Anschlussfrage bei Neubau

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lamena
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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon lamena » 21.09.2017, 10:17

maddino hat geschrieben:Es kam nur die Aussage, dass seitens Mnet aktuell kein weiterer Ausbau geplant ist, ich aber doch mal bei der Gemeinde nachfragen solle, ob man nicht in ein weiteres Förderprogramm einsteigen möchte.

Da muss ich mich tatsächlich mal informieren, ob es da überhaupt noch was gibt, wenn die Gemeinde bereits mit 50mbit ausgestattet ist.


http://www.focus.de/regional/bayern/lan ... 90850.html könnte man als Beispiel nennen.

Wobei ich mich schon wunder warum man bei einem Neubau keine Faser mit reinwerfen möchte gegen Eigenbeteiligung :?: Man könnte ja zumindest sagen "Kostet sie ne halbe Mio machen wir gerne " :mrgreen:

maddino
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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon maddino » 21.09.2017, 10:36

Empfinde ich auch als unbefriedigend (*bei einer realistischen Beteiligungssumme. Die halbe Mio würde mich dann doch überfordern), muss aber halt damit leben. Ab meiner Grundstücksgrenze liegt jedenfalls dank des Mehrspartenanschlusses ein Leerrohr für Glasfaser bereit und im Keller ist auch schon ein entsprechender Anschluss berücksichtigt. Jetzt muss sich nur noch irgendwann, möglichst zu meinen Lebzeiten, jemand dazu durchringen, aus FTTC FTTB zu machen :mrgreen:

lamena
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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon lamena » 21.09.2017, 13:26

Die Stadtwerke Flensburg verlangen 8,43€ pro Meter Faser zum Selberverlegen :mrgreen:

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon maddino » 21.09.2017, 16:07

Den Betrag würde ich durchaus zahlen. Ich bezweifle aber, dass die Stadtwerke Flensburg durch ganz Deutschland fahren, um das für mich zu machen...

twentythree
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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon twentythree » 28.09.2017, 03:46

Die Stadtwerke Flensburg verlangen 8,43€ pro Meter Faser zum Selberverlegen :mrgreen:


das ist ja richtig human! kommen die auch nach lübeck? ;)

maddino
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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon maddino » 17.10.2017, 15:37

Gerade habe ich mit der Telekom telefoniert, eigentlich nur, weil ich wissen wollte, wann die meinen Anschluss so weit eingerichtet haben, dass ich bei Mnet buchen kann.

Jetzt meinte der Mann vom Bauherrenservice, dass die Tcom ab Januar 2018 dort auch an den Verteiler von Mnet als Mieter rankäme und sie Supervectoring anbieten würden, was die verfügbare Geschwindigkeit erhöhen würde (bis zu 100mbit).

Frage an Mnet:
- Stimmt das? Bis jetzt war mein Kenntnisstand, dass Vectoring exklusiv ist und nicht von mehreren Anbietern betrieben werden kann.
- Wenn die Telecom an Mnet-Verteilern Supervectoring betreibt, macht Mnet das dann auch?

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon DarkSider » 17.10.2017, 16:04

Hallo,

maddino hat geschrieben:Gerade habe ich mit der Telekom telefoniert, eigentlich nur, weil ich wissen wollte, wann die meinen Anschluss so weit eingerichtet haben, dass ich bei Mnet buchen kann.

Jetzt meinte der Mann vom Bauherrenservice, dass die Tcom ab Januar 2018 dort auch an den Verteiler von Mnet als Mieter rankäme und sie Supervectoring anbieten würden, was die verfügbare Geschwindigkeit erhöhen würde (bis zu 100mbit).

Frage an Mnet:
- Stimmt das? Bis jetzt war mein Kenntnisstand, dass Vectoring exklusiv ist und nicht von mehreren Anbietern betrieben werden kann.

Aus technischer Sicht stimmt das - Je Verteiler ist nur ein VVDSL Multiplex möglich. Allerdings können natürlich mehrere Anbieter die Daten ab dem Verteiler abgreifen. 1&1 hat ja auch Zugriff auf die VVDSL-Infrastruktur der DTAG und auf die g.fast/FTTx Infrastruktur von M-Net.

maddino hat geschrieben:- Wenn die Telecom an Mnet-Verteilern Supervectoring betreibt, macht Mnet das dann auch?

Da M-Net am eigenen Verteiler VDSL (offenbar ohne Vectoring) betreibt kann kein anderer Anbieter dort VVDSL anbieten. Ob die DTAG nun Zugriff auf das 50Mbit/s Produkt erhält oder ob M-Net hier ein Upgrade auf eine schnellere Technik durchführt ist vermutlich genauso Unklar wie ob der gute Herr vom DTAG Bauherrenservice mehr weiß als wir alle oder einfach gar keine Ahnung hat und die Story vom wilden Pferd erzählt hat.

Möglich ist, dass auch die DTAG in die Open-Access Infrastruktur einsteigt oder ein anderes Abkommen mit M-Net trifft (oder auch bislang non public getroffen hat). Bis Januar ist es ja nicht mehr lange, dann wissen wir mehr.

Du kannst Dir ja auch einen M-Net Tarif ohne Mindestlaufzeit buchen.

viele Grüße,

Fabian

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon lamena » 17.10.2017, 16:32

War es nicht so dass der Provider der Vectoring und Supervectoring anbieten kann quasi "sticht" und den bereits ausgebauten KVZ dem Provider wegnehmen kann der dort "nur" VDSL anbietet?
Da gabs doch diese Telekom geführte Ausbauliste.

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon DarkSider » 17.10.2017, 21:42

Wenn ein Kabelverzweiger bereits mit normalem VDSL2 erschlossen ist, also ohne Vectoring betrieben wird, gilt ein Bestandsschutz. Die Deutsche Telekom hat jedoch die Möglichkeit, unter zwei Voraussetzungen eine nachträgliche Zugangsverweigerung/Kündigung auszusprechen, nämlich wenn im betroffenen Ortsnetz eine zweite Festnetzinfrastruktur, zum Beispiel ein Kabelnetz existiert, und mindestens 75 Prozent der über den betroffenen KVz angebundenen Gebäude auch an dieser zweiten Infrastruktur angeschlossen sind und wenn die Deutsche Telekom im entsprechenden Ortsnetz mehr Kabelverzweiger mit VDSL2-Vectoring erschlossen hat, als der Wettbewerber mit VDSL2 beziehungsweise VDSL2-Vectoring.

Quelle: https://m.heise.de/newsticker/meldung/B ... 77923.html


Das große Drama beim Vectoring waren AFAIK nicht die KVZ sondern die HVT. Denn in HVT war es für die Wettbewerber schon immer einfach eigenes VDSL zu installieren und so sind auch viele HVT mit VDSL2 von Vodafone und anderen erschlossen. Hier gelten dann Sonderregelungen, dass die Telekom diesen Konkurrenten "Kündigen" kann und ihnen ersatzweise ein Bitstream Zugang gewähren muss. Dass KVZ doppelt mit VDSL belegt wären ist wohl eher eine Seltenheit (3%)

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon maddino » 18.10.2017, 16:05

Danke für die durchaus interessanten Hinweise.

ich hoffe aber dennoch auf eine Aussage eines Mnet-Mitarbeiters.


Danke und Gruß,

Maddino

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon David M. » 19.10.2017, 13:54

maddino hat geschrieben:Danke für die durchaus interessanten Hinweise.

ich hoffe aber dennoch auf eine Aussage eines Mnet-Mitarbeiters.


Danke und Gruß,

Maddino


hallo maddino,

entschuldige bitte die verspätete Antwort. Uns ist nicht bekannt das wir die Telekom auf unsere Technik zugreifen bzw diese anmieten lassen. Leider kann ich dir nicht sagen wie der Kollege vom Bauherrenservice auf dies Information kommt.

Gruß David M.

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Re: Anschlussfrage bei Neubau

Beitragvon maddino » 19.10.2017, 13:58

Alles klar und Danke für die Antwort.

Gruß,

Maddino


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