FritzBox 7390 statt 7360

Alle Themen um Maxi Glasfaser (FTTH/B/C)

Moderatoren: Yusuf, Florian S., Sven

dannoe
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 13
Registriert: 31.01.2013, 20:00

FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon dannoe » 02.02.2013, 16:59

Hallo liebes m-net Team,

ich habe einen 100 Mbit/s FTTH Anschluss von euch.
Hab jetzt im Forum schon öfters gelesen, dass Leute die 7390 FritzBox haben. Wieso habe ich ein älteres Modell (7360) bekommen?
Mein Anschluss wurde erst Anfang Januar geschalten und die Beiträge im Forum waren sogar aus dem letzten Jahr.


Grüße Daniel

Benutzeravatar
Hirschla
Aufsteiger
Aufsteiger
Beiträge: 143
Registriert: 24.08.2010, 10:50
Wohnort: Erl. Kriegenbrunn

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon Hirschla » 03.02.2013, 17:16

Hallo Daniel,

Ich nehme an, Du hast mehr wie eine Rufnummer bzw. benötigst Du evtl einen S0 Anschluss. Das würde es vieleicht erklären. Weil die 100M-Bit Leitungen werden mit nur einer Rufnummer und ohne S0 Anschluss geschalten, aufwunsch das man mehre MSN haben will bzw einen S0 Anschluss benötigt bleibt derzeit nichts anderes übrig wie die 7390, da die 7360 diese Optionen nicht anbietet.

Gruß
62 m Leitungsweg zur Vermittlerstelle, davon 56m auf 0,6er Adernquerschnitt und 6m auf 0,4er Adernquerschnitt.
Bild

Sven
Admin
Admin
Beiträge: 6269
Registriert: 24.07.2006, 11:22

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon Sven » 04.02.2013, 11:15

Bei 100 MBit FTTX Anschlüssen gibt es die 7360 als Standartgerät, die HomeBox Komfort ist bei 100 MBit nicht möglich (steht auch so in den Verträgen) weil die das entsprechende DSL Profil nicht kann.
An deinem FTTH Anschlüss würde die 7390 zwar theoretisch auch bei 100 MBit funktionieren (hier fungiert die ONT als Modem und die 7390 würde nur die Einwahl machen) bleibt aber trotzdem bei den Verträgen ausgeschlossen.
Sven Bialaß
M-net Support

dannoe
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 13
Registriert: 31.01.2013, 20:00

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon dannoe » 05.02.2013, 14:01

Sven hat geschrieben:... bleibt aber trotzdem bei den Verträgen ausgeschlossen.


Gibt es hierfür einen Grund?

ger1294
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 1065
Registriert: 20.08.2006, 13:13
Wohnort: 87406 Kempten (Allgäu)
Kontaktdaten:

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon ger1294 » 05.02.2013, 15:14

Hallo,

mit der Einführung der Surf+Fon Tarife wollte man das Tarifportfolio vereinfachen. So gibt es keine tariflichen Unterschiede mehr, ob der Anschluss über ADSL (Kupfer), VDSL (FTTC) oder Glasfaser (FTTB) erschlossen wird.

Wie du dem Post von Sven entnehmen kannst, unterstützt die 7390 leider nicht an allen Anschlüssen 100 Mbit/s, wo generell aber 100 Mbit/s geschaltet werden können.
Zum Beispiel spielt die Größe des Gebäudes (Anzahl der Anschlüsse) eine Rolle und es wären ggf. manuelle Anpassungen z.B. der Inhouse-Verkabelung notwendig. Diesen Stiefel will man sich halt derzeit nicht anziehen, weil man wohl hofft, dass AVM doch noch einen Nachfolger der 7390 herausbringen wird, welcher auch an allen Anschlüssen die 100 Mbit/s unterstützt. Durch die zunehmende Zahl an NGN-Anschlüssen gibt es leider immer weniger Geräte mit einer S0-Schnittstelle, obwohl aufgrund der Tatsache, dass der Einsatz beliebiger Hardware ja von den Providern nicht zugelassen wird, diese nach wie vor die einzige Möglichkeit zum Anschluss von mehr Endgeräten udn Ausnutzung z.B. von 10 Rufnummern, darstellt, indem eine ISDN-Telefonanlage nachgeschaltet wird.
Kempten: TAL 1371 m (0,4 mm) MaxiDSL 18000/1024 mit 14720/1240 kbit/s
Gilching: TAL 635 m (293m 0,5mm, 342m 0,4 mm) 7,35 db Dämpfung MaxiDSL 18000/1024

Iarn
Aufsteiger
Aufsteiger
Beiträge: 78
Registriert: 16.02.2013, 16:22

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon Iarn » 04.03.2013, 22:35

Bedeutet das, dass wenn man sich Glasfaser von m-net legen lässt, es keine Möglichkeit gibt, einen WLAN Router mit 5 GHz Technologie zu bekommen? Und die Nutzung einer Fritzbox als Modem mit der Möglichkeit einen dedizierten Router zu verwenden, gibt es anscheinend auch nicht mehr?

Irgendwie traurig, ich wollte eigentlich wechseln, aber ich fürchte ich würde mir für ein besseres Internet mir ein schlechteres Intranet einhandeln.

PS Vielleicht gibt es ja in Zukunft die Chance eine 7490 zu bekommen? Für die wäre ich auch bereit, alle möglichen Zusatzoptionen zu ordern.

Giesinger Trambahner
Aufsteiger
Aufsteiger
Beiträge: 334
Registriert: 07.09.2008, 20:36

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon Giesinger Trambahner » 17.03.2013, 18:30

Notfalls kannst doch hinter die 7360 noch einen Router klemmen, der die 7360 dann als Gateway nutzt und das Intranet quasi hinter dem 2. Router bleibt. Sowas sollte doch zu konfigurieren sein.

Sprich die Mnet-7360 bekommt z.B. die 192.168.2.1 und DHCP disabled, Dein Router die 192.168.2.2 und DHCP enabled (die 192.168.2.1 aus dem Adresspool ausgeschlossen) und als Gateway die 192.168.2.1 statt eines PPPoE-Zugangs eingetragen. Damit hättest dann auch die 7360 problemlos erreichbar und konfigurierbar.

Iarn
Aufsteiger
Aufsteiger
Beiträge: 78
Registriert: 16.02.2013, 16:22

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon Iarn » 19.03.2013, 18:54

Zwei Router hintereinander ist halt immer etwas anspruchsvoller zu konfigurieren, insbesondere bei manchen Onlinespielen oder gesicherten Verbindungen. Für reines Surfen kann man beliebig viele Router kaskadieren. Aber ich finde evtl eine passende Lösung mit einem Linux Router und paar Weiterleitungsregeln.

kajakspider
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 32
Registriert: 18.02.2007, 07:43

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon kajakspider » 22.03.2013, 02:49

Moin, moin,

bin nun seit vier Monaten Glasfaser-Kunde.
Und JA, es funktioniert "zweiter Router hinter Mnet-Fritzbox"
und zwar ohne Probleme.

In den vier Monaten ist mir nur einmal die DRECKS-Fritzbox
abgestürzt nahc einem Zwangs-Reconnect. Sorry, ich hasse die
Fritzboxen (Witzboxen). Sind für mich Schrott - ähnlich den
Kompaktanlagen in den 70er Jahren, können alles
aber nichts richtig. Aber genug des Witzbox-Flame.

Mit den Einstellungen vom Trambahner sollte Router
hinter Fritzbox nicht funktionieren. Denn hier gibt es nichts
zu routen, da alles im gleichen IP-Netz.
LASSE MICH GERNE EINES BESSEREN BELEHREN.

Bei mir funktioniert es wie folgt:
Fritzbox 192.168.0.1
Gerät an LAN-Port1 der Fritzbox: 192.168.0.2

Der zweite Router wird für "statische IP" konfiguriert.
Er bekommt als feste WAN-Adresse die IP 192.168.02
und als Gateway die 192.168.0.1

Dazu habe ich andere DNS-Server eingetragen, da mir die
Mnet-DNS-Server zu lahm sind.

Wenn jetzt noch der LAN-Port1 bei der Fritzbox als DMZ
definiert wird, Firewalls, Block-Regeln etc deaktiviert werden/sind,
hängt der zweite Router "fast" transparent im Internet.
Kann VPNs (Cisco Ipsec VPN), Spiele etc ohne Probleme nutzen.
Lediglich DynDNS ist etwas tricky. Auf dem zweiten Router
funktioniert es nicht korrekt - meldet IP-Adresse der Fritzbox.
Auf der NAS hinter dem zweiten Router funktioniert es dagegen,
hängt also von der DynDNS-Implementierung ab.

Zudem ist beim Kauf eines zweiten Routers zu beachten,
dass es nur wenige, bezahlbare Geräte (aus Privatkundensicht)
gibt, die wirklich die vollen 100 Mbit/s schaffen.
Mein Modell macht etwa bei 93 Mbit/s zu, während
direkt an der Fritzbox 100 Mbit/s ankommen
- via mnet-Speedtest.

Mir war aber das VPN, und die besseren portforwarding-
Möglichkeitem meines privaten Routers wichtiger, als die letzten
Prozente an Download-Speed herauszukitzeln.

Aber das ist ja eh Jammern auf hohem Niveau
im Vergleich zu DSL. Die 10 Mbit/s upstream sind
einfach geil, wenn man von unterwegs auf eigene Daten
zugreifen will oder mal zuhause mit Remote Sessions
arbeitet oder an einer Videokonferenz teilnimmt.

Verbesserungsvorschlag für das Mnet-Marketing:
Warum muss man nur den Schrott aus Berlin
für Privatkunden anbieten?
Wäre es nicht möglich die Produkte eines
deutschen Router-Herstellers aus der Nähe der
Stadt der Printen ( diese werden ja wohl mit Business-
Kunden getestet bzw. angeboten) auch Privatkunden
zu offerieren?
Wegen mir für 10 Euro Aufpreis pro Monat oder
Mietkauf wie bei vielen Mobilfunkern.

Nur so eine Idee, könnte evtl. manchen Zweifler
im semiprofessionellen Bereich überzeugen,
der bei Erwähnung der Witzboxen Magengeschwüre
bekommt.

gruss
kajakspider

LutzAlbers
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 35
Registriert: 11.08.2009, 10:09

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon LutzAlbers » 22.03.2013, 15:00

kajakspider hat geschrieben:Zudem ist beim Kauf eines zweiten Routers zu beachten,
dass es nur wenige, bezahlbare Geräte (aus Privatkundensicht)
gibt, die wirklich die vollen 100 Mbit/s schaffen.
Mein Modell macht etwa bei 93 Mbit/s zu, während
direkt an der Fritzbox 100 Mbit/s ankommen
- via mnet-Speedtest.


Darf man fragen welchen Router du dann hinter der FritzBox einsetzt ?
Würde mich für die Zukunft einfach mal interessieren.

kajakspider
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 32
Registriert: 18.02.2007, 07:43

Re: FritzBox 7390 statt 7360

Beitragvon kajakspider » 29.03.2013, 03:45

LutzAlbers hat geschrieben:
kajakspider hat geschrieben:.....


Darf man fragen welchen Router du dann hinter der FritzBox einsetzt ?
Würde mich für die Zukunft einfach mal interessieren.


Moin, moin,

ist kein Geheimnis,
habe mir einen Cisco RV 042G gegönnt.

Für MICH wichtige Kaufkriterien waren:
- VPN mit IPsec (Cisco als quasi Industriestandard, da HomeOffice, muss also auch mal aufs Firmennetz zugreifen)
- Gigabit-Ports im LAN
- IPv6-fähig, Dual-Stack
- Möglichkeit, LTE-Device als Backup zu nutzen, da er zwei WAN-Ports hat
- VLAN-Support (ACHTUNG, das VLAN das Telekom Entertain für IP-TV benötigt,
wird nicht unterstützt - zwar bei Mnet (noch) kein Thema, aber zur Vollständigkeit)
- Bis zu jeweils 30 Einträge für Portforwarding etc, viele günstige Router machen bei zehn Einträgen dicht
(bei mir sind TV, HD-Recorder, BluRay, IP-Steckdosen etc vernetzt und ne simple Home Automatisation in Betrieb
und sollen von außen auch gesteuert werden)
- im Gegensatz zur Fritzbox sehr viel feinere, granulare Einstellungen möglich.

Und last but not least:
englischsprachige Testberichte (etwa smallnetbuilder)
gaben in Sachen Performance einen guten Eindruck
(mit 93 Mbit/s statt 100 kann ich leben)

Hatte auch mit einem Lancom-Router geliebäugelt
wg. beruflichen Beziehungen. War mir aber für den
privaten Gebrauch zu teuer, denn den Cisco gibt es ab 148
Euro aufwärts im Netz.
ACHTUNG:
Oft werden auch noch die alten Router (Lan-seitig
nur 100 Mbit/s, schwächere CPU, weniger RAM,
kein IPv6) verkauft.

Hoffe ich konnte weiterhelfen.

Ansonsten viel Spaß bei der Wahl der Qual :-)

gruss
kajakspider


Zurück zu „Maxi Glasfaser“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast