Verbindungsabbrüche

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Hallo.Gerd

Wo ist das Problem?

Beitragvon Hallo.Gerd » 15.10.2010, 17:15

Eine Zwangstrennung alle 24h ist "voll normal".

Siehe wikipedia zum Stichwort Zwangstrennung:

Die Zwangstrennung ist die Trennung eines Internetzugangs von Seiten des Internetdienstanbieters (Providers). Sie erfolgt meist bei ausbleibender Nutzung der getätigten Verbindung (kein Datenverkehr über einen festgelegten Zeitraum), spätestens aber alle 24 Stunden. Diese Maßnahme wird in Deutschland von nahezu allen DSL-Anbietern im SOHO-Bereich angewandt.

Die Zwangstrennung verfolgt vorwiegend zwei Zwecke. Zum einen verfügt der Anbieter nur über ein begrenztes Kontingent an IP-Adressen und ist daher daran interessiert, dass keine Adressen für inaktive, ungenutzte Verbindungen verschwendet werden. Zum anderen will der Anbieter den Betrieb eines eigenen Webservers verhindern. Dies geschieht explizit dadurch, dass mit der Zwangstrennung dem Anschluss eine neue IP-Adresse zugewiesen wird. Somit ist der Anschluss nicht immer unter derselben IP-Adresse erreichbar und der Betrieb eines eigenen, stets zu erreichenden Webservers wird somit verhindert. Zwar können Dienste wie DynDNS dem Anschluss über Umwege eine statische Adresse zuweisen, das Problem der abreißenden Verbindungen und kurzzeitigen Unerreichbarkeit bleibt jedoch bestehen.

Weiterhin ist die Zwangstrennung unter Umständen für das Billing der Internetanbieter notwendig. Wird ein Tarif nach Datenmenge abgerechnet, so wird von vielen Systemen der Umfang des Datenverkehrs zwischen dem Beginn der Verbindung und dem Ende ermittelt. Moderne Billing-Systeme hingegen benötigen keine Zwangstrennung um den Datenverkehr zu erfassen. Zudem sind mengenbasierte Tarife im Festnetz-Bereich heute kaum noch anzutreffen.

Es ist nicht möglich, die Zwangstrennung nach 24 Stunden zu verhindern, jedoch können Router und Softwarelösungen automatisiert die Trennung erkennen und sofort wieder eine Einwahl tätigen.

Im Gegensatz dazu gibt es bei Breitbandanschlüssen über das TV-Kabelnetz keine Zwangstrennung, da hierbei meist statische IP-Adressen vergeben werden und durch eine Trennung kein Vorteil für den Provider entsteht.


Meines Wissens kannst du aber bei M-net für monatlich 0,90 €
Always on (Keine Zwangstrennung nach 24 Stunden) dazubuchen.

Oder aber alternativ, so denn die Aussage bei Wikipedia stimmt, nach Ablauf deiner Vertragslaufzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist
zu Kabel Deutschland wechseln.

optimus2010

Beitragvon optimus2010 » 15.10.2010, 17:16

Hallo,
ich will mich jetzt nicht einmischen, aber dir ist schon klar, dass das die normale 24 STD. trennung ist?

Giesinger Trambahner
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Beitragvon Giesinger Trambahner » 15.10.2010, 17:20

auch mich eimisch: Warum "nervt es gewaltig" um 2uhr30 in der Nacht? versteh ich nicht...da schläft man üblicherweise.
Wenns Dir um die wechselnde IP-Adresse geht: Du kannst ja als Option ne feste IP bestellen, falls Du das als Sonderleistung vom Provider willst.

null841
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Beitragvon null841 » 15.10.2010, 22:19

Hallo,

bitte den Fred von Beginn an lesen und nicht nur auf die letzten zwei Beiträge antworten :roll:

Mich nervt keine Zwangstrennung, weil ich da für gewöhnlich schlafe. (Wobei es sicher auch Leute mit anderem Tages- bzw. Arbeitsrhythmus gibt, von wegen "üblicherweise".)
Mich nerven Verbindungsabbrüche alle ca. 15 bis 20 Minuten. Aber das kann man ja am Anfang meiner Anfrage nachlesen.

Das Log-File habe ich hier reingesetzt auf Bitte von Sven. Dass da nur die Zwangstrennung drin steht, seh ich auch.

Gruß,
Thomas

Hallo.Gerd

Beitragvon Hallo.Gerd » 15.10.2010, 23:08

Du hast also - Zitat - "nervige Verbindungsabbrüche alle ca. 15 bis 20 Minuten"?

Diese Abbrüche werden allerdings nicht im Log-File der Fritzbox protokolliert?

Seltsam, seltsam... :roll:

Sven
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Beitragvon Sven » 15.10.2010, 23:10

Wie du selbst siehst hast du ausser den 24 Stunden trennungen keine weiteren Unterbrechungen der Internetverbindung, d.h. die Abbrüche von denen du schreibst kommen mMn vermutlich von deinem PC o.ä. .
Sven Bialaß
M-net Support

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Beitragvon null841 » 15.10.2010, 23:19

Sven hat geschrieben:Wie du selbst siehst hast du ausser den 24 Stunden trennungen keine weiteren Unterbrechungen der Internetverbindung, d.h. die Abbrüche von denen du schreibst kommen mMn vermutlich von deinem PC o.ä. .


Dieses o.ä. würde mich interessieren. Denn ich arbeite einmal die Woche mit einem Laptop am selben Anschluss, da ist das Problem aber genauso da. Also kann es doch nur an der Fritzbox liegen?

Hallo.Gerd

Beitragvon Hallo.Gerd » 16.10.2010, 10:33

1. Möglichkeit:

So du die Fritz-Box bei M-net gekauft hast, M-net bitten dir im Tausch eine
'neue' zu schicken, um ggf. einen Hardwarefehler an deiner jetzigen Box
(so gut wie) auszuschließen.

2. Möglichkeit:

Du schreibst an AVM (Hersteller der Fritz-Box) und schilderst dort dein
Problem. Möglicherweise ist denen ja das Problem schon einmal
anderweitig untergekommen.

http://www.avm.de/de/Service/Support/index.php

Auf jeden Fall erwähnen würde ich die 'Sache' mit der Sonicwall TZ 180.
Meines Wissens hat die Fritz-Box ja bereits eine Firewall von Hause aus.
Eventuell beißen sich ja die FB Firewall und die Sonicwall - quasi ein Art
von "friendly fire".

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Beitragvon null841 » 19.10.2010, 23:19

Zur 1. Möglichkeit:

Die Fritzbox ist ohnehin schon das zweite Exemplar, weil das erste nach 15 Minuten mausetot war.

Zur 2. Möglichkeit:

Werd ich mal probieren. Allerdings dürfte die Sonicwall kaum damit zu tun haben, denn die hängt nur an einem von sieben Wochentagen am Rechner und macht laut meinem EDV-Betreuer bei der Firma in den anderen "home offices" keine Probleme.

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Beitragvon null841 » 08.11.2010, 23:07

Kurzes Update, obwohl (oder "weil") es sonst niemanden interessieren wird: An den ständigen Unterbrechungen meiner Verbindung hat sich nichts geändert. M-Net interessiert sich auch nicht dafür und ich bereue mindestens einmal am Tag, dass ich meinen Vertrag bei M-Net für zwei Jahre verlängert habe. Aber wenigstens konnte ich in den letzten Wochen zwei potentielle Neukunden davon abhalten, vorschnell Kunden zu werden. Mir allerdings wird nichts weiter übrig bleiben, als weiter mit diesem Ärgernis rumzuwurschteln. Schade.

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Beitragvon Lemmi11 » 09.11.2010, 15:43

Ich hatte seit kurzer zeit auch viele Resync´s. Nach einer Meldung an das Support Team, wurde mir kurzerhand einfach ohne Mail meine Leitung von 21000 Kb/s auf 16000 Kb/s reduziert. Eine Info wäre ganz nett gewesen, aber seitdem keine Resync´s mehr.

OliverS
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Beitragvon OliverS » 10.11.2010, 08:42

Hallo null841,

noch einer, der sich einmischt. ;-)

null841 hat geschrieben:An den ständigen Unterbrechungen meiner Verbindung hat sich nichts geändert.


Ich hab den Thread extra nochmal gelesen, aber ich finde die Information nicht, die vermutlich auch den anderen fehlt: Du schreibst was von ständigen Unterbrechungen Deiner Verbindung, ständigen Resyncs der Fritzbox, aber im textuellen Log, das Du hier gepostet hast, findet sich keine solche "ständige Unterbrechung, sondern nur die 24h-Zwangstrennung. Anhand des Logs muss man davon ausgehen, dass die Fritzbox eben nicht den Sync verliert, sondern jeweils 24h lang hält.

Das wurde auch von den Logs auf Mnet-Seite bestätigt.

Aus meiner Sicht ist also nicht klar, was für Unterbrechungen Du meinst. Wenn tatsächlich die Internetverbindung gestört ist, dann müsste das die Fritzbox merken.

Also, was sind die Symptome Deiner Unterbrechungen? Siehst Du irgendwo ne Meldung "Internetverbindung gestört" oder lädt Dein Browser keine Seiten oder wie erkennst Du die Störung?

null841 hat geschrieben:M-Net interessiert sich auch nicht dafür.


Das kannst etz echt net so sagen. Die Leute von Mnet haben sich mehrfach mit Ratschlägen gemeldet. Was evtl. nicht passiert ist, ist das Handover des Falls von den Mnet-Leuten im Forum zur Mnet-Störungsstelle und das nachfragen nach den Symptomen, die du als ständige Unterbrechungen deutest.


Wenn, wie Du schreibst, das Problem am Laptop auch da ist, wie äussert sich "das Problem" denn am PC und am Laptop. Und ist das Problem, wenn es am PC da ist auch gleichzeitig auch am Laptop da?

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Beitragvon null841 » 10.11.2010, 19:45

Hallo OliverS,

Einmischung ausdrücklich erwünscht, würd ich mal sagen :)

OliverS hat geschrieben:Ich hab den Thread extra nochmal gelesen, ...
Aus meiner Sicht ist also nicht klar, was für Unterbrechungen Du meinst. Wenn tatsächlich die Internetverbindung gestört ist, dann müsste das die Fritzbox merken.

Also, was sind die Symptome Deiner Unterbrechungen? Siehst Du irgendwo ne Meldung "Internetverbindung gestört" oder lädt Dein Browser keine Seiten oder wie erkennst Du die Störung?


Das es im Log der Fritzbox okay aussieht, stimmt. Aber am PC (und auch am Laptop) äußert sich das ganze so, dass eben die "Verbindung weg" ist. D.h. es lassen sich keine Seiten aufrufen oder Mails abholen. Eben so, als wäre keine Verbindung hergestellt. Unten rechts wird das Netzwerksymbol auch so angezeigt (das mit dem gelben Dreieck und dem Ausrufezeichen), als wäre keine Verbindung da.

Das Problem mag ja heißen wie es will. Ich hab es anfangs Verbindungsabbrüche genannt, aber es sind wohl zumindest an der Fritzbox keine. Aus Sicht des Rechners sozusagen aber schon.

OliverS hat geschrieben:Das kannst etz echt net so sagen. Die Leute von Mnet haben sich mehrfach mit Ratschlägen gemeldet. Was evtl. nicht passiert ist, ist das Handover des Falls von den Mnet-Leuten im Forum zur Mnet-Störungsstelle und das nachfragen nach den Symptomen, die du als ständige Unterbrechungen deutest.


Das ist das Enttäuschende, richtig. Auch Mnet kann nicht erwarten, dass jeder Kunde ein Fernmeldetechniker ist. Und wenn ich hier im Forum die Threads so lese, muss man das mittlerweile wohl fast sein.

OliverS hat geschrieben:Wenn, wie Du schreibst, das Problem am Laptop auch da ist, wie äussert sich "das Problem" denn am PC und am Laptop. Und ist das Problem, wenn es am PC da ist auch gleichzeitig auch am Laptop da?


PC und Laptop sind nie gleichzeitig am Netz.

Es würde mich freuen, wenn Dir noch eine Idee zur Rettung eines gefrusteten Mnet-Kunden kommt. Wenn nicht, dann trotzdem danke fürs Interesse und Einmischen 8)

Viele Grüße
Thomas

OliverS
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Beitragvon OliverS » 10.11.2010, 20:21

Wenn das Netzwerksymbol mit Dreieck dargestellt wird, klingt das nach einem Problem im lokalen Netzwerk oder auf dem PC. D.h. nicht die Verbindung Fritzbox-Mnet ist gestört, sondern PC-Fritzbox.

Netzwerksymbol mit Dreieck deutet auf ein Windows-Betriebssystem hin. Da bin ich nicht so bewandert. Evtl. kann man da ja noch rausfinde, ob der Link weg ist, oder ob da softwaremaessig irgendwas dazwischenkeilt.

Hast Du einen anderen Router zur Hand. Deinen alten z.B. Dann könntest Du nochmal vergleichen. Beim Laptop meiner Frau hat z.B. die Verbindung Netzwerkkabel-Netzwerkbuchse am Laptop einen Wackler, der gelegentlich zur Nichtverfügbarkeit der Verbindung führt. Das lässt sich durch mechanisches Wackeln beheben.

Du könntest ja mal, wenn der PC ein Problem hat, den Laptop anschliessen und sehen, ob der zu dem Zeitpunkt auch das Problem hat.

Natürlich ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Fritzbox prinzipiell einen Schaden hat. Kann aber auch ein PC-Problem sein und in dem Fall ist Mnet nicht der Ansprechpartner, sondern dein PC-Servicemann.

Du könntest auch einen Switch zwischen die Fritzbox und den PC hängen. Wenn dann der Link auch gelegentlich wegbricht, ist es definitiv nicht eine Fritzbox-Sache und damit auch kein Mnet-Problem. Wenn dann aber der Link zwischen Switch und Fritzbox wegbricht, würde es eher Richtung Fritzbox deuten.

Probier das doch mal aus und melde, wie die Ergebnisse sind,
- wenn PC und Laptop gleichzeitig angeschlossen sind
- wenn ein anderer Router als die Fritzbox verwendet wird
- wenn ein Switch dazwischen ist

Dann kann man weiterdenken.

Flinx
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Beitragvon Flinx » 11.11.2010, 18:37

Ein zusätzlicher Vorschlag:

Überprüfe den PC mal auf Zombie-Verhalten.
Flinx (c) Alan Dean Foster

https://www.sg-flensburg-handewitt.de
All eure Stützpunkt sind gehören zu uns. AYBABTU.


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