Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

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hotlineshocker
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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 06.07.2012, 16:50

chrisH hat geschrieben:... warum braucht man dann noch die LAN4-Konfiguration?

Die braucht man, wenn man z.B. noch die M-Net NGN Telefonie oder andere Features der FRITZ!Box nutzen möchte. Diese stehen natürlich nach der Umkonfiguration der FRITZ!Box zum reinen Modem nicht mehr zur Verfügung.

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Tobsucht » 06.07.2012, 17:12

hotlineshocker hat geschrieben:
chrisH hat geschrieben:Absatz 1.3: Der Kunde ist damit einverstanden, dass die anschlussbezogenen Einstellungen des Endgerätes exklusiv von M-net verwaltet werden. Diesbezügliche Einstellungen sind mittels eines Passwortes geschützt; eine Entfernung oder Änderung dieses Passwortes ist nicht gestattet.


Zum Betreib der FRITZ!Box als Modem ist weder das Entfernen noch das Ändern des Passwortes nötig.

Die dazu erforderliche Konfiguration ist nicht durch das Passwort geschützt und damit eine nicht diesbezügliche Einstellung.

Und die entsprechende Konfiguration ist eben dadurch nicht Bestandteil des per der AGB geleisteten Einverständnisses zur exklusiven Verwaltung der anschlussbezogenen Einstellungen des Endgeräts.

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Hier gibt es aber ein anderes Problem. Wenn Du die Fritz!Box in reinen Modembetrieb umstellst, bräuchtest Du noch Einwahldaten, weil die Einwahlsitzung ja dann von einem dahintergeschaltetem Router erfolgt. Diese Einwahldaten bekommst Du aber von M-net nicht mitgeteilt, also gibt es keinen AGB-konformen Weg, um an diese Daten zu kommen.
Außerdem würde bei einem reinen Modembetrieb der Fritz!Box die Telefonie bei M-net nicht mehr funktionieren.
Bei der LAN4-Config ist es ja so, dass die Fritz!Box von M-net eine Einwahlsitzung herstellt - darüber läuft dann Telefonie und andere Geräte, die man mit dieser Fritz!Box verbindet. Zusätzlich wird aber über den LAN4-Port ein direkter Zugriff auf das Modem ermöglicht, so dass ein weiterer Router eine zweite Einwahlsitzung aufbauen kann (diese hat dann auch eine eigene IP-Adresse). Bei der LAN4-Config bekommt man von M-net eben auch Benutzername und Passwort für die zweite Einwahlsitzung mitgeteilt.

Lg,
Tobi

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 06.07.2012, 21:03

Tobsucht hat geschrieben:Diese Einwahldaten bekommst Du aber von M-net nicht mitgeteilt, ...

Aber M-Net übermittelt sie mir doch in meine FRITZ!Box.

Leistungsbeschreibung Surf&Fon-Flat hat geschrieben:1.3 Überlassung von Endgeräten: ... Der Kunde ist damit einverstanden, dass die anschlussbezogenen Einstellungen des Endgerätes exklusiv von M-net verwaltet werden. Diesbezügliche Einstellungen sind mittels eines Passwortes geschützt; eine Entfernung oder Änderung dieses Passwortes ist nicht gestattet. ...

Tobsucht hat geschrieben:... also gibt es keinen AGB-konformen Weg, um an diese Daten zu kommen.

Da sich die Zugangsdaten nicht durch das Passwort geschützt einsehen lassen und eine Entfernung oder Änderung eines Passworts nicht erforderlich ist, ist das sehr wohl ein (AGB) Leistungsbeschreibungs konformer Weg.

http://svsload.com/wd/fritzrepass/

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UPDATE TEST: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon kajakspider » 09.07.2012, 00:02

Moin, moin,

um es vorweg zu nehmen:
Meine Versuche 2. Router hinter simulierter Fritzbox funktionierten.
Bevor ich zum Testaufbau komme einige Bemerkung zu anderen Antworten hier:

ACHTUNG mein Wissen muss nicht die ABSOLUTE WAHRHEIT/ERKENNTNIS sein, sondern
bezieht sich auf Postings, die ich hier oder an anderen Stellen quer gelesen habe.
(Mnet-Support möge mich verbessern, wenn ich nonsens verzapfe)

- LAN-4-Konfig (hier funktionierte Fritzbox fürs LAN als Modem bei Beibehaltung NGN-Telefonie)
gibt es wohl bei neueren Fritzboxen (Firmware) nicht mehr. (Ausnahme 7570, die für Neukunden
nicht mehr geliefert )

- 7570 gibt es für Glasfaser 100 Mbit/s nicht mehr, da zu leistungsschwach. Ebenso gibt es
von Mnet derzeit kein Gerät, dass quasi ISDN intern am 100 Mbit/s-Glasfaseranschluss simuliert.

- Die Ansätze von hotlineshocker sind alle NETT, aber in meinen Augen nicht zielführend,
solange Mnet die Fritzbox als Netzabschluss betrachtet - letztlich also erst ab der TAE-Buchse oder
dem LAN-Port mein eigenes Netz beginnt (Wohl vergleichbar mit der ersten Telefondose in der Wohnung
bis zu der bei der klassischen Telefonie das Hoheitsgebiet der damaligen Bundespost reichte).
Erschwerend kommt hinzu, dass solche Tipps gefährlich sind, denn auf diesem Planeten laufen
genügend User rum, für die gilt ".... den sie wissen nicht was sie tun" (Vgl. PC-Tuning-Tipps und Abschalten von
Windows-Services etc und später wird gejammert, dass XXX nicht funktioniert).

- Deshalb bin/war ich auf der Suche nach einer TRANSPARENTEN Lösung mit ungeänderter/nicht manipulierter Fritzbox.
Denn den erhöhten Support-Aufwand den ein Provider durch manipulierte Netzabschlüsse hat, zahlen letztlich
alle Kunden, da er sicherlich in die Kalkulation miteinfließt. Mag hart klingen, da ich auch gerne an technischem Gerät spiele,
dürfte aber die Realität widerspiegeln. Deshalb läuft auch mein Sphairon-Modem in der Org-Konfiguration, owohl ich
Password etc gefunden habe und sich auf der Box viele nette Dinge aktivieren lassen würden. Nur im Support-Fall bedeuten solche Manipulationen einen nicht einkalkulierten Mehraufwand seitens des Providers unter dem dann alle User leiden.

NUN ZUM TEST

Router 1 simuliert Fritzbox:
Hierzu wurde aus der Bastelkiste ein billiger China-Router genommen.
Er bekam die ADSL-Zugangsdaten von Mnet verpasst (Login-Daten, DNS etc).
- interne LAN-IP 192.168.0.1
- DMZ: 192.168.0.2
- Virtuelle Server: 192.168.0.2 (alle eingehenden Ports von 0 bis 65535
werden darauf weitergeleitet)
- alle Firewall-Einstellungen etc. auf AUS

Die Optionen "DMZ, Virtuelle Server" muss es nicht bei jedem Modell geben,
können auch anders heißen.

Router 2 (bislang erster Router, jetzt Router hinter simulierter Fritzbox/Router 1
Grundsätzlich wurde an seiner Konfiguration nur ein Punkt geändert
(seine LAN IP blieb bei 192.168.1.1):
- Statt WAN-Connection PPOE erhält er nun den Connection-Type
"´Static IP"
- Static IP habe ich wie folgt konfiguriert
-WAN-IP-Adress 192.168.0.2
-Gateway-IP-Adress: 192.168.0.1
- Als DNS-Server die Mnet-Adressen

An den ganzen anderen Einstellungen Port-Forwarding, NAT, VPN etc
habe ich nichts geändert.
ABER: Mein Router musste im Gateway-Modus bleiben, bei Wechsel in
Router-Modus funktionierte nichts. Und mit der Konfiguration
von statischen Routen wollte ich mich nicht rumärgern, so schlecht
was das Wetter ja dann auch nicht :)

Verkabelung:
Router 2 wurde über den WAN-Port mit dem LAN1-Port
von Router 1 verbunden. Am WAN-Port von Router 1 hing das
DSL-Modem von Mnet.

Ergebnis:
Alles funktioniert wie erhofft bzw erwünscht. Von aussen (per UMTS getestet) Zugriff
auf alle Devices. Auch adressierbar über Domain-Adressen wie
x.test.de oder y.test.de, die dann erst auf eine NAS mit installiertem
Reverse-Proxy geleitet werden, der dann an die internen IP-Devices weiterleitet.
Ebenso funktionierten direkte NAT-Port-Weiterleitungen.
Die wohl größte Überraschung für mich war, dass meine DynDNS-Auflösungen bei
selfhost.de (hier habe ich meine de und eu Domains) weiterhin funktionierten.
DynDNS übernimmt auf der NAS das Tool DDNS Updater. Aber auch interne DynDNS-Funktion
der NAS funktionierte.
NAS war im Test hinter Router 2 im LAN.

(Anmerkung für einen Poster: Die NAS ist also mein zentraler Server
zur Steuerung, Weiterleitung auf die anderen Devices. Über sie wird auch ein
Remote WOL von meinen Devices realisiert, sofern es sich um Rechner handelt und
nicht elektr. Geräte, die per IP-Steckdose ein- und ausgeschaltet werden (bezahlbare
IP-Steckdosen sind beispielsweise bei anel-elektronik.de zu finden, Funk-Devices (FS20 und
Intertechno) steuere ich über einen Controller von jbmedia, der noch an einem Windows PC
hängt, der remote an und ausgeschaltet wird - leider gibt es keine Linux-Software, sonst wäre
das auch ein Task für die NAS)

Auch ein Zugriff auf ein Windows Media Center zum Streamen von Live TV
(empfängt das Media Center via Satellit) auf Android Tablet und Smartphone
funktionierte. Ebenso konnte ich meine IP-Steckdosen remote steuern. Ebenso
machte ein Testanruf beim Videoconferencing-System Lifesize keine Probleme.
VPN per Windows PTPP funktionierte ebenfalls (in meinem Mobilfunktarif ist
leider kein IPsec VPN möglich)

Erwähnte Markennamen sollen keine Werbung sein, gibt sicherlich besseres
oder günstigeres. Sie sollen lediglich dazu dienen, meine Testkonfiguration
nachzuvollziehen.
Letztlich musste ich als in meinen LAN keine Veränderungen vornehmen.

Testbeobachtungen
Für andere User, die ähnlich wie ich nicht unbedingt Fritzbox-Fans sind
noch ein paar Bemerkungen, die mir während der Tests auffielen.
Was sich oben so einfach liest kostete mich Stunden. :cry: :oops: :idea: :idea:

- Wenn eine Änderung nicht funktioniert, evtl. kontrollieren, ob der Router sie angenommen hat.
Beide Modelle hatte mir oft ein OK signalsiert, übernahmen aber die Änderungen erst nach
einem Reset.

- Ebenso kann einen evtl Windows 7 (zumindest war es bei meinen Notebook der Fall) zur Verzweifelung treiben.
IP-Einstellungen geändert und es zeigte unbeirrt die alten Einstellungen an - evtl war auch mein Notebook zu lahm.
Mir hat dabei geholfen, den entsprechenden Netzadapter zu deaktivieren und wieder zu aktivieren, dann waren
die Einstellungen übernommen.

- Vorsicht Falle: DynDNS in Router 2 aktiv. Hatte im Router 2 weiter DynDNS aktiviert von dem bekannten
US-amerikanischen Provider (meine Fallback-Lösung, falls Synology oder selfhost mal streiken). Nur der meldete
jetzt natürlich die statische WAN-IP 192.168.0.2 von Router 2. Selbst ins Knie geschossen. :wall

- Kommt es aufgrund neuer Einwahl/Login zu Veränderungen bei der öffentlichen WAN-IP,
nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es mit DynDNS nicht klappt. Nach meiner Erfahrung kann es
durchaus 5 bsi 10 Minuten dauern, bis die geänderte IP veröffentlicht ist.

- Und ein noch ein Knackpunkt: Wenn etwas nicht funktioniert beim Test via Mobilfunk, kann es
auch am mobilen Netzbetreiber liegen - meiner ist leider berühmt dafür. Wechsel steht an, aber noch
keine Zeit mich durch die diversen AGB und Regeln zu Rufnummernmitnahme zu quälen. Für Tests
evtl Smartphone mit einen anderen Netzbetreiber leihen.

- Noch eine Hürde: Vor dem Testen prüfen, ob die Router Loopback unterstützen.
Ich habe zwei im Fundus, die tun das nicht. Wer dann versucht, etwa auf xy.test.de zuzugreifen, dessen
Ziel im eigenen Netz liegt, sucht sich bei der entsprechenden DynDNS-Fehlersuche den Wolf.

- Holzweg: Achtung, fast 2/3 der Tipps im Netz zu Router hinter Router widmen sich letztlich dem Thema,
einen Router als Access Point zu betrieben, wobei er nicht als Router sondern als Switch fungiert. Zu erkennen daran,
dass LAN-Ports verwendet werden und die IP-Adressen im gleichen Netz liegen. Hatte mich davon anfangs auch
trotz besserem Wissens in Bockshorn jagen lassen.

Fazit
Falls ich keinen Denkfehler in obigen Testaufbau habe, steht bei mir einer
Bestellung eines 100 Mbit/s-Anschlusses bei Mnet mit Fritzbox nichts mehr im Wege.
So hätte ich ne Fritzbox gemäß Mnet-AGB im Betrieb, aber wie
gewünscht die volle Kontrolle über mein eigenes Netz.

Vielleicht kann ja mal ein Support-Mitarbeiter von Mnet drüberlesen.

Vorschlag an Mnet-Marketing
Falls jemand vom Marketing mitliest.
100 Mbit/s im Download brauche ich nie im Leben
(Stand Sommer 2012 :D , gab ja auch mal jemand
der meinte kein Mensch braucht mehr wie 512 kb RAM :lol: ).
Wieso nicht ein Angebot, bei dem 50 Mbit/s down, 10 Mbit/s up
und Komforttelefonie (3 Nummern, 2 Telefonate gleichzeitig)
möglich sind. Darf wg. mir das gleiche wie der 100 Mbit/s-Anschluss
kosten. Nur als Anregung.

Und wenn ich schon bei Anregungen bin. Wie wäre mit einer Entstörungsoption
am Wochenende für Prosumer - kann wg. mir gerne 5 bis 10 Euro Aufpreis pro
Monat kosten. Komme ich derzeit Fr. gegen 19 Uhr heim und der Mnet-Asnchluss
funktioniert nicht, heißt das bis Montag kein Festnetz-Internet. Also muss ich Samstag
oder Sonntag wg 2 -3 Stunden Arbeiten wieder ins Office fahren. Nur so eine Anregung.

An alle anderen Poster:
Danke für Eure ermutigenden Worte und Vorschläge.
Hoffe meine obigen Versucherfahrungen ermutigen andere,
ebenfalls entsprechende Tests zu fahren.
Vielleicht ergibt sich daraus ja ein Best-Practice-Ratgeber,
der den Ansprüchen von Mnet (Fritzbox als definierter, nicht
manipulierbarer Netzübergabepkt.) und den Wünschen der Kunden
nach einem eigenen Router, der unter IHRER Kontrolle ist, Genüge trägt.

Sorry für Tippfehler,
aber die vorgerückte Stunde. :|
Die wesentlichen Pkte. sollten dennoch rüberkommen. :icon_idea

Gruss
kajakspider

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hgans » 25.08.2012, 11:21

haloo kajakspider und alle.
vielleicht kann mir auch jemand helfen.

ich will jetzt auch mal zu mnet-Glasfaser wechseln.
Akutell habe ich noch DSL16 und meinen Linux PC mit akltuller Intel CPU als Router und FW und davor ein dsl-Modem.

Wenn ich VDSL 50 mit Komfort (2 Leitungen) nehme bekomme ich eine Fritzbox.
Dahinter könnte ich wieder den PC-als Router konfigurieren, so wie du deinen 2. Router.

1. Ist die Routing-Performance (Latenz und Durchsatz) zB bei VDSL50 im LAN (auch für ein paar andere parallel laufende Devices über die Leitung) mit einem 2. Router besser als mit einem PC als Router? Gerade wenn man auch eine VPN benutzt. In den Routern sitzen ja spezielle Chips die dafür optimiert sind.

2. scheinbar kann ich die VPN auch im 2 Router (bzw. in meinem PC als Router dahinter) konfigurieren. Funktioniert das dann naoch mit den meisten Gegenstellen? zB zwischen Smartphones und zwischen Fritzboxen?

3. kann ich die VPN auch in der 1. Fritzbox konfigurieren, ob wohl m-net die Kontrolle über die box hat?

grüße

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 25.08.2012, 14:29

hgans hat geschrieben:1. Ist die Routing-Performance (Latenz und Durchsatz) zB bei VDSL50 im LAN (auch für ein paar andere parallel laufende Devices über die Leitung) mit einem 2. Router besser als mit einem PC als Router?

Sicher nicht.
In den Routern sitzen ja spezielle Chips die dafür optimiert sind.

Nein, normalerweise nicht. Router mit Hardware-SSL-Beschleuniger sind vermutlich deutlich außerhalb deiner Preisklasse. Im Gegenteil: "Aktuelle" Intel-CPUs haben z.B. AES-Beschleunigung, davon kann ein SOHO-Router nur träumen.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon madduck » 08.10.2012, 10:52

Ich brauche auch eine IP-Adresse am Router hinter der Fritz!Box. Ich bin gerne bereit, dafür in Zukunft darauf zu verzichten, M-net mit Support-Anfragen zu nerven. Wie komme ich nun auf dem schnellsten Weg zu meinen Einwahldaten bzw. kann mir jemand bitte schnellstmöglich meine 7360 für Lan4-Config freischalten?

Kundennummer: 500603643

PS: natürlich kann ich mir die Zugangsdaten mit allcfgconv auslesen und die 7360 einfach durch meinen eigenen Router ersetzen, aber es muß doch auch auf anderem Weg möglich sein. Bitte, M-net…
martin; (greetings from the heart of the sun.)
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Re: UPDATE TEST: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon madduck » 08.10.2012, 11:26

kajakspider hat geschrieben:Router 1 simuliert Fritzbox:
Hierzu wurde aus der Bastelkiste ein billiger China-Router genommen.
Er bekam die ADSL-Zugangsdaten von Mnet verpasst (Login-Daten, DNS etc).


Laut Aussage eines Technikers bei M-net geht VDSL nur in Verbindung mit den AVM-Kisten, andere Router sollen sich zwar synchronisieren können, aber PPPoE sei nicht möglich.

Ich habe nun zwar meine Zugangsdaten, aber wenn das wirklich nur mit dieser einen Fritz!Box geht, dann werde ich wohl leider meinen Vertrag kündigen und doch zur Telekom müssen.

Betreibt jemand erfolgreich M-net-VDSL mit einem eigenen DSL-Modem?
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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Sven » 08.10.2012, 11:44

Eine LAN4 Konfig wie es bei der 7570 gab gibt es für die 73er Boxen nicht mehr, auch der Betrieb der 7360 als reines Modem ist nicht mehr möglich da dieser Punkt von AVM mit einem der letzten Updates entfernt wurde.
Zu den weiteres Sachen schreib ich hier nichts sondern überlass das Thema unserer Reklamationsabteilung an welche du ja eine e-mail geschickt hast.
Sven Bialaß
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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon madduck » 08.10.2012, 11:57

Danke, Sven. Ja, ich habe mit dem "kundendialog@m-net.de" Kontakt aufgenonmmen, aber ich hoffe natürlich auf eine einfachere Lösung… wie gesagt, Support brauche ich ja nicht, so lange Euer Concentrator und der Zugang darüber richtig funktioniert und meine TAE-Buchse nicht abgetrennt wurde.
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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 08.10.2012, 14:37

madduck hat geschrieben:Betreibt jemand erfolgreich M-net-VDSL mit einem eigenen DSL-Modem?

http://netcologneforum.de/viewtopic.php?f=11&t=976&start=50#p9495

bzw.

http://netcologneforum.de/viewtopic.php?f=11&t=976&start=40#p9418

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Iarn » 23.03.2013, 22:02

Man verzeihe mir bitte die Nekromantie an diesem Thema:
Gibt es bei dem Thema eigener Router hinter der verdongelten m-net Fritzbox weitere Erkenntnisse im Feld?
Ich bin eigentlich stark versucht zu m-net zu wechseln, das Router Thema hält mich aber noch zurück.

Da ich einen vServer besitze, kann ich eh ein paar negative Aspekte der m-net Zwangs Konfiguration umgehen wie einem möglichen Mithören des Netzwerkverkehrs durch m-net Mitarbeiter, aber für mich wichtig wäre, dass ich von außen (vServer) meine Clients vernünftig wecken kann.
Als eine mögliche Läsung schwebt mir ein kleiner passiv gekühlter Zentyal, IPfire, etc. Server vor, der selbstständig zu meinem vServer VPN aufbaut. Sobald ich die Clients wecke, bauen die ihre eigne VPN Verbindung zum virtuellen Netz auf und m-net ist nur noch Übertragungsmedium.

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon norg » 25.03.2013, 09:52

Wenn du statt der Spielzeug Fritzbox richtige Hardware nutzen willst musst du lediglich die Zugangsdaten aus der Fritzbox auslesen (Telnet aktivieren, Rest findet sich im Netz beschrieben) und dann die ordentliche Hardware damit füttern. Brauchst halt ein VDSL Modem (gibt es mittlerweile doch etwas Auswahl am Markt) und musst halt schauen was du zum Telefonieren nimmst.

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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Iarn » 25.03.2013, 15:24

Ich denke ich werde eine meiner Synology NAS hinter der Fritzbox um Router Funktionalitäten erweitern oder einen Linux Server aufsetzen. Die Fritzbox wird dann quasi als Modemersatz hergenommen.
Telefonieren mache ich fast grundsätzlich vom Handy, IP Telefonie ist für mich nur Backup.
Die alte LAN4 Config von m-net wäre eigentlich für mich eine sehr anständige Lösung gewesen. M-net hätte keinen Stress mit exotischer Empfänger Hardware und ich hätte keinen Stress mit zweifelhaftem Router.

sven29da
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Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon sven29da » 29.06.2015, 14:21

Hallo Zusammen,
da mein eigentliches Anliegen genau dem Themenstarter entspricht, hier mal die Wiederauferstehung des Threads :)

Ich möchte wegen der erheblichen höheren Bandbreite von Telekom zu M-Net umsteigen. Aktuell geht es vom Splitter zu meinem 19" Bintec Router RS232b.
Ich nutze diesen für unter anderem VPN, Haussteuerung EIB/KNX, NAS Zugriff, Dynamische IP per no-IP, usw.

Diesen Bintec möchte ich beibehalten und kann somit keinen Zwangsrouter gebrauchen.
Nun sagte mir jemand, einfach die AVM Fritz!Box 7940 auf "Exposed Host" einstellen und alles wird an meinen Router (welcher entsprechend noch eingestellt werden müsste) durchgereicht inkl. DynDns. Die ISDN Telefonanlage einfach noch an die AVM FB sprich an den S0 und gut ist.

Kann ich dem so glauben oder gibt es was zu beachten was nicht gehen wird?

Ich lese hier von Problemen mit IPV4 /IPV6 bei XBox usw. Wie sind diese zu bewerten? Ich habe zwar keine XBox aber dennoch will ich in Zukunft keine Probleme. Was hat es mit dem IPV4 und IPV6 auf sich? Nutzt M-Net "schon" das neue Protokoll was aber Probleme macht oder umgedreht? Was hat es mit dem "dazubuchen" zu tun? Habe nirgends Tarifoptionen mit IPV4 oder IPV6 gesehen. Lediglich Option beim Geschäftskundenanschluss eine feste IP zu bekommen.

Macht es Sinn sich lieber (sofern bestellbar) einen Geschäftskundenanschluss der in Summe 5Euro mehr kostet, abzuschließen um eventuell mal eine feste IP dazubuchen zu können?

Bin für jeden konstruktiven Tipp oder konstruktive Meinung dankbar :angel

Danke und Gruß
Sven

PS: habe inzwischen gelesen, dass man anscheinend beim Antrag noch IPV4 für 5Euro dazu buchen konnte. Ist das noch so? Mir wird bei den Tarifdetails zu Surf & Fon-Flat 50 davon nichts angezeigt. :cry:


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