weitere Vorstandsbeschwerde

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profit_gier

weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon profit_gier » 13.02.2012, 20:22

nachfolgendes Schreiben zur Kenntnisnahme an alle Forumsleser (die personen-/ortsbezogenen Angaben wurden gekürzt).

Es ging hierbei um einen beabsichtigten Providerwechsel (nämlich zur DTAG) aufgrund des erst kürzlich vollzogenen Breitbandausbaus in unserem Gebiet.
Als Fremdkunde (nämlich Mnet) wurde uns trotz technischer Möglichkeiten von mind. 16MBit bei der DTAG nur eine 2 Mbit angeboten.
Konsequenz unsererseits: Widerruf des Vertrages bei der DTAG, gewünschte Fortsetzung des Vertrages bei Mnet.

Ablauf: Trotz Mitteilung der Auftragsstornierung der DTAG an Mnet wurde zum ursprünglich angesetzten Termin abgeschaltet.

Begründung: Formular zur Stornierung der Rufnummernportierung wurde durch die DTAG bis zum anfänglich angesetzten Wechseltermin der Mnet nicht vorgelegt.

Folge: Mnet schaltet einfach ab. Telekom schaltet nicht an, weil ja kein Vertrag besteht. Seitdem ohne Festnetzanschluss. Man beachte: ein Grundrecht (!) auf telefonische Versorgung wird ganz billig wegen eines fehlenden Formblattes ausgehebelt.

Sofern jemand noch nähere Informationen benötigt. Gerne!

mfg

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Briefkopf
Ort, den 29.01.2012

M-net Telekommunikations GmbH
Niederlassung NEFkom
z. Hd. Herrn Geschäftsführer
Jens Prautzsch -persönlich-
Emmy-Noether-Str. 2
80992 München

Kundennummer 164838
Vertragsnummer 17xxxx

Sehr geehrter Herr Prautzsch, sehr geehrte Damen und Herren,

zu unseren Schreiben vom 29.11.2011, 27.12.2011, 30.12.2011 und 08.01.2012 teilen wir nun abschließend mit, dass die Fortführung des Telefonanschlusses ausdrücklich nicht mehr gewünscht wird.
Die Abschaltung unseres Anschlusses zum 18.01.2012 hat uns gezeigt, dass wir mit Ihrem Unternehmen keine weitere Geschäftsverbindung möchten. Ihre Mitarbeiter haben uns zu keinem Zeitpunkt erkennen lassen, dass die Kundeninteressen im Vordergrund stehen. Frau F. von der Niederlassung Nürnberg hat sich vielmehr am 13.01.2012 telefonisch bei uns darüber beschwert, dass sie vier zusätzliche Anrufe tätigen hätte müssen, die nicht in ihren Aufgabenbereich fallen würden und eigentlich auch nicht von der M-net zu leisten seien. Es kam von Ihr nur die lapidare Antwort, es sei alles mögliche versucht worden, eine Abschaltung könne von Seiten der M-net nicht mehr verhindert werden.
Nun sitzen wir seit 18.01.2012 ohne Festnetzanschluss da. Die in Ihrem Schreiben vom 14.12.2011 gebrauchte Floskel „und würden uns freuen, Sie in Zukunft wieder als Kunden der M-net begrüßen zu dürfen“ empfinden wir in diesem Zusammenhang als echte Provokation.
Außerdem teilen wir noch mit, dass ab sofort keine Kosten mehr durch uns übernommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Unterschrift

F. A. W.U.
============================

Sven
Admin
Admin
Beiträge: 6269
Registriert: 24.07.2006, 11:22

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Sven » 13.02.2012, 20:51

Ich frage mich ehrlich gesagt was sich jemand davon verspricht eine Vorstandsbeschwerde zu schreiben, in jeder Firma (so auch bei uns) gibt es Abteilungen die für Reklamationen zuständig sind und auch nichts anderes als ein Geschäftsführer entscheiden.

Nun zum eigentlichen Thema: Die Telekom hat den Anschluss in deinem Name gekündigt und von uns hierfür eine Bestätigung erhalten, dies ist für beide Seiten bindend.
Du hast nun deinen Auftrag bei der Telekom wiederrufen, so lange die Telekom aber die Portierung bei uns nicht storniert (und das hat Sie nicht getan) müssen wir den Anschluss portieren.
Wo der Fehler passiert ist sollte Anhand meines Beitrages ziemlich eindeutig sein, auch wenn du uns einen Widerruf deines DTAG Vertrages schickst sind wir immernoch verpflichtet den Anschluss zu portieren weil die Telekom uns keine Stornierung geschickt hat.
Bzgl. deiner Aussage über unsere Mitarbeiter: Die Mitarbeiter haben dir am Telefon mehrfach gesagt das wir eine Stornierung von der DTAG benötigen, dies hat nichts mit fehlendem Kundeninteresse zu tun sondern mit Fakten die wir nicht ändern können.

Wenn ich das ganze richtig sehe hast du dieses Thema auch die BNetzA weitergegeben, auch diese hat von uns bereits eine Antwort bekommen und weis das der Fehler defintiv nicht auf Seiten von M-net lag.
Sven Bialaß
M-net Support

profit_gier

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon profit_gier » 13.02.2012, 21:15

Sehr geehrter Herr Sven,

genau deswegen, weil Ihre Antwort so ausfällt, haben wir unsere Beschwerde öffentlich in's Forum eingestellt.
Wir möchten damit erreichen, dass Mißstände nicht nur im kleinen Kreis behandelt werden, sondern durchaus öffentlichen Charakter erhalten.

Bereits rechtzeitig vorher (Wochen vorher) wurde von uns die BNetzA von der geplanten Abschaltung durch MNet in Kenntnis gesetzt.
Wir erhielten hier die Information, dass MNet jederzeit in der Lage ist, die anberaumte Portierung zu blockieren.

Dies wäre auch mehr als gerechtfertigt gewesen, da eine verbindliche Stornierung durch die DTAG ja vorgelegen hat und diese auch noch rechtzeitig per Einschreiben mit Rückschein an die MNet übersandt wurde.

Nachdem wiederholt auf die Notwendigkeit des Anschlusses hingewiesen wurde (es hängen davon 2 Telearbeitsplätze ab) hätte man leicht die Zuständigen bei der TKom anrufen können. Immerhin plant man ja auch in Augsburg und München Projekte zusammen.

Fakt ist, der Anschluss wurde einfach aufgrund eines fehlenden Formulars (!!!) abgeschalten.

Wenn Mnet nicht in der Lage ist, das berechtigte Bedürfnis eines Kunden als dringend einzustufen und nicht handlungsbereit und -fähig ist, hat es uns und auch andere Kunden nicht verdient.
Lieber gibt man 50€ für die Werbung eines Neukunden aus, als dass man sich in die Seile hängt und einen bestehenden Kunden hält.

Lieber Herr Sven, Ihre Antwort hätte auch vom Beschwerdemanagement kommen können.
Übrigens, der von uns teleonisch über die Abschaltung informierte Herr von der BNetzA konnte es tatsächlich nicht verstehen und war doch sehr über die Arbeitsweise von Mnet aber auch über die der DTAG äußerst überrascht. Einen solchen Murks hatte er noch nicht erlebt.

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Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon chrisH » 14.02.2012, 07:07

profit_gier hat geschrieben:Fakt ist, der Anschluss wurde einfach aufgrund eines fehlenden Formulars (!!!) abgeschalten.

So ist das nun mal in einer Bürokratie. Es sind auch schon Leute wegen eines fehlenden Formulars ins Gefängnis gekommen.
Wenn ich das richtig gelesen habe, haben die Mitarbeiter ja durchaus versucht, die Angelegenheit mit der Telekom zu klären...

Übrigens, der von uns teleonisch über die Abschaltung informierte Herr von der BNetzA konnte es tatsächlich nicht verstehen und war doch sehr über die Arbeitsweise von Mnet aber auch über die der DTAG äußerst überrascht. Einen solchen Murks hatte er noch nicht erlebt.

Dann hat er vermutlich noch nicht viel mit der Telekom zu tun gehabt.
DSL: Maxi komplett 18000+FP+AlwaysOn; Router: Fritz!Box 7390; Sync: 20230/1279
Kabel: KDG 100 Mbit; Router:TP-Link 1043 mit DD-WRT

Sven
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Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Sven » 14.02.2012, 09:34

Nun gut, machen wir das ganze etwas förmlicher.

Sie sprechen von "Mißständen", dies kann ich zwar nachvollziehen aber die Mißstände sind defintiv nicht bei M-net. (Dies habe ich bereits in meinem ersten Beitrag geschrieben.)

Wir erhielten hier die Information, dass MNet jederzeit in der Lage ist, die anberaumte Portierung zu blockieren.

Ganz so einfach ist das ja nun nicht, dies ist aber der BNetzA bzw. den Herrn mit uns korrespondiert hat auch bekannt.
Dies wäre auch mehr als gerechtfertigt gewesen, da eine verbindliche Stornierung durch die DTAG ja vorgelegen hat und diese auch noch rechtzeitig per Einschreiben mit Rückschein an die MNet übersandt wurde.

Wie bereist geschrieben haben Sie uns zwar Stornierung Ihres Vertrages geschickt, dies bringt aber rein gar nichts so lange wir nicht von der Telekom die Stornierung der Rufnummer bekommen. (Ist der BNetzA ebenfalls bekannt.)
Fakt ist, der Anschluss wurde einfach aufgrund eines fehlenden Formulars (!!!) abgeschalten.

Richtig, die Telekom (!!!) hat uns dieses Formular nicht geschickt. Wenn Sie bei der Telekom nachfragen kann man Ihnen dort sicher eine Antwort auf die Fragen geben "Warum das Formular nicht geschickt wurde" .
Wenn Mnet nicht in der Lage ist, das berechtigte Bedürfnis eines Kunden als dringend einzustufen und nicht handlungsbereit und -fähig ist, hat es uns und auch andere Kunden nicht verdient.

Das ist Ihre Ansicht der Sache, Sie haben mehrfach mit unserer Hotline telefoniert und es wurde Ihnen auch mehrfach mitgeteilt das die Telekom und dringend die Stornierung schicken muss. (Wie die Gespräche zwischen Ihnen und der Hotline abgelaufen wissen Sie sehr genau, hierzu schreibe ich jetzt mal nichts.)
Übrigens, der von uns teleonisch über die Abschaltung informierte Herr von der BNetzA konnte es tatsächlich nicht verstehen und war doch sehr über die Arbeitsweise von Mnet aber auch über die der DTAG äußerst überrascht. Einen solchen Murks hatte er noch nicht erlebt.

Auch wir haben eine Aussage des Herrn der BNetzA wonach der Fehler "eindeutig" auf Seiten der Telekom lag.

Ihren Ärger bzgl. des Anschlusses kann ich durchaus nachvollziehen, das Problem auf M-net abzuwälzen wo wir nachweislich nicht daran Schuld sind (und dies ist der Fall sonst würde ich das hier sicher nicht öffentlich schreiben) ist doch nicht wirklich sinnvoll, oder ?
Sven Bialaß

M-net Support

profit_gier

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon profit_gier » 14.02.2012, 12:08

Sehr geehrter Herr Sven Bialaß,

die Mißstände, welche hier beschrieben werden oder worden sind, sind eindeutig auch (!) bei der MNet anzusiedeln.
Daß Sie für Ihren Brötchengeber sprechen, ist wohl Ihre Pflicht. Das nehme ich Ihnen auch gar nicht übel.

Aber das "Spielchen", was Sie mit Ihrem Kunden getrieben haben, war ja nach dem Abschalttermin auch noch nicht beendet.

Zunächst einmal, warum soll der MNet im in der Darstellung eines möglichen Spielraumes in der Blockierung der Rufnummernportierung mehr Glauben geschenkt werden als dem Herrn von der BNetzA?
Fakt ist, diese Möglichkeit hat nach Info BNetzA bestanden.
Fakt ist auch, dass erst kurz vor Abschalttermin eine Bestätigung über die Rücknahme der Stornierung von uns abgefordert wurde. (nämlich von Frau F.).
Aufgrund unseres anfänglichen Kündigungssschreibens lies man uns stets im Glauben, wenn's mit der Telekom nicht klappt...einfach wieder zurück...Lesen Sie bitte selbst nach!

Wenn der Fehler - wie in Ihrem letzten Beitrag - eindeutig bei der DTAG lag, warum lassen Sie uns diese Information nicht zukommen und informieren uns darüber.
Seit dem Abschalttermin am 18.01.12 sowie auf unser hier im Forum veröffentlichtes Schreiben vom 29.01.12 haben wir bisher keinerlei Antwort mehr bekommen.
Wundert es Sie deshalb tatsächlich, warum Kunden deshalb so reagieren und das öffentliche Forum suchen?
Hier läuft Beträchtliches bei Mnet schief!

So, nun zu der Fortsetzung des eingangs erwähnten "Spielchens" NACH dem Abschalttermin.
Lt. BNetzA wurden die Nummern tatsächlich zur DTag portiert. Dort waren Sie aufgrund des fehlenden Vertragsverhätlnisses jederzeit zugänglich und konnten jederzeit (!) zurück übernommen werden.
Die MNet hat sich trotz weiterem Drängen unserseits, die Rückportierung der Telefonnummern unverzüglich vorzunehmen, nicht mehr weiter darum gekümmert.
Trotz HInweis darauf, eine direkte Kontaktaufnahme mit der entsrprechenden Fachabteilung (man kennt sich ja) vorzunehmen, wurde dies abgelehnt.

Bis heute ist uns nicht eindeutig klar, wo unsere Nummern nun rumschwirren.
Aufgrund der extremen Witterungsverhältnisse sind die wohl in eine Kältestarre verfalllen.

Eine entscheidende Frage stellt sich aber abschliessend noch:
Wenn eine solch einfach Angelegenheit zu einem Desaster führt, wie werden dann wirkliche Problemfälle gehandhabt?
Natürlich hat die DTAg Schuld, wer denn sonst? Dann ist MNet ja genau der richtige Geschäftspartner für die DTAG für die Realisierung gemeinsamer Projekte wie in Augsburg und München.
Man vertraut sich halt doch noch! Und für den Kunden kann es ja egal sein, ob der Mißstand bei der Mnet oder der DTag zu suchen ist. Hauptsache er hat erstmal richtig Streß. Im Forum kann der Kunde sich dann ja erzählen lassen, dass die anderen Schuld waren.

Übrigens für alle Leser: Der Vorgang hat sich im Raum Gunzenhausen abgespielt. Ab Frühjahr ist hier LTE mit einer Bandbreite von max 50MBit verfügbar. Dann brauchen sich manche MNet Kunden auch nicht mehr mit einer aufgemöbelten 2-3MBit Leitung oder Service oder was auch ich immer rumärgern.
Übrigens, wir sind hier bereits Testkunde und Top zufrieden. Persönlicher Ansprechpartner vorhanden. Nahezu wöchentliche Anrufe zur Zufriedenheit.
Es geht also auch anders, wenn man nur will. Will man denn überhaupt?

Thomas
M-net SysOp
M-net SysOp
Beiträge: 5
Registriert: 15.08.2006, 08:39

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Thomas » 14.02.2012, 21:04

profit_gier hat geschrieben:Übrigens für alle Leser: Der Vorgang hat sich im Raum Gunzenhausen abgespielt. Ab Frühjahr ist hier LTE mit einer Bandbreite von max 50MBit verfügbar. Dann brauchen sich manche MNet Kunden auch nicht mehr mit einer aufgemöbelten 2-3MBit Leitung oder Service oder was auch ich immer rumärgern.
Übrigens, wir sind hier bereits Testkunde und Top zufrieden. Persönlicher Ansprechpartner vorhanden. Nahezu wöchentliche Anrufe zur Zufriedenheit.
Es geht also auch anders, wenn man nur will. Will man denn überhaupt?


Na dann wünsche ich Ihnen viel Spaß mit LTE! Ich würde mich freuen wenn sie mir einen Tarif nennen können wo dieser LTE keine Drosselung beinhaltet! Ich halte nichts von LTE wegen der Drosselung und wegen der schlechte Pingzeiten!

profit_gier

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon profit_gier » 14.02.2012, 21:37

Thomas hat geschrieben:Na dann wünsche ich Ihnen viel Spaß mit LTE! Ich würde mich freuen wenn sie mir einen Tarif nennen können wo dieser LTE keine Drosselung beinhaltet! Ich halte nichts von LTE wegen der Drosselung und wegen der schlechte Pingzeiten!


Hallo,
darf ich davon ausgehen, dass Sie mit Mnet "verbandelt" sind.
Hierzu folgendes zur "Verunsicherung" anderer Leser:

- von welcher Drosselung sprechen Sie?
Natürlich hängt LTE vom Einzugsbereich des Funkmastens ab. In dieser Hinsicht ist auch die Übertragsrate "gedrosselt".

- Pingzeiten?
durchschnittlich 45 - 55ms. Es mag wohl noch bessere geben. Ich halte diese jedoch für ausgezeichnet.
Ihre Vermutung oder Ihr Wissen ist deshalb schlichtweg falsch.

Ich biete Ihnen deshalb an, sich von den Qualitäten dieser Anbindung persönlich bei uns zu überzeugen. Sozusagen ein kostenfreies Angebot zur "Fortbildung". Wenn Sie "Schneid" haben, lassen Sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen.
In diesem Zusammenhang können Sie auch gleich das alte MNet-Gelumpe mitnehmen. Brauchen wir nicht mehr. Für mehr als eine "frisierte" 2MBit hat es ohnehin nicht gereicht.

Ende und Aus!

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Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Tobsucht » 14.02.2012, 22:37

profit_gier hat geschrieben:- von welcher Drosselung sprechen Sie?
Natürlich hängt LTE vom Einzugsbereich des Funkmastens ab. In dieser Hinsicht ist auch die Übertragsrate "gedrosselt".


Bei allen mir bekannten LTE-Tarifen wird ab einem bestimmten erreichten Übertragungsvolumen die Geschwindigkeit gedrosselt. Ich liste hier mal die mir bekannten Angebote der Anbieter auf:

Vodafone schreibt in seinen Fussnoten zu den "Vodafone LTE Zuhause" Tarifen:
LTE Zuhause: Gilt bei Abschluss eines LTE Zuhause Telefon & Internet-Tarifs bis zum 29.02.2012: Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, einmaliger LTE-Anschlusspreis 9,95 €. Bis zu einem Datenvolumen von 5 GB pro Abrechnungszeitraum bei der 3600-Variante, 10 GB bei 7200, 15 GB bei 21600 und 30 GB bei 50000 steht Ihnen die jeweils größtmögliche Bandbreite bis zu 3,6 / 7,2 / 21,6 / 50 MBit/s zu Verfügung, darüber hinaus max. 384 KBit/s. Voice over IP und Peer to Peer-Kommunikation sind nicht gestattet. Standard-Inlandsgespräche ins dt. Festnetz inklusive. Es fallen weitere verbrauchsabhängige Entgelte an, z.B. für Gespräche in die dt. Mobilfunknetze ab 0,19 €/Min. Nutzung ist räumlich auf die von Ihnen anzugebende Zuhause-Adresse beschränkt. Anbindung des Anschlusses erfolgt über Mobilfunk. Der Preis für die LTE Hardware ab 1,– € gilt nur in Verbindung mit Abschluss eines Vodafone LTE Zuhause Telefon & Internet-Tarifs (ohne subventioniertes Home Connect Powerline-Set).

Sprich, beim größten Tarif wird ab 30 GB Transfervolumen auf 384 kbit/s gedrosselt.

Bei der Telekom steht im Kleingedrucktem zum Tarif "Call & Surf Comfort via Funk":
Ab einem übertragenen Datenvolumen von 10 GB in einem Monat wird die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf max. 384 kbit/s für den Downstream und 64 kbit/s für den Upstream begrenzt.


o2 Schreibt hierzu bei seinem Tarif "O2 LTE für zuhause"
Surf-Geschwindigkeit bis zu 7,2 Mbit/s, ab 10 GB bis zu 384 kbit/s


Andere Tarife sind mir nicht bekannt und sind auch bei den drei Anbietern, die in Deutschland LTE anbieten, online nicht ersichtlich.

Lg,
Tobi

FloScho
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Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon FloScho » 15.02.2012, 01:13

profit_gier hat geschrieben:nachfolgendes Schreiben zur Kenntnisnahme an alle Forumsleser (die personen-/ortsbezogenen Angaben wurden gekürzt).

Es ging hierbei um einen beabsichtigten Providerwechsel (nämlich zur DTAG) aufgrund des erst kürzlich vollzogenen Breitbandausbaus in unserem Gebiet.
Als Fremdkunde (nämlich Mnet) wurde uns trotz technischer Möglichkeiten von mind. 16MBit bei der DTAG nur eine 2 Mbit angeboten.
Konsequenz unsererseits: Widerruf des Vertrages bei der DTAG, gewünschte Fortsetzung des Vertrages bei Mnet.

Ablauf: Trotz Mitteilung der Auftragsstornierung der DTAG an Mnet wurde zum ursprünglich angesetzten Termin abgeschaltet.

Begründung: Formular zur Stornierung der Rufnummernportierung wurde durch die DTAG bis zum anfänglich angesetzten Wechseltermin der Mnet nicht vorgelegt.

Folge: Mnet schaltet einfach ab. Telekom schaltet nicht an, weil ja kein Vertrag besteht. Seitdem ohne Festnetzanschluss. Man beachte: ein Grundrecht (!) auf telefonische Versorgung wird ganz billig wegen eines fehlenden Formblattes ausgehebelt.

Sofern jemand noch nähere Informationen benötigt. Gerne!

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Ort, den 29.01.2012

M-net Telekommunikations GmbH
Niederlassung NEFkom
z. Hd. Herrn Geschäftsführer
Jens Prautzsch -persönlich-
Emmy-Noether-Str. 2
80992 München

Kundennummer 164838
Vertragsnummer 17xxxx

Sehr geehrter Herr Prautzsch, sehr geehrte Damen und Herren,

zu unseren Schreiben vom 29.11.2011, 27.12.2011, 30.12.2011 und 08.01.2012 teilen wir nun abschließend mit, dass die Fortführung des Telefonanschlusses ausdrücklich nicht mehr gewünscht wird.
Die Abschaltung unseres Anschlusses zum 18.01.2012 hat uns gezeigt, dass wir mit Ihrem Unternehmen keine weitere Geschäftsverbindung möchten. Ihre Mitarbeiter haben uns zu keinem Zeitpunkt erkennen lassen, dass die Kundeninteressen im Vordergrund stehen. Frau F. von der Niederlassung Nürnberg hat sich vielmehr am 13.01.2012 telefonisch bei uns darüber beschwert, dass sie vier zusätzliche Anrufe tätigen hätte müssen, die nicht in ihren Aufgabenbereich fallen würden und eigentlich auch nicht von der M-net zu leisten seien. Es kam von Ihr nur die lapidare Antwort, es sei alles mögliche versucht worden, eine Abschaltung könne von Seiten der M-net nicht mehr verhindert werden.
Nun sitzen wir seit 18.01.2012 ohne Festnetzanschluss da. Die in Ihrem Schreiben vom 14.12.2011 gebrauchte Floskel „und würden uns freuen, Sie in Zukunft wieder als Kunden der M-net begrüßen zu dürfen“ empfinden wir in diesem Zusammenhang als echte Provokation.
Außerdem teilen wir noch mit, dass ab sofort keine Kosten mehr durch uns übernommen werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Unterschrift

F. A. W.U.
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Grundrechte sind im Grundgesetz verankert. Das Grundgesetz aber regelt die Beziehung zwischen Staat und Bürger.
Eine GRUNDVERSORGUNG besteht dagegen durchaus nach dem Telekommunikationsgesetz. Die Grundversorgung muss allerdings nur durch die Deutsche Telekom gewährleistet werden, ein Anspruch gegenüber M-net besteht dagegen nicht. Die Versorgung durch die Telekom hast du selbst abgelehnt.
Und nein, ich stehe M-net nicht nahe, ich bin nichtmal Kunde von M-net, bin aber durch dein Gewinsel und deinen Drang nach Aufmerksamkeit leicht genervt.

Hallo.Gerd

Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Hallo.Gerd » 15.02.2012, 09:00

DON'T FEED THE TROLLS

Mehr sog i ned zum Eingangs-Thread... :clown

Sven
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Re: weitere Vorstandsbeschwerde

Beitragvon Sven » 15.02.2012, 10:29

Lassen wir das Thema jetzt mal gut sein.
Der Eröffner des Threads wird hierzu nichts mehr schreiben, sein Account wurde (Premiere nach fast 6 Jahren Forum) aufgrund seines Verhaltens hier gesperrt.
Sven Bialaß

M-net Support


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