natürlich noch besser an - genau dahingehend wäre mein Plan gegangen, eine Extraziffer für Faxe für jeden bzw. Durchwahlen ohne Mailbox...

Auf die 9-stelligen Nummern wie bei Mnet hätte ich natürlich auch kommen können :-)

Super, vielen Dank!!! Damit vergrössern sich meine Möglichkeiten ungemein :-)

Viele Grüße,
Torben

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Beitragvon ger1294 » 21.01.2007, 00:36

Hallo,

hab das ja auch nur rausgefunden, weil ichs mal selbst probiert habe. 12-Stellige Nummern inkl. Vorwahl (z:B. 089 + 9 Ziffern) sind gar kein Problem. 13-Stellige gehen auch noch ohne Probleme.
Erst ab 14 Stellen (z.B. 089 + 11 Stellen) gibt es Probleme bei ausgehenden Verbindungen, die CLIP funktioniert nicht mehr richtig, es wird die Durchwahl zumindest bei T-Com nichtt mehr übertragen, sondern nur noch die Zentrale (z.B. -0)

Ich hatte früher die Nummer (08151) 444999-0 in Starnberg und habe es dort mit 3-Stelligen Durchwahlen versucht, Resultat: eingehend keine Probleme, ausgehend wurde z.B. anstatt 08151444999239 immer 081514449990 übertragen, obgleich die TK-Anlage für Übermittlung der Rufnummer programmiert war und z.B. 0815144499915 normal übertragen wurde. Die dreistelligen Nummern waren bei mir damals erforderlich, da ich eine neue Telefonanlage bekam, welche nur den Bereich von 10-29 bzw. 100-299 verarbeiten konnte, nicht aber 30-99.
Die 20 Nummern von 10-29 reichten mir nicht, also stellte ich z.B. der ehemaligen Nummer 36 meiner alten Anlage eine 2 voran.

Nach langem Betteln erhielt ich damals von der Telekom dann eine kürzere Nummer der Form (08151) 44499-0. Damit gingen dann die 3-Stelligen Durchwahlen wieder auch ausgehend.

kic
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Beitragvon kic » 21.01.2007, 01:32

Wow, gut, daß Du die gute Nummer behalten konntest.

Ich hab's aus Zeitmangel bisher nicht ausprobiert, vor allem, weil ich mir auch keinen Ärger einhandeln wollte von wegen nicht-Funktionierens in der Firma... aber ich werde die neuen Features dann mit dreistelligen Durchwahlen einrichten - raustelefonieren wird damit ja sowieso niemand, dafür reichen die 70 Nummern unter 800 :-)

Nochmal vielen Dank für die Hilfe, ich hoffe, ich komme bald dazu, das auch einzubauen!

Viele Grüße,
Torben

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Beitragvon ger1294 » 21.01.2007, 12:03

Hallo,

so'n Anlagenanschluss ist schon ne tolle Sache.

Leider bin ich ja umgezogen und hab nun ne andere Vorwahl, so dass nur noch die 44499-0, nicht aber die Durchwahl erreichbar ist. Aber viele meiner Kunden haben dieNummer halt immer noch im Kopf.

M-Net hat dann die Anlagenanschlüsse nur noch für 32,42 € brutto angeboten und deshalb bin ich beim Umzug wieder auf Mehrgeräte umgestiegen und jetzt auf einmal gibts die Anschlüsse dank Jubeläums- äääh. Jubiläums-Aktion doch wieder für knapp 23 Euro (grrrr...) im Monat.


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