DSL Ausbau Ingolstadt Gerolfing

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Gerowa
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Beitragvon Gerowa » 28.02.2010, 00:47

Langsam scheint sich in der Sache was zu bewegen. In der Samstagsausgabe des DK zu dem Thema "Problemortsteile sollen besser versorgt werden" kann man unter anderem folgendes nachlesen:
Nach längeren Verhandlungen habe sich die Stadt Ende Januar auf einen Vertrag mit der Telekom geeinigt. Er besagt, dass binnen eines Jahres die Problemstadtteile mit DSL 6000 ausgestattet werden sollen.
Werner zufolge werden die Nutzer aber dadurch nicht an die Telekom gebunden, sondern in der Wahl ihres Providers frei sein.


Was genau soll der letzte Satz bedeuten? 6000 für alle?

_Juergen
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Beitragvon _Juergen » 28.02.2010, 10:04

Irgendwie passen die Aussagen von M-Net und der Stadt Ingolstadt nicht zusammmen. Hab vor ein paar Wochen dazu noch einmal mit dem zuständigen Verantwortlichen der Stadt Ingolstadt schriftlichen Kontakt gehabt, dass definitiv ein diskrimminierungfreier Ausbau erfolgt.


HdB3 hat Folgendes geschrieben:

Bei dem Ausbaugebiet, handelt es sich um eine VDSL bzw. KVZ-Erschließung
durch die Deutsche Telekom mit Glasfaser. Für M-net (und alle anderen nicht
telekomangehörigen Carrier) leider nicht nutzbar.


Der Donaukurier hat das ja jetzt auch so in der Samstagsausgabe geschrieben. Ich gehe davon aus dass M-Net nicht richtig informiert ist und deshalb noch einmal die Bitte an M-Net sich dazu zu äußern.

Kann ja auch nicht im Interesse von M-Net sein, dass dann alle Bestandskunden in Gerolfing zu einen anderen Provider wechseln.

Grüße Jürgen
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Beitragvon Flinx » 28.02.2010, 10:44

_Juergen hat geschrieben:Der Donaukurier ...

@ Gerowa: Sag doch gleich Donaukurier. :wink: Wenn _Juergen das nicht geschrieben hätte, wäre ich bei der Abkürzung DK von so was wie Dänemark ausgegangen. :!:
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Beitragvon _Juergen » 03.03.2010, 18:59

nach oben schieb....

Kann sich bitte das Thema einer von M-Net noch einmal annehmen. Danke.

grüße Jürgen


_Juergen hat geschrieben:Irgendwie passen die Aussagen von M-Net und der Stadt Ingolstadt nicht zusammmen. Hab vor ein paar Wochen dazu noch einmal mit dem zuständigen Verantwortlichen der Stadt Ingolstadt schriftlichen Kontakt gehabt, dass definitiv ein diskrimminierungfreier Ausbau erfolgt.


HdB3 hat Folgendes geschrieben:

Bei dem Ausbaugebiet, handelt es sich um eine VDSL bzw. KVZ-Erschließung
durch die Deutsche Telekom mit Glasfaser. Für M-net (und alle anderen nicht
telekomangehörigen Carrier) leider nicht nutzbar.


Der Donaukurier hat das ja jetzt auch so in der Samstagsausgabe geschrieben. Ich gehe davon aus dass M-Net nicht richtig informiert ist und deshalb noch einmal die Bitte an M-Net sich dazu zu äußern.

Kann ja auch nicht im Interesse von M-Net sein, dass dann alle Bestandskunden in Gerolfing zu einen anderen Provider wechseln.

Grüße Jürgen
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Beitragvon _Juergen » 13.09.2010, 12:54

Nachdem bei uns im Ortsteil schon fleißig gegraben wird und Leerrohre in den Boden kommen, habe ich noch einmal eine Anfrage im Ingolstadätder M-Net Shop gemacht, ob M-NET auch auf den Zug DSL Ausbau mit aufspringt.

Leider habe ich heute per Telefon die Rückinfo erhalten, dass M-NET die Telekomtechnik nicht mitnutzen wird. So wie ich die Sachbearbeiterin verstanden habe, ist das nicht eine Ausgrenzung seitens der Telekom, sondern M-NET will in das geplante Glasfasernetz nicht mit einsteigen bzw. nutzen.

Schade ich wäre so gerne hier geblieben und verstehe nicht, warum M-NET hier das Feld für die anderen Anbieter räumt. Immerhin hat der Stadtteil auch rund 4300 Einwohner und ich kenne schon ein dutzend M-NET Anschlüsse nur in unserer Straße, die sehnlichst auf einen besseren DSL Anschluß warten. Diese Kunden sind dann schon mal für die nächsten 24 Monate weg.

Vielleicht liest das einer der verantwortlichen bei M-NET und überdenkt die Strategie, denn die führt meiner Meinung auf lange Sicht ins Abstellgleis.
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Beitragvon Gerowa » 13.09.2010, 21:49

Kapier die Strategie von M-net nicht. Da ich auch zu denjenigen gehöre, die also vergeblich auf bessere Zeiten warten, werde ich meinen Vertrag zum Jahresende kündigen.

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Beitragvon Yankee » 14.09.2010, 10:01

http://www.teltarif.de/glasfaser-zugang ... 40055.html

Vielleicht ändert sich das ja mit dieser Richtlinie. Bei uns steht (und läuft) nun auch ein Outdoor DSLAM und die Telekom bietet 16 MBit/s. Mit M-Net erreichen wir hier sogar 5,5 MBit/s. Auf lange Sicht wird aber ein Wechsel zur Telekom unvermeidbar sein. Denn wenn hier mal ein paar 16 MBit/s Anschlüsse geschaltet werden, wird meine Datenrate wohl (trotz DPBO in den niedrigen Frequenzen) in den Keller sinken. :(

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Beitragvon ger1294 » 14.09.2010, 15:35

Hallo,

warum M-Net dabei nicht mitmacht, ist letztlich ganz einfach.
M-Net will kein bloßer Reseller der Telekom (wie 1&1) sein, der keinen Zugriff auf die Technik hat, da dies den Servicelevel erheblich reduziert.

M-Net möchte gewissen Qualitätsstandards garantieren, was über ein weiterverkauftes Drittprodukt nun einmal nicht möglich ist.

Diskriminierungsfrei im Sinne der Stadt meint in diesem Fall, dass man seinen Anschluss nicht bei T-Com, sondern auch bei 1&1 oder Alice (Resale) bestellen kann. Technisch hat man aber immer einen Telekom VDSL Anschluss und, vereinfacht gesagt, wenn bei der Telekom mal wieder der Einwahlserver zusammenkracht, o.ä., geht bei einem auch nichts mehr ,wenn man 1&1 oder Alice auf der Rechnung stehen hat.

M-Net bietet schon immer nur Anschlüsse über eigene DSLAM's bzw. Glasfaserzugänge an, weshalb hier keine höhere Bandbreite möglich wird, da der DSLAM von M-Net ja unverändert am bisherigen Standort steht.
Kempten: TAL 1371 m (0,4 mm) MaxiDSL 18000/1024 mit 14720/1240 kbit/s
Gilching: TAL 635 m (293m 0,5mm, 342m 0,4 mm) 7,35 db Dämpfung MaxiDSL 18000/1024


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