Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgebiete

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derdancer
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Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgebiete

Beitragvon derdancer » 28.12.2011, 14:07

VORSTANDS-Beschwerde Kundennummer 500143610

Sehr geehrter Herr Jens Prautzsch!!

Wegen Auszugs aus meiner Wohnung (xxxx) habe ich Ende November die Portierung meiner Festnetznummer zu BASE beantragt, ein Mobilfunkanbieter, der auch eine Erreichbarkeit unter einer Festnetznummer ermöglicht.

Dieses wurde mir als langjährigem Kunden mit Verweis auf eine Mindestvertragslaufzeit verweigert bzw. erst zum Juni 2012 bewilligt. Achtung: ich wechsel NICHT zu einem echten Mitbewerber wie Vodafone, ALICE oder der DTAG.

Ich habe -nach Rücksprache mit der Kundenhotline- mein Anliegen auf vorzeitige Vertragsentlassung vor über 2 Wochen an den kundendialog@ adressiert. Bis heute ohne jegliche Resonanz. Rückfragen bei der Kundenhotline bringen keine weitere Hilfe bzw. ist diese fast gar nicht mehr erreichbar. Auf dem Anrufbeantworter hinterlassene Rückrufbitten werden ignoriert.

Schauen Sie. Ich bin im Versorgungsgebiet von Mnet mit meiner Partnerin zusammen gezogen, in der bereits ein DSL Anschluss liegt...natürlich mit Mindestvertragslaufzeit.

Falls Mnet auf Vertragserfüllung besteht, muss auch ich meinerseits auf Vertragserfüllung bestehen und von Mnet verlangen, dass hier unter meiner neuer Adresse DSL gelegt wird, MEINE Leitung unter Beibehaltung des existierenden Anschlusses. Ich sehe es jedoch nicht ein, eine wie auch immer geartete Grundgebühr ohne Leistung zu zahlen.

Falls Mnet sich verweigert oder nicht in der Lage sieht eine zweite DSL Leitung zu legen, werde ich im Gegenzug die Vertragserfüllung einklagen. Mnet verhindert zumindest bisher auf meine Kosten, dass ich in mitten vom Umzug und der Weihnachtszeit nicht erreichbar bin.

Die von mir angestrebte Lösung wäre, dass Mnet ENDLICH auf meine Eingabe reagiert und den Vertrags mit einem langjährigen Kunden löst, der schlichtweg so etwas Böses tut wie umzuziehen und nunmehr der Portierung zügig statt gibt.

Ich wünsche einen guten Rutsch und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ziegler

Sven
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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon Sven » 28.12.2011, 14:39

Öfter mal was neues, eine Vorstandsbeschwerde im öffentlichen Forum hatten wir bisher auch noch nicht.
Wie du schon selbst schreibst hat dein Vertrag noch eine Laufzeit bis Juni 2012, von daher ist die bestätigung der Kündigung zu diesem Datum auch richtig.
Deine Reklamation ist derzeit noch bei der zuständigen Abteilung in bearbeitung, eine Antwort wirst du darauf auch noch bekommen.

Eine Anmerkung als User und nicht als Admin sei mir noch gestattet: Meinst du wirklich das du mit Drohungen wie "Vertragserfüllung einklagen" oder damit das du das ganze im Forum öffentlich schreibst weitkommst, vor allem wenn hier eindeutig klar ist (was du vermutlich auch weist) das wir gem. dem Vertrag Recht haben ?
Sven Bialaß
M-net Support

derdancer
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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon derdancer » 28.12.2011, 14:51

Hallo Sven!

Danke für das Mitgefühl und die prompte Antwort.

Fakt ist

- die Hotline verweigert jegliche Hilfe und ist nahezu nicht erreichbar ("wenn Sie eienn Rückruf möchten, sprechen Sie bitte auf den AB"), um den aktuellen Bearbeitungsstand zu erfragen
- ich verstehe Verträge; gem. Vertrag habe auch ICH Recht auf Vertragserfüllung seitens MNet; wenn MNet mir hier DSL legt, erfülle ich den Vertrag gerne und benötige keine Portierung meiner Haupt-MSN
- ich strebe eine friedliche Einigung an, MNet verweigert hier aber professionell die Kooperation (Nicht Erreichbarkeit, keine Antwort, ...). Ich zeige lediglich Optionen auf, die ich als Kunde habe. Zu einer Geschäftsbeziehung gehören ja immer 2 Seiten; jede mit Rechten und Pflichten
- die Beschwerde geht natürlich per Übergabe-Einschreiben noch an MNet, sogar noch diesen Nachmittag. Ich bin nicht so töricht derart wichtige Themen nur einem Forum zu diskutieren

Liebe Grüße

Guido Ziegler

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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon zeroday » 28.12.2011, 15:17

derdancer hat geschrieben:Hallo Sven!

Danke für das Mitgefühl und die prompte Antwort.

Fakt ist

- die Hotline verweigert jegliche Hilfe und ist nahezu nicht erreichbar ("wenn Sie eienn Rückruf möchten, sprechen Sie bitte auf den AB"), um den aktuellen Bearbeitungsstand zu erfragen
- ich verstehe Verträge; gem. Vertrag habe auch ICH Recht auf Vertragserfüllung seitens MNet; wenn MNet mir hier DSL legt, erfülle ich den Vertrag gerne und benötige keine Portierung meiner Haupt-MSN
- ich strebe eine friedliche Einigung an, MNet verweigert hier aber professionell die Kooperation (Nicht Erreichbarkeit, keine Antwort, ...). Ich zeige lediglich Optionen auf, die ich als Kunde habe. Zu einer Geschäftsbeziehung gehören ja immer 2 Seiten; jede mit Rechten und Pflichten
- die Beschwerde geht natürlich per Übergabe-Einschreiben noch an MNet, sogar noch diesen Nachmittag. Ich bin nicht so töricht derart wichtige Themen nur einem Forum zu diskutieren

Liebe Grüße

Guido Ziegler



Der Umzug findet ja innerhalb des Versorgungsgebietes statt, somit sollte es kaum problematisch sein eine zusätzliche Kupferdoppelader in deiner neuen Wohnung zu schalten.

Fakt bleibt trotzdem der von Dir unterzeichnete Vertrag ist zu erfüllen, ein Fehlverhalten seitens M-Net kann ich nicht erkennen.
Natürlich besteht die Möglichkeit einer einvernehmlichen Vertragsauflösung, eventuell unter Berücksichtung einer einmaligen Abschlagszahlung seitens des Kunden, gerade um die gewünschte Portierung im Sinne des Kunden nicht zu behindern.

derdancer
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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon derdancer » 28.12.2011, 16:04

Hi Zeroday!

Richtig, dazu müsste MNet aber anfangen zu kommunieren. Dieses unterbleibt und ist ein Fehlverhalten.
Ich habe mich Ende Oktober/Anfang November bei der Kundenhotline nach dem Procedere erkundigt, wie ich bei meinem Umzug meine Nummer behalten kann. Dieser Kundenkontakt ist nicht (mehr) dokumentiert; wen überrascht es in dieser Situation.

MNet unterbindet in voller Absicht und dem Wissen, dass ich aus der alten Wohnung ausgezogen bin, meine Erreichbarkeit. Die Hotline ist dauerüberlastet und gibt keine Auskünfte, wenn man das Glück hat durch zukommen.

Ich denke im Zeitalter von Mindestvertragslaufezeiten kommt es monatlich +100 mal vor, dass Kunden umziehen. MNet hat hier als Profi am Markt sicher massgeschneiderte Lösungen.

Warum langjährigen Kunden hier in vollem Bewusstsein Steine in den Weg gelegt werden, ist fragwürdig. Das trübt leider meine bisher überaus gute Erfahrung mit Mnet.

Meine Drohgebärden mit Einforderung der Vertragserfüllung seitens MNet hat also einen durchaus langen Weg von Falschauskünften seitens MNet und dem Fehlen von Kooperation.

Natürlich kann MNet mir hier nochmal DSL legen; DIESE Lösung hätte man mir aber auch vor > 1.5 Monaten anbieten können. DAS IST ebenfalls Fehlverhalten. MNet proviziert bewusst und in vollem Wissen, dass ich nicht erreichbar bin und dafür noch zahle. Statt mir die Möglichkeit einer Nummern-Portierung aufzuzeigen, hätte man mir lange raten können, eine zweite DSL Leitung in der neuen Wohnung zu legen, statt mich jetzt ohne Erreichbarkeit auf einer Festnetznummer da stehen zu lassen. DAS ist Fehlverhalten.

Mit entscheidungsfreudigen Mitarbeitern an der Hotline hätte ich sogar einer kleinen Abstandszahlung zugestimmt, als ich erfahren habe, dass man meine Nummer -trotz gegenteiliger früherer Auskunft- erst im Juni 2012 freigibt; man wird aber in eine Schleife geschickt, wo einem nicht mehr geholfen wird. Auch eine Abstandszahlung zur Beendigung des Vertrages hätte man mir bei meinem Erstanruf anbieten müssen.

Liebe Grüße

Guido

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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon derdancer » 01.01.2012, 21:35

Hallo!

Vorab erstmal allen Forumsteilnehmern ein Frohes Neues Jahr.

Obige Angelegenheit könnte bald erledigt sein. Das freut mich sehr.
Noch am Nachmittag meines Erst-Postings kam der lang ersehnte Anruf von MNet und eine Einigung konnte erzielt werden.

Nun warte ich lediglich auf die gewünschte Portierung, damit ich wieder erreichbar bin,

Liebe Grüße

Guido Ziegler

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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon Dr_Evil » 09.01.2012, 00:16

Servus derdancer,

mich wuerde interessieren, wie die Einigung konkret ausschaut, vielleicht kannst Du uns ja auf dem Laufenden halten :-)

Im Uebrigen sehe ich die Ursache dieses Dilemmas in der verbraucherunfreundlichen Vertragsgestaltung, die leider mittlerweile alle DSL-Anbieter so uebernommen haben: Naemlich der automatischen Vertragsverlaengerung um 1 Jahr (nach Ablauf der bisherigen Laufzeit).

Frueher(TM) hatten das die Anbieter nicht noetig. Es gab eine angemessene 2jaehrige MVLZ, damit der Anbieter seine Sicherheit hatte, und danach ist man relativ kurzfristig aus seinem Vertrag gekommen.
Heutzutage wird der Kunde genoetigt, rechtzeitig vor Ablauf seiner MVLZ auf "Maximale Freiheit" zu wechseln und 40 EUR zu berappen, um diesem Knebel zu entgehen.
Muss man dann halt nur rechtzeitig dran denken...

derdancer
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Re: Vorstandsbeschwerde - Umzug innerhalb des Versorgungsgeb

Beitragvon derdancer » 09.01.2012, 09:38

Hallo!

Es kam ja noch am selben Nachmittags meines Posts ein Anruf von der Kundenbetreuung aus Nürnberg. Dort hat man sich entschuldigt, dass der Fall so lange liegen blieb. MNet hat sich in diesem freundlichen Gespräch bereit erklärt meinen Anschluß nun doch abzuschalten (zum 28.12., obwohl die Kündigung zum 14.12. raus ging und MNet wusste, dass ich ausziehe) und gegen eine Abstandszahlung den Vertrag vorzeitig zu beenden. (Die Höhe ist Bestandteil der Vereinbarung zw mir und MNet).

Mithin (fast) genau eine Lösung, wie sie immer von mir angestrebt war.

Inzwischen wurde auch die Nummer portiert. Meine entsprechende email an den Kundendialog von Mnet wurde SEHR zügig bearbeitet.

Damit sind alle glücklich und auch der neue Mieter meiner ehemaligen Wohnung hat nun eine freigegebene Leitung, um selber Telefon zu beantragen.

LG Guido


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