Glasfaser - was ist die bessere Variante

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E.T.
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Glasfaser - was ist die bessere Variante

Beitragvon E.T. » 05.08.2010, 23:33

Nachdem ja Glasfaser schon fast vor der Türe steht, habe ich mich schon längere Zeit ein wenig damit beschäftigt. Es gibt ja 2 Möglichkeiten:

Variante 1: Volle Glasfaser-Verkabelung bis zum Endgerät, was dann die 100.000 bringen soll.

Variante 2: Glasfaser bis ins Haus, ab da mit dem alten Kupferkabel bis zum Endgerät, was angeblich dann nur 50.000 bringen soll.

Da ich natürlich möglichst hohe Leistung möchte, hätte ich mir am liebsten eine Vollverkabelung mit Glasfaser bis zum Endgerät gelegt, also Variante 1.

Ich habe jedoch schon mehrfach in verschiedenen Fachblättern gelesen, dass es mit dieser Variante immer wieder Probleme gibt diese Art der Technik noch nicht störungsfrei läuft. Es soll sogar viele Firmen gegeben haben, die in Ihre Neubauten eine volle Glasfasreverkabelung gelegt hatten und dann genervt von den vielen Störungen und Problemen auf die Variante 2 umgestellt haben.

Zur Variante 2 habe ich gelesen, dass diese generell stabiler und fast störungsfrei laufen soll.

Wer hat hier schon Erfahrungen gesammelt? Wer hat schon einen M-Net-Glasfaser-Anschluss und mit welcher Variante und wie zuverlässig läuft dieser?

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Beitragvon solitsnake » 06.08.2010, 00:31

gegenfrage, sorry

wenn du schon baust und dir nicht sicher bist.
wären die kosten zu hoch beide varianten zu legen?
und dann im einsatz zu testen und zu entscheiden was du nutzt?
Solitsnake kann Anteile von Hirn enthalten.

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Re: Glasfaser - was ist die bessere Variante

Beitragvon mathtm » 06.08.2010, 07:21

E.T. hat geschrieben:Ich habe jedoch schon mehrfach in verschiedenen Fachblättern gelesen, dass es mit dieser Variante immer wieder Probleme gibt diese Art der Technik noch nicht störungsfrei läuft. Es soll sogar viele Firmen gegeben haben, die in Ihre Neubauten eine volle Glasfasreverkabelung gelegt hatten und dann genervt von den vielen Störungen und Problemen auf die Variante 2 umgestellt haben.
Weiß du da noch etwas konkreteres?

Prinzipiell hört es sich für mich absurd an, die Glasfaserleitung bewusst vorzeitig zu beenden, mit einem Zwischengerät auf Kupferader umzusetzen und darüber dann Daten zu jagen. Die Kupferadern sind dann ja auch deutlich anfälliger gegenüber Störungen von außen.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass die günstigen Endgeräte nicht so richtig zuverlässig sind, aber ob da die VDSL-Lösungen ausgereifter sind?

Ich hab bei mir in der Arbeit jedenfalls Glasfaser bis ins Büro, klappt super ;)

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Beitragvon Ghizmo_1974 » 07.08.2010, 09:58

Aber was spricht dagegen, den Router zum Anschlusskasten zu setzen ?
Denn dann ist es relativ egal, welche Variante Du nimmst. Denn Glasfaser läuft dann eh schon bis ins Haus. Und gleich im Haus sitzt der Router, der Dir dann DSL mit voller Speed im ganzen Haus verteilt. Vorausgesetzt er hat genug Leistung

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Beitragvon E.T. » 07.08.2010, 10:15

Ok, hatte veressen zu erwähnen, dass ich in einem Mietshaus wohne.

Die Kupferkabel (Telefonanschluss) für die Variante 2 sind ja schon vorhanden.

Für Version 1 müsste ich erst die Glasfaserkabel neu verlegen. Was nätürlich einigen Aufwand bedeuten würde. Zustimmung vom Hausherrn würde ich zwar erhalten, aber wenn ich mir so verschiedenen Berichte ansehe, die über massive Probleme bei einer Komplett-Glasfaser-Verkabelung bis zum Endgerät berichten, dann will ich mir natürlich absolut sicher sein, dass diese Probleme entweder der Vergangenheit angehören oder nur bei größeren Anlagen vorhanden sind.
Zuletzt geändert von E.T. am 07.08.2010, 10:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Schweini » 07.08.2010, 10:17

Zieh Netzwerkkabel bis in den Anschlußraum. Dann kannste basteln, soviel wie Du willst, den Router dahin stellen wo du magst - oder auch eines als Telefonkabel mißbrauchen (blau/blauweiß sind Pin 4+5)

Den Router in Keller und im EG ein WLAN Access Point per LAN geht ja immer.
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Beitragvon E.T. » 07.08.2010, 10:41

Der Anschlusskasten ist mitten im Treppenhaus.

Es gibt für mich nur die beiden von mir angegebenen Möglichkeiten.

Netzwerkkabel müsste ich ja auch erst neu verlegen, also von der Theorie her gut, aber nicht umsetzbar.

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Beitragvon s.tyx » 08.08.2010, 07:13

wenn ich die informationen zum glasfasernetz auf der m-net website so lese sieht das so aus:

variante 2:
glasfaser bis zum übergabepunkt im haus, dann wird umgesetzt auf die vorhandene infrastruktur des hauses - da in münchen die häuser eher selten mehr höhe als 100m haben, sollten sich da wohl keine größeren probleme mit leitungslängen ergeben (insofern eine einigermaßen saubere verkabelung vorhanden). ;)

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