Kündigungsfrist

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xxGluehwuermchen
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Kündigungsfrist

Beitragvon xxGluehwuermchen » 03.12.2010, 15:11

Halli Hallo ,

Vertragsnummer 20061107069 wurde zum 1.2.2011 gekündigt wegen Umzug . Am neuen Wohnort ist kein M-net verfügbar.

Könnt Ihr mal nachsehen ob das so ok ist ??? Bisher keine Nachricht per Postweg erhalten

MfG
Glühwürmchen
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Beitragvon xxGluehwuermchen » 05.12.2010, 13:22

Hallo,

Nachricht ist von Mnet eingetroffen .

Fakt ist , es ist ein 24 Monatsvertrag der normal bis 2.12.2011 noch läuft dieser aber zu meinem gewünschten Termin abgeschaltet wird . Soweit ok; um mir dann noch den Ausstieg aus dem Vertratg zu ermöglichen wird Mnet aus Kulanz für die restliche Mindestlaufzeit 15 .- Euro pro Monat berechnen ; da sind dann 150 Euro zuzahlen ...........finde ich jetzt nicht so toll :( :(

Ich beziehe mich da mal auf das Sonderkündigungsrecht ; da der Anbieter am neuen Wohnort keine Leistung erbringen kann .
Da Mnet kein regionaler Anbieter ( nur auf einen Ort bezogen) ist ; kommt hier klar das Sonmderkündigungsrecht für mich in Betracht .

Sehe ich das falsch ??
Zuletzt geändert von xxGluehwuermchen am 05.12.2010, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße

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Ctrl-C
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Beitragvon Ctrl-C » 05.12.2010, 15:10

xxGluehwuermchen hat geschrieben:Sehe ich das falsch ??


Ja. Der Vertrag ist standortgebunden, worauf hier im Forum bereits mehrmals hingewiesen wurde. An dem Standort kann ja die Leistung weiterhin erbracht werden. Umzug allein ist kein Grund für Sonderkündigung:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 35081.html

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Beitragvon xxGluehwuermchen » 05.12.2010, 18:23

@Ctrl-C
Wie will Mnet eine Leistung am neuen Standort erbringen ,wenn Mnet dort keine Leistung erbringen kann ??????????? Steht ich jetzt auf der Leitung ??? :wink:
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Hallo.Gerd

Beitragvon Hallo.Gerd » 05.12.2010, 20:04

@ xxGluehwuermchen

Gegenfrage:

Was kann denn M-net dafür, dass du an einen Ort ziehst, wo M-net seine Leistung nicht anbietet (bzw. gar nicht anbieten kann)?

Der Grund, dass M-net seine Leistung dir gegenüber nicht mehr weiter erbringen kann, liegt ursächlich an deinem Umzug.


Und genau darauf stellt das BGH-Urteil ab.

M-net wäre es sicher auch lieber gewesen, wenn du an an einen Ort gezogen wärst, wo sie dich als Kunde hätten behalten können.

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Beitragvon Ctrl-C » 05.12.2010, 20:24

xxGluehwuermchen hat geschrieben:@Ctrl-C
Wie will Mnet eine Leistung am neuen Standort erbringen ,wenn Mnet dort keine Leistung erbringen kann ??????????? Steht ich jetzt auf der Leitung ??? :wink:


Die Rede ist vom ALTEN Standort. Der Vertrag ist standortgebunden. Das heisst, an einem bestimmten (alten) Standort wird die Leistung garantiert erbracht. Die Bindung bezieht sich auf den alten Standort. M-Net ist neben HanseNet einer der wenigsten Provider, der Verträge ohne MVLZ anbietet. Diese Verträge sind zwar teuerer, bieten aber mehr Flexibilität.

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Beitragvon xxGluehwuermchen » 05.12.2010, 21:01

OK, ich habe es verstanden .

Thema beendet :lol:
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Beitragvon ger1294 » 06.12.2010, 12:03

Hallo,

trotzdem eine einzigartige Haltung von M-net.
Bei einem Vertrag, der sich noch in der Mindestlaufzeit (Neuschaltung) befindet, ist es von der Kostenseite her verständlich.

Der hier betroffene Vertrag läuft aber lt. Vertragsnummer seit 2006, also seit mehr als 4 Jahren ! Somit haben sich die einmaligen Kosten längst amortisiert. Die TAL-Miete fällt mit dem Tag der Abschaltung weg, so dass allfällig noch die Kosten einer evtl. bei Verlängerung bereitgestellten neuen Hardware da wären. Nachdem eine FB 3170 aber gerade 100 € im Handel kostet, sind die 15 € im Monat bei 11 Monaten Restlaufzeit auch zu viel Geld.

Bei so langjährigen Kunden könnte sich daher M-Net schon kulanter zeigen. Man muss immer bedenken, dass die Kunden gerne bei M-Net bleiben würden, aber es wegen Nichtverfügbarkeit nicht können. Ein Kunde, der fair behandelt wird, kommt aber vielleicht zurück, wenn er wieder einmal ins Versorgungsgebiet zieht. Ein unzufriedener nicht.
Kempten: TAL 1371 m (0,4 mm) MaxiDSL 18000/1024 mit 14720/1240 kbit/s
Gilching: TAL 635 m (293m 0,5mm, 342m 0,4 mm) 7,35 db Dämpfung MaxiDSL 18000/1024

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Beitragvon xxGluehwuermchen » 07.12.2010, 16:50

Ich habe heute nochmals einen Brief losgeschickt ........mal sehen ob`s was bringt :wink: :wink:
Beste Grüße

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optimus2010

Beitragvon optimus2010 » 07.12.2010, 23:33

hallo,
ich denke das der M-Net einfach zu viele Kunden weglaufen, sodass sie auf diese Kosten angewiesen sind............

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Beitragvon Flinx » 08.12.2010, 17:43

optimus2010 hat geschrieben:ich denke das der M-Net einfach zu viele Kunden weglaufen, sodass sie auf diese Kosten angewiesen sind............

Der Prozessgewinner ist in diesem Fall aber nicht M-net, sondern ein Rheinland-Pfälzisches Unternehmen. Wenn ich es richtig sehe, reagiert M-net unterschiedlich, je nach Sachlage, und ich rechne im Glühwürmchen-Fall damit, dass man Entgegenkommen zeigen könnte.
Flinx (c) Alan Dean Foster

https://www.sg-flensburg-handewitt.de
All eure Stützpunkt sind gehören zu uns. AYBABTU.


Meine Kundennummer ist Vergangenheit.

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Beitragvon xxGluehwuermchen » 09.12.2010, 08:49

Lt den BGH Urteil , sieht es doch jetzt so für Kunden aus ; daß Du entweder mit einem Umzug wartest bis der Vertrag abläuft oder Du an einen Standort ziehst wo der Anbieter seine Leistungen auch erbringen kann ......

Tolles Urteil !!!!!!!! :x :x :x :x
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mathtm
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Beitragvon mathtm » 09.12.2010, 09:38

Mei... das Urteil wurde ja mit den Investitionen begründet, die der Provider zum Teil erbringen muss, um den Anschluss zu schalten und die sich nur durch die Laufzeit amortisieren. Den Teil würde ich ja sogar noch akzeptieren, zumal es inzwischen ja auch immer häufiger Verträge ohne Mindestlaufzeit gibt (gegen höheren Grundpreis natürlich).

Was meiner Meinung nach aber unnötig und eine Zumutung ist (und meiner Meinung nach verboten gehört) ist, dass nach Ablauf der Mindestlaufzeit automatisch um ein weiteres Jahr verlängert wird. Da sollten bereits alle Kosten locker reingeholt sein und außer den Kunden mit Gewalt an sich zu binden gibt es dafür keinen Grund.

Interessanterweise scheint ja genau das z.B. in Österreich nicht zulässig zu sein. Ich bilde mir ein, dass es da letztens ein Gerichtsurteil gab, hab das aber auch nur am Rande mitbekommen.

Hallo.Gerd

Beitragvon Hallo.Gerd » 09.12.2010, 09:44

    "Lt den BGH Urteil , sieht es doch jetzt so für Kunden aus ; daß Du entweder mit einem Umzug wartest bis der Vertrag abläuft oder Du an einen Standort ziehst wo der Anbieter seine Leistungen auch erbringen kann ......"


Wenn du nicht bereit bist, dich aus dem laufenden Vertrag herauszukaufen, dann ja.

Ist im Grunde ja nichts anderes, wie eine Ablöse(summe) für einen vorzeitigen Wechsel eines Profisportlers zu einem anderen Verein.
(Nur mit dem Unterschied, dass da normalerweise der neue Verein die Ablöse übernimmt und nicht der Sportler diese selber bezahlt.)

Ob es Sinn macht, seine Lebensplanung, die nun mal oft mit einem Umzug verbunden ist, an einem Vertrag mit Mindestvertragslaufzeit auszurichten, da habe ich so meine Bedenken/Zweifel.

Wenn sich M-net nicht kulant(er) zeigt, dann musst du halt leider in den sauren Apfel beißen.
Ob sich M-net mit seiner Vorgehensweise diesbezüglich einen Gefallen tut oder sich letztlich mehr damit schadet, das sei mal dahingestellt.

P.S. Weiß nicht, ob M-net sich darauf einlässt, aber vielleicht kann ja dein Nachmieter, so es diesen gibt und du ihn überzeugen kannst, deinen Anschluß direkt übernehmen und du bist damit raus der Geschichte?

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Beitragvon Christopher » 09.12.2010, 10:13

Hallo.Gerd hat geschrieben:P.S. Weiß nicht, ob M-net sich darauf einlässt, aber vielleicht kann ja dein Nachmieter, so es diesen gibt und du ihn überzeugen kannst, deinen Anschluß direkt übernehmen und du bist damit raus der Geschichte?


Ja, das ist natürlich möglich, da der Anschluss ja an den Standort gebunden ist. Wenn nun ein "neuer" Mieter den Vertrag an dem besagten Standort weiter nutzt und auch bezahlt, ist das kein Problem! :)


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