Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Alle Themen um Maxi Glasfaser (FTTH/B/C)

Moderatoren: Yusuf, Florian S., Sven

kajakspider
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 32
Registriert: 18.02.2007, 07:43

Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon kajakspider » 05.07.2012, 04:07

Moin, moin,

bevor hier einige aufstöhnen, weil schon wieder ein Posting zur Frage "Warum Mnet auf Fritzboxen besteht" eine
Vorbemerkung:
ICH AKZEPTIERE DIE TATSACHE, DASS MNET BEI GLASFASER AUF EINEM FESTDEFINIERTEN ÜBERGABEPUNKT BESTEHT,
DEN SIE UNTER KONTROLLE HABEN.

Auf der anderen Seite kann ich nicht akzeptieren, dass mein Provider den Router unter Kontrolle hat, der Zugriff
im Netz dahinter auf meine Home-Automation (Klimaanlage, Licht, Rolladen etc), Remote Zugriff auf vernetzte teure AV-Anlage (AVR, TV, PVR etc) und andere Devices ermöglicht.
Wer zahlt, wenn der Provider in die Fritzbox ein unsicheres Update einspielt und danach Cracker womöglich durch
Hacks meine Devices abschießen/unbrauchbar oder womöglich im Urlaub über IP-Steckdosen die Geräte anschalten?
Ja, ich lebe halt schon die Idee vom vernetzten Haushalt.
Beim eigenen Router unter meiner Kontrolle ist das Thema klar:
my fault, aber wenn Mnet das Teil unter Kontrolle hat? Sollte sich Mnet vielleicht mal überlegen,
wie es hier mit Haftungsfragen aussieht (Aktualisierte Produkthaftungsregeln der EU). Wenn Mnet
es mir schriftlich gibt, dass sie für diese Schäden aufkommen - no problem.
Wenn nicht, dann will ich einen Router unter meiner Kontrolle.
Soll kein Mnet-Bashing werden, aber AVM bekleckerte sich in Sachen
Sicherheit und Zuverlässigkeit nicht unbedingt mit Ruhm. Die Teile erinnern
mich immer an die Hifi-Kompaktanlagen der 70er und 80er
- die konnten alles, aber nichts richtig.

Früher war das ja mit der Option LAN-4-Konfig und der 7570 kein Problemh. Geht wohl heute nicht mehr,
mein Auftrag (April 2012) mit Wunsch auf LAN-4-Konfig wurde als nicht ausführbar abgelehnt.

So das waren die Vorbemerkungen. Jetzt der Versuch einen Kompromiss zu finden,
unter der Prämisse, dass Mnet die Fritzbox als Übergabepunkt unter Kontrolle hat und ich meinen Router hinter der
Fritzbox.
Für jede konstruktive Kritik bin ich dankbar. Postings wie "Les halt Fritzbox aus, umgehe Passwort-Schutz
und ändere Parameter XY" sind nicht zweckdienlich, dazu habe ich genügend Hinweise im Netz
gefunden - will eine AGB-konforme Lösung.
Ebenso sind Postings wie "leb halt mit der Fritzbox" nicht zweckdienlich, da deren Tables zum Portforwarding zu klein sind
und das Port-Mapping nicht richtig funktioniert. Zudem lässt die VPN-Unterstützung zu wünschen übrig. Ja es gibt Hacks,
das will ich aber nicht.

Ausgangspunkt:
- Gutes altes Sphairon Turbolink-Modem am Mnet ADSL-Anschluss
- dahinter Cisco Small Business Router mit IP 192.168.1.1 als Gateway
-im Netz NAS, Reverse Proxy etc. ca. 25 Devices mit IP-Adressen, die teilweise von aussen ereichbar sind.
- DynDNS über deutschen Provider sellfhost realisiert um Devices (etwa IP-Steckdosen)
via Reverse Proxy per FQDN ansprechen zu können.
Sind auf mich registrierte Domain-Namen.

Funktioniert heute alles problemlos. Nun soll zu Glasfaser migriert werden. Brauche den
höheren Upload-Speed wg. Videoconferencing, ab und an Arbeiten im Home Office per Citrix und
Cloud-Anwendungen. Da sind 1024 kbit/s ein Bottleneck.

Und bei Glasfaser kommen nun LEIDER die Fritzboxen ins Spiel,
sowie die nicht mehr mögliche LAN-4-Konfig.

Und jetzt meine Idee:

- Mnet-Fritzbox erhält intern die IP 192.168.1.1 und
fungiert künftig als Gateway zum Internet.
- DHCP, UPnP an der Fritzbox wird disabled
- Cisco-Router erhält die IP 192.168.1.200
nun zwei Optionen
a.) Cisco Router wird als exposed host in der fritzbox definiert und bekommt
allen dreck aus dem Internet ab.
b.) In der Fritzbox werden alle Ports (TCP und UDP) auf die IP des Cisco-Routers
geforwardet

Fritzbox übernimmt also "Einwahl" ins Internet.

Am Cisco-Router (kein integriertes Modem) werden folgende Veränderungen vorgenommen:
- WAN-port wird mit einem LAN-Port der Fritzbox verbunden
- Konfiguration wird von PPOE auf Static IP geändert
- alle auf Mnet verweisenden Einträge (DNS etc) werden gelöscht.
- Cisco-Router erhält IP 192.168.1.200
- Als Default-Gateway wird die 192.168.1.1 der Fritbox eingetragen
- Als DNS ebenso die IP der Fritzbox
- DHCP an mit IP-Range 192.168.1.2 bis 192.168.1.199
- An allen anderen Clients werden keine Änderungen
vorgenommen, da diese 192.168.1.1 als Gateway eingetragen haben und
192.168.1.1 bereits als DNS konfiguriert ist.

Nun meine Frage, kann obige Konfiguration funktionieren???
Falls ja, könnte ich endlich meinen Glasfaseranschluss bestellen.
Nur ne Fritzbox als alleiniger Router ist ein NO GO!
Wie sieht es mit Lancom am Glasfaser-Anschluss
aus - bezahle das Teil auch.
Kann es in dieser Konfig mit NATen, Portforwarding und -Mapping
klappen.
Wie sieht es in Sachen DynDNS aus? Unterstützt
die Firmware der Mnet-Fritzbox Dyndns von selfhost.
Die org-AVMs können es wohl angeblich.
Hier wäe evtl mal ein Sticky-Posting hilfreich, was
der User bei den Mnet-Fritzboxen noch konfigurieren
darf und was nicht. Hilft evtl die Support-Anfragen zu vermindern.

Sollten obige Fragen mit Ja beanwortet werden können,
stünde einer Migration zu 100 Mbit/s nichts mehr im Wege.

Zum Schluss noch ne Kritik an Mnet.
Ich kann die rigide Haltung des Unternehmens nicht
nachvollziehen. JA, mnet eigenes Device als
Netzabschluss Ok. Aber warum keine Hilfe um dahinter
eigenen Router anzuschließen????
Mnet schneidet sich hier imho in den Glasfasergebieten ins eigene Fleisch.
Warum sollte ich als Kunde von einem klassischen ADSL-Anschluss
mit echtem ISDN zu einem 18 Mbit/s "ADSL"-Anschluss via Glasfaser
migrieren, den mir die Vertriebler aufschwatzen wollten.

Da zahle ich lieber meine 45 Euro im Monat für den
klassischen Anschluss (18 Mbit/s, Fastpath, Papierrechnung) und
habe meine FREIHEIT.
Dabei bleibt die Glasfaser ungenutzt und Mnet zahlt fleissig Miete für die TAL
an die Telekom. Ob sich das rechnet ???

Kritik ist nur ne Randbemerkung.
Schwerpunkt der Diskussion sollte
auf Router hinter Mnet-Fritzbox
bei Glasfaser liegen und der
Suche nach Lösungen liegen,
die sowohl Kunden als auch mnet
gerecht wird.

Vorab
Vielen DANK
für alle sachdienlichen weiterführende Hinweise
gruss
kajakpsider

hgans
Aufsteiger
Aufsteiger
Beiträge: 65
Registriert: 17.05.2011, 21:22

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hgans » 05.07.2012, 09:34

volle Zustimmung. denke an ähnliches, wenn es endlich eine Box für 100Mbit und 3 Nummern gibt.

bateman
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 18
Registriert: 20.08.2009, 15:40

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon bateman » 05.07.2012, 10:30

Grundsätzlich musst Du Dir die Frage stellen, ob Du bei einem privatem Angebot tatsächlich richtig aufgehoben bist.
Deine Anforderungen sind sehr viel typischer für einen geschäftlichen Anschluß. Deine genannten Anwendungsgebiete bestätigen dies zum Teil.

Tatsächlich läßt sich Dein Thema für normale Anforderungen recht leicht abhandeln:
Ja, ein Router hinter dem MNET Übergabepunkt (Fritzbox) funktioniert einwandfrei, meist in der Standardkonfiguration -> dynamische Adresszuweisung an den Router. Fertig.

Die weitergehenden Anforderungen von Dir bestehen darin, selbst Dienste aus dem internen Netz nach extern anzubieten.

Dazu benötigst Du entweder die Option "fixe IP Adresse" oder eben DynDNS. Hier wählt man einen Anbieter, den vom EIGENEN Router unterstützt wird. Dieser macht dann auch die Updates.

Deine obige Konfiguration wird nicht funktionieren.
Die musst unterschiedliche Adressbereiche für das 1.Netzsegment Fritzbox <-> Router und für das zweite Netzsegment Router <-> intern verwenden.
Du kannst beides über DHCP zuweisen lassen, sofern es nicht dasselbe Subnetz ist (zb. beide Male 192.168.0.1, Netmask 255.255.255.0).
Oder Du legst die IP Nummern von Fritzbox (zb. 192.168.0.1/255.255.255.0) und Router (zb. 192.168.1.1/255.255.255.0) selbst fest.

Hier erfolgt dann also zweifaches NAT und zweifaches Routing, einmal in der Fritzbox und dann noch einmal in Deinem Router.

Aufwendiger wird es bei den Services, die du extern veröffentlichen willst. Diese musst Du sowohl in der Fritzbox, als auch in Deinem Router forwarden.
Oder Du machst, wie angedacht, Deinen Router zum exposed Host.

Benutzeravatar
chrisH
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 610
Registriert: 16.08.2006, 12:35
Wohnort: Feucht

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 05.07.2012, 17:00

Vorab: Was du vorhast kann klappen (eigener Router als Exposed Host) - es gibt aber schon einige Protokolle, die Doppel-NAT gar nicht mögen. Gerade VPNs sind da ein spezielles Thema.

Ich sehe aber nicht, dass M-Net sich mit seiner Gerätepolitik da kurzfristig bewegen wird, daher vielleicht ein paar Alternativen als Denkanstoß:
- irgendwo einen vServer mit fester IP mieten, deinen internen Router per VPN dorthinverbinden und so deine ganzen Portforwardings etc. abwickeln?
- Glasfaser für die Anwendungen mit hoher Bandbreite zusätzlich nehmen und den DSL-Anschluss für deine Heimautomation behalten?
- Geschäftskundentarif nehmen, so dass man dir ein Transfer-Netz auf den eigenen Router legen kann und M-Net trotzdem einen eigenen Abschlusspunkt hat? (keine Ahnung ob M-Net das macht - so läuft das z.B. bei unserem SDSL)
- auf IPv6 umstellen und den Cisco tunneln lassen?
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

kajakspider
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 32
Registriert: 18.02.2007, 07:43

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon kajakspider » 06.07.2012, 03:37

Moin, moin werte Mitforisten,
vorab ALLEN vielen Dank für Ihre Postings und die formulierten Ideen.
Habt mich sehr ins Grübeln gebracht, so dass ich jetzt zwei Stunden am hin- und herüberlegen
war, bevor ich mich an das Schreiben dieser Antwort machte.
Bei dieser Reflexion fiel mir dann auf, wie komplex das Thema ist und vieles
nicht nur an den Vorgaben eines Providers scheitert, sondern auch an anderen
Beteiligten - dazu später mehr. Auf dem Weg zur vernetzten Gesellschaft liegt noch viel
Aufklärungsarbeit vor uns.
(Zur Strafe für Eure Denkanregungen :-) gib es jetzt einen
abgeschlossenen Kurzroman -sprich langes Posting - das Leid musste
auch ein Moderator gestern ertragen).

Etwas geschockt haben mich die Antworten, die meine Nutzungsverhalten/profil dem Business-Bereich
zuordneten. Ich sah mich bislang eher als Consumer, der halt bereits die viel propagierte
Informationsgesellschaft in der Realität lebt. Aber vielleicht gehöre ich auch zu der
Klientel, die im angloamerikanischen so schön als Prosumer bezeichnet wird - ist also weder
Consumer noch Professionell, sondern sitzt zwischen den Stühlen. Und kein
derzeit erhältliches Angebot passt richtig zu ihm - gilt auch oft im Bereich der hardware.

Deshalb ein paar anonymisierte Infos zu meiner Lebenssituation.
Bin angestellter Arbeitnehmer, der in einem Unternehmen arbeitet,
das sehr stark mit den Entwicklungen im ITK-Bereich befasst ist. Gleichzeitig
hat die Branche starke Umwälzungen erfahren und ca. 30 bis 50 Prozent der
Mitarbeiter wurden entlassen. Jedes dritte bis vierte Unternehmen überlebte den Wandel nicht.
Gleichzeitig hat sich die Arbeitsweise drastisch gewandelt, so dass für normale Angestellte
mit gutem/gehobenen, aber nicht orbitanten Gehalt (ich spreche nicht vom oberen C-Level)
ein 9 to 5 Job nur noch ein feuchter Traum ist.
Die Bereitschaft, auch mal am Wochenende etwas fertig zu machen, abends um 21 Uhr
für die Videoconference mit USA zur Verfügung zu stehen, wird als selbstverständlich
vorausgesetzt. OK, vor 10 Jahren wäre man länger im Büro geblieben oder in dieses
am Wochenende gefahren. Nun leben wir aber in einem Zeitalter, in dem gerade im ITK-nahen
Bereich BYOD gepredigt wird und dank neuer breitbandiger Zugänge das Prinzip des
"work everywhere, anytime" propagiert wird. Da ja der Netzzugang "nichts mehr
kostet" (Ironie), kann man das ja von den Mitarbeitern erwarten. Und Politik und andere Interessensgemeinschaften
stellen sich dann hin(AUSDRÜCKLICH Mnet von diesem Statement ausgenommen) und loben den Ausbau von München
mit Glasfaser ausdrücklich über den Klee "...modernstes Netz Europa, Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit, blablabla...".
Gleichzeitig wird das Prinzip des lebenslangen Lernen propagiert, für das die
Arbeitgeber natürlich wg Kostendruck etc nicht zahlen wollen. Zudem ist es ja
auch noch im Interesse des Arbeitnehmers, er will ja seine Wettbewerbsfähigkeit
auf dem Arbeitsmarkt erhalten. In meiner Bracnhe gehört es halt dazu Dinge wie
home automatisation, Video-Conferencing etc zu testen, Erfahrungen damit zu sammeln.

Und jetzt kommen wir wieder zum Thema, dem reality check:
- mit dem "guten, alten ADSL" ging das mit Hilfe von Krücken wie NAT,
DynDNS etc. ohne Probleme. Dafür war halt die Bandbreite und Zuverlässigkeit
(Störeinstrahlungen, Crosstalking in der TAL, Länge der TAL etc) ein Problem.
- Glasfaser erschien als der Hoffnungsschimmer am Horizont
- doch dann schnürten die Provider Angebote ( in anderen Netzen sind die Vorgaben und
Einschränkungen ja noch größer), wo teilweise von einem transparenten Internet-Zugang
im Sinne der Netzneutralität keine Rede mehr sein kann (Wie im ersten Postinng formuliert:
Dafür, dass der Netzübergabepunkt im Verfügungsbereich des Netzbetreibers liegt - vollstes
Verständnis, denn sonst kann er bei den Support-Kosten für die Devices im mörderischen Preis-
kampf nicht überleben).
- damit könnte man auch noch Leben und ne feste IP bestellen, doch die gibt es bei Glasfaser
ja leider nicht mehr.

So nun zu Euren Postings:
- Vorschlag SDSL fand ich supergeil, gleich Mnet-Preisliste angeschaut. Doch schon
5 Mbit/s sind für einen normalen Angestellten privat nicht bezahlbar, da er sie nicht voll von der
Steuer als Betriebskosten absetzen kann (klar kann der Provider nichts dafür, Kunde rechnet halt).
Zumal es ja mit dem Zugang nicht getan ist. Dazu kommen noch Kosten für Web-Hosting,
Hosted Exchange Server, DynDnS-Provider. Da ich Internet innerlich unter dem Posten
Mediennutzung (dazu zählen dann auch Zeitungen, GEZ etc) verbuche, wäre ich mit SDSL
plötzlich im Bereich von montlich 400 bis 500 Euro (über den Daumen). Will ich das zahlen ?????

- Da schien der Vorschlag, DSL behalten und Glasfaser zusätzlich zu bestellen eine schöne
und bezahlbare Alternative. Beim zweiten Nachdenken kam die Ernüchterung. Hatte mich die Telekom
nicht in den 90er Jahren beim Wechsel von zwei Analog-Anschlüssen (damals war noch das
Zeitalter von Modem und Fax) auf ISDN ausdrücklich gewarnt, dass ich meinen zweiten Kupferanschluss
nie wieder bekomme, da die Anschlussfelder am Übergabepkt erschöpft sind.
Und nun kommen die Eingangs besprochenen anderen Beteiligten ins Spiel. Versucht mal
in einer Eigentumswohnanlage Euren meist älteren Miteigentümern klar zu machen, dass die
30 bis 40 Jahre alte Kupferverkabelung absolut veraltet ist und es Zeit wäre in eine inhouse
Glasfaserverkabelung zu migrieren. Die werten Miteigentümer waren ja schon überfordert, zu begreifen,
dass sie trotz Gemeinschafts-Satellitenanalge immer ncoh Kabelreceiver brauchen. Das
Phänomen Signalumsetzung in der Kopfstation ist ihnen bis heute nicht klar. Und beim Vorschlag
TV über Glasfaser zu beziehen stiegen sie dann voll aus.
Also DSL und Glasfaser (als VDSL zur Wohnung) ist aufgrund der inhouse-Verkabelung nicht.

- Vorschlag, nimm halt nur einen DynDNS-Anbieter, der vom Router unterstützt wird, ist einfach gesagt.
Gerade die größeren US-amerikanischen Hersteller unterstützen halt die deutschen Anbieter nicht.
Nur eigene de- oder eu-Domains können oft nur über deutsche DynDNS-Anbieter realisiert werden.
Dabei wäre die lösung eigentlich einfach, im Router müsste es nur die Option einer frei konfigurierbaren
DynDNS-Einrichtung geben. Wenn es ich es richtig im Kopf habe, gibt es eh im Prinzip nur zwei unterschiedliche
Methoden (welcge Befehle verwendet werden etc. )um DynDNS zu realisieren. Nur die Hersteller scheinen keinen
Bock zu haben, eine offene Lösung zu implementieren.

- IPv6 nutzen?? Ja auch überlegt, der vorhandene Router kann leider kein IPv6. Ersatz ist angedacht, schwanke aber
noch, ob es wieder ein Modell von C wird oder von einem anderen bekannten deutschen Hersteller (sicher nicht der
mit Sitz in Berlin). Erschwerend kommt hinzu, dass mir momentan das IPv6 Knowhow fehlt und was passiert mit
den ganzen Devices aus dem AV-Bereich, auf die ich von unterwegs zugreifen will ( ist einfach geil den digitalen
SAT-Festplatten-Recoder remote per Web-Interface programmieren zu können, oder im Hotel per Streaming oder ftp auf die eigenen
Aufnahmen zugreifen zu können) und die nur IPv4 können. Vielleicht könnte mir der Ursprungsposter mal weiterhelfen, wie er
so etwas realisieren würde. Habe grade das sprichwörtliche Brett vor dem Kopf, Problem sehe ich bei der internen Umsetzung
von IPv6 auf die IPv4-Devices. Von wem bekomme ich meine IPv6-Adressrange, wird ja offiziell noch nicht a´ngeboten.

-Portforwarding in Fritzbox und eigenem Router, um so die eigenen Services zu veröffentlichen. Klingt in der Theorie
Klasse, nur die Zahl der Einträge in der Fritzbox sind begrenzt. Grade bei den Consumer-Geräten liegt die Grenze oft um die zehn
Einträge. Momentan habe ich 35 Forwarding Einträge.

-vServer hatte ich auch schon überlegt. Nur bei den seriösen Angeboten bin ich schnell bei 70 bis 100 EURO pro Monat.
Bei günstigeren Angeboten ist oft die garantierte Verfügbarkeit in den AGBs der Fallstrick. Gehöre halt zu den bescheuerten
Minderheit von Zeitgenossen die AGBs vor Vertragsabschluss auch wirklich lesen.

Auch wenn es im ersten Moment frustierend klingt und keine OPTIMALE Lösung zu sehen ist.
Ihr habt mich mit Postings wie "sollte funktionieren", "evtl. Portforwarding in Fritzbox und Cisco", "Exposed Host" ermutigt.
Habe hier noch zwei bis drei Consumer-Router rumfliegen (Habe leider den alten Spruch, "wer billig kauft, kauft zweimal" mit dem
eigenen Geldbeutel lernen müssen). Also könnte ich ja am Wochenende die Glasfaser-Situation simulieren.
Einer der Consumer-Router simuliert den Netzabschluss zum Glasfasernetz und erhält die ADSL-Zugangsdaten und an den wird der Cisco angeschlossen. Muss nur mal schauen welches der Teile exposed host etc unterstützt.

Werde berichten, ob es klappt - damit ist mein Wochenende gerettet, mir wird
garantiert nocht langweilig, auch wenn es von anderer Seite dafür sicher Schläge gibt. :-)

Allen nochmals Danke
für die konstruktiven Votschläge
gruss
kajakspider

hotlineshocker
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 16
Registriert: 14.11.2011, 21:26

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 06.07.2012, 06:12

@ kajakspider
Aber weswegen bitte konfigurierst Du nicht einfach die dann von M-Net zur Verfügung gestellte FRITZ!Box über ihr Webinterface zum Modem um? - Und gut iss.

GoIP

dodi

Benutzeravatar
chrisH
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 610
Registriert: 16.08.2006, 12:35
Wohnort: Feucht

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 06.07.2012, 08:52

hotlineshocker hat geschrieben:@ kajakspider
Aber weswegen bitte konfigurierst Du nicht einfach die dann von M-Net zur Verfügung gestellte FRITZ!Box über ihr Webinterface zum Modem um?

Weil das bei Glasfaser nicht (edit: AGB-konform, was explizit gewünscht war) geht. Danke für deinen Beitrag.
Zuletzt geändert von chrisH am 06.07.2012, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

Benutzeravatar
chrisH
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 610
Registriert: 16.08.2006, 12:35
Wohnort: Feucht

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 06.07.2012, 09:05

kajakspider hat geschrieben:Aber vielleicht gehöre ich auch zu der Klientel, die im angloamerikanischen so schön als Prosumer bezeichnet wird - ist also weder Consumer noch Professionell, sondern sitzt zwischen den Stühlen. Und kein derzeit erhältliches Angebot passt richtig zu ihm

Ganz genau.

Zumal es ja mit dem Zugang nicht getan ist. Dazu kommen noch Kosten für Web-Hosting, Hosted Exchange Server, DynDnS-Provider. Da ich Internet innerlich unter dem Posten Mediennutzung (dazu zählen dann auch Zeitungen, GEZ etc) verbuche, wäre ich mit SDSL plötzlich im Bereich von montlich 400 bis 500 Euro (über den Daumen). Will ich das zahlen ?????

Das musst du wissen. Aber wenn du eh schon Webhosting etc. dazu zahlst, ist der Sprung auf einen eigenen (v- oder Root-)Server doch nicht mehr groß.

Vorschlag, nimm halt nur einen DynDNS-Anbieter, der vom Router unterstützt wird, ist einfach gesagt.

Verstehe auch nicht, was das bringen soll - der DynDNS-Anbieter ist doch gar nicht das Problem.

IPv6 nutzen?? [...] Vielleicht könnte mir der Ursprungsposter mal weiterhelfen, wie er so etwas realisieren würde.

Einen Tunnel von he.net holen. Und natürlich würde ich in *meinem* vernetzten Heim nur v6-fähige Geräte einsetzen (ja, ich weiß, derzeit utopisch).

-Portforwarding in Fritzbox und eigenem Router, um so die eigenen Services zu veröffentlichen. Klingt in der Theorie Klasse, nur die Zahl der Einträge in der Fritzbox sind begrenzt. Grade bei den Consumer-Geräten liegt die Grenze oft um die zehn Einträge. Momentan habe ich 35 Forwarding Einträge.

Dann wäre es aber eh mal Zeit, irgend einen zentralen Kontroll-Server hinzustellen, über den man die ganzen anderen Geräte (weiß ja nicht, was du da alles so rumstehen/liegen hast) bedienen kann und nur ein Portforwarding braucht. So wie es die professionellen Anbieter halt auch machen, da kann man ja das ganze Haus mit dem Tablet fernsteuern.

-vServer hatte ich auch schon überlegt. Nur bei den seriösen Angeboten bin ich schnell bei 70 bis 100 EURO pro Monat.
Bei günstigeren Angeboten ist oft die garantierte Verfügbarkeit in den AGBs der Fallstrick.

Wirklich nicht, dafür kriegst du ja schon zwei Root-Server. Und bezüglich SLA: Jeder Server, den ich bis jetzt irgendwo gemietet hatte, hat eine höhere reelle Verfügbarkeit als mein DSL-Anschluss.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

PoldyMUC
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 28
Registriert: 16.08.2006, 12:17

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon PoldyMUC » 06.07.2012, 09:20

Hallo Leute,

da ich am 10.07.2012 Schalttermin habe, hatte ich schon im Vorfeld mit SVEN und der Hotline (Stand: 04.07.2012) gesprochen.
Beide haben mir bestätigt, dass die "LAN 4" bzw. Modem-Konfiguration vor Ort auf Wunsch vom Techniker eingespielt wird!


Mit freundlichen Grüßen,
Martin

Sven
Admin
Admin
Beiträge: 6269
Registriert: 24.07.2006, 11:22

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Sven » 06.07.2012, 10:40

@PoldyMUC: Dein Vertrag ist aber auch von letztem Jahr mit 100 MBit und 2. Leitung, deswegen bekommst du eine 7570 bei der die LAN4 Konfig auch noch möglich ist.
Sven Bialaß
M-net Support

Bate
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 8
Registriert: 05.03.2012, 08:19

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon Bate » 06.07.2012, 13:47

kajakspider hat geschrieben:Auch wenn es im ersten Moment frustierend klingt und keine OPTIMALE Lösung zu sehen ist.
Ihr habt mich mit Postings wie "sollte funktionieren", "evtl. Portforwarding in Fritzbox und Cisco", "Exposed Host" ermutigt.
Habe hier noch zwei bis drei Consumer-Router rumfliegen (Habe leider den alten Spruch, "wer billig kauft, kauft zweimal" mit dem
eigenen Geldbeutel lernen müssen). Also könnte ich ja am Wochenende die Glasfaser-Situation simulieren.
Einer der Consumer-Router simuliert den Netzabschluss zum Glasfasernetz und erhält die ADSL-Zugangsdaten und an den wird der Cisco angeschlossen. Muss nur mal schauen welches der Teile exposed host etc unterstützt.


Folgende Konfigurationen laufen / liefen bei mir problemlos:

a)
Fritzbox (als VDSL Einwahlrouter Entertain) <-> Endian Firewall <-> Heimnetz.
Hier habe ich ich in geringem Umfang mit doppelten Freigaben gearbeitet, aber in erster Linie VPN auf die Endian Firewall gemacht, um dann alle internen Dienste zu nutzen.

b)
Fritzbox Modem (LAN4 Konfig) <-> Endian Firewall (wählt ein) <-> Heimnetz. Alle Freigaben etc steuere ich über die Endian.
Zusätzlich nutze ich über die zweite öffentliche IP das VPN der Fritzbox, um meine iOs Geräte ins Netz zu bringen - diese funktionieren nicht mit dem VPN der Endian Firewall.

Die LAN4 Konfig wäre für Dich wahrscheinlich nahe am Optimum, aber leider wohl nicht möglich.
Exposed Host SOLLTE aber genauso gut funktionieren. Wie ein Vorposter erwähnte, könnte das transparenten NAT trotzdem bei manchen VPN Protokollen Probleme machen. Versuch macht kluch.

hotlineshocker
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 16
Registriert: 14.11.2011, 21:26

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 06.07.2012, 15:40

chrisH hat geschrieben:
hotlineshocker hat geschrieben:@ kajakspider
Aber weswegen bitte konfigurierst Du nicht einfach die dann von M-Net zur Verfügung gestellte FRITZ!Box über ihr Webinterface zum Modem um?

Weil das bei Glasfaser nicht (edit: AGB-konform, was explizit gewünscht war) geht.

Sorry, aber welchen Passus der AGB meinst Du bitte genau?

GoIP

dodi

Benutzeravatar
chrisH
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 610
Registriert: 16.08.2006, 12:35
Wohnort: Feucht

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 06.07.2012, 15:44

hotlineshocker hat geschrieben:
chrisH hat geschrieben:
hotlineshocker hat geschrieben:@ kajakspider
Aber weswegen bitte konfigurierst Du nicht einfach die dann von M-Net zur Verfügung gestellte FRITZ!Box über ihr Webinterface zum Modem um?

Weil das bei Glasfaser nicht (edit: AGB-konform, was explizit gewünscht war) geht.

Sorry, aber welchen Passus der AGB meinst Du bitte genau?

Absatz 1.3: Der Kunde ist damit einverstanden, dass die anschlussbezogenen Einstellungen des Endgerätes exklusiv von M-net verwaltet werden. Diesbezügliche Einstellungen sind mittels eines Passwortes geschützt; eine Entfernung oder Änderung dieses Passwortes ist nicht gestattet.

Ich hab kein Glasfaser, aber ich würde mir vorstellen, dass das genau darunter fällt.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

hotlineshocker
Junior - Member
Junior - Member
Beiträge: 16
Registriert: 14.11.2011, 21:26

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon hotlineshocker » 06.07.2012, 16:06

chrisH hat geschrieben:Absatz 1.3: Der Kunde ist damit einverstanden, dass die anschlussbezogenen Einstellungen des Endgerätes exklusiv von M-net verwaltet werden. Diesbezügliche Einstellungen sind mittels eines Passwortes geschützt; eine Entfernung oder Änderung dieses Passwortes ist nicht gestattet.


Zum Betreib der FRITZ!Box als Modem ist weder das Entfernen noch das Ändern des Passwortes nötig.

Die dazu erforderliche Konfiguration ist nicht durch das Passwort geschützt und damit eine nicht diesbezügliche Einstellung.

Und die entsprechende Konfiguration ist eben dadurch nicht Bestandteil des per der AGB geleisteten Einverständnisses zur exklusiven Verwaltung der anschlussbezogenen Einstellungen des Endgeräts.

GoIP

dodi

Benutzeravatar
chrisH
Senior - Member
Senior - Member
Beiträge: 610
Registriert: 16.08.2006, 12:35
Wohnort: Feucht

Re: Eigener Router HINTER Mnet-Fritzboxen

Beitragvon chrisH » 06.07.2012, 16:18

Wenn das so einfach ist - warum braucht man dann noch die LAN4-Konfiguration? Oder gibt's die nur bei anderen Modellen?
Bin grad ein wenig verwirrt, muss ich sagen.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT


Zurück zu „Maxi Glasfaser“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste