Behoben (Störung im Bereich München und Ausgburg (09.01.09))

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Sven
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Beitragvon Sven » 09.01.2009, 14:23

Die Störung welche es gab ist behoben, vereinzelt kann es noch zu verzögerungen bei der Einwahl kommen aber das ist nicht von langer Dauer.

Zu Reklamationen, Regressansprüchen etc. steht jedem frei sich an unsere Reklamationsabteilung zu wenden (schriftlich per Post, Fax oder mail).

Bitte habt Verständnis dafür das ich jetzt hier nicht auf jeden einzelnen Beitrag antworten werden.
Sven Bialaß
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avf
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Beitragvon avf » 09.01.2009, 15:16

So,
das Schlimmst scheint ja durch zu sein! Interessieren würde mich was die Ursache war.
Die Hotline sagte mir, ein größeres Kabel wäre beschädigt worden. Doch warum fällt dann das gesamte Internet aus, statt z.B. langsamer zu werden? Auch wären mehrere Anbieter betroffen, so wurde mir gesagt.
Vielleicht kann sich ja einer der Admins, nach dem sich der Streß gelegt hat, hierzu äußern :lol:

Wolfpack
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Beitragvon Wolfpack » 09.01.2009, 15:25

avf hat geschrieben:So,
das Schlimmst scheint ja durch zu sein! Interessieren würde mich was die Ursache war.
Die Hotline sagte mir, ein größeres Kabel wäre beschädigt worden. Doch warum fällt dann das gesamte Internet aus, statt z.B. langsamer zu werden? Auch wären mehrere Anbieter betroffen, so wurde mir gesagt.
Vielleicht kann sich ja einer der Admins, nach dem sich der Streß gelegt hat, hierzu äußern :lol:


Zu dem Problem steht doch bereits auf Seite 2 alles relevante, der Radius-Server für die PPPoE-Authentifizierung hat offenbar GuteNacht gesagt.

Wenn du einen nichttechnischen Vergleich suchst:
Das Schwimmbecken ist gefüllt, gut beheizt, die Getränke sind kaltgestellt, nur der Hausmeister mit dem Schlüssel ist vom LKW überfahren worden. Die Badegäste stehen alle vor verschlossener Tür, obwohl drinnen alles vorbereitet wäre und funktionieren würde.
Die Leute können deshalb nicht langsamer schwimmen, sondern einfach gar nicht, weil keiner den Schlüssel hat.

...so, ich geh jetzt wieder zurück an den Pool und geniße meinen Tag! :biggrin

4D-Neufahrn
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Beitragvon 4D-Neufahrn » 09.01.2009, 15:40

Sehr geehrtes M-Net Team,

gibt es außer der uns bekannten Telefonnummer 089 45200 0 noch eine offizielle Störungshotline?

Jeder Versuch München zu erreichen schlug fehl.

Vielen Dank.

Wolfpack
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Beitragvon Wolfpack » 09.01.2009, 15:48

4D-Neufahrn hat geschrieben:Sehr geehrtes M-Net Team,

gibt es außer der uns bekannten Telefonnummer 089 45200 0 noch eine offizielle Störungshotline?

Jeder Versuch München zu erreichen schlug fehl.

Vielen Dank.

Es gibt noch andere Rufnummern, allerdings waren alle zum Zeitpunkt der Störung überlastet. Allerdings ist natürlich klar, dass wenn niemand erreichbar ist, wohl ein globales Problem vorliegt.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man viel Geld für eine SDSL-Leitung zahlt und diese dann für 7 Stunden nicht verfügbar ist.
Rechnet man allerdings auf die Verfügbarkeitsgarantie von 98%, so darf die Leitung im Jahr 7,3 Tage ausfallen und M-Net befindet sich immer noch innerhalb der vertraglich zugesicherten Leistung.
Für solche Fälle muss dann wenn nötig eben doch ein ISDN- oder 3G-Fallback angeschafft werden.

Ich verbuche dieses Ereignis auch als ärgerlich, da es mich meinen freien Tag gekostet hat, aber solche Dinge sind nun mal nicht zu ändern und werden sich auch in Zukunft nicht vermeiden lassen.

oerig
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Beitragvon oerig » 09.01.2009, 16:02

Wolfpack hat geschrieben:Zu dem Problem steht doch bereits auf Seite 2 alles relevante, der Radius-Server für die PPPoE-Authentifizierung hat offenbar GuteNacht gesagt.

Wenn dem so war, dann ist die Ausfalldauer ein Armutszeugnis für MNet. Es darf nicht über 7 Stunden dauern, einen ausgefallenen Server zu ersetzen. Sinnvollerweise hat man wichtige Komponenten redundant, das würde dann einen Ausfall von ein paar Minuten bedeuten, falls man nur Sicherungen hat, sollte der Ausfall auch innerhalb einer halben Stunde behoben sein. Wenn das so lange gedauert hat, dann liegt der Schluss nahe, dass der Server komplett neu aufgesetzt werden musste und die Einwahldaten mühsam aus verschiedenen Quellen eingespielt worden sind.
Wolfpack hat geschrieben:Wenn du einen nichttechnischen Vergleich suchst:
Das Schwimmbecken ist gefüllt, gut beheizt, die Getränke sind kaltgestellt, nur der Hausmeister mit dem Schlüssel ist vom LKW überfahren worden. Die Badegäste stehen alle vor verschlossener Tür, obwohl drinnen alles vorbereitet wäre und funktionieren würde.
Die Leute können deshalb nicht langsamer schwimmen, sondern einfach gar nicht, weil keiner den Schlüssel hat.

Der nichttechnische Vergleich ist, das entwder ein Ersatzschlüssel unter dem Fussabstreifer gelegen haben sollte, oder zumindest beim Nachbarn hinterlegt war. Hier gab es wohl nur ein Foto vom Schlüssel und es musste ein Schlüsselrohling mittels des Fotos zurechtgefeilt werden. Teile des Fotos waren aber schlecht zu erkennen, so dass mit Hilfe alter Fotos, die erst noch entwickelt werden mussten der Schlüssel endgültig gefeilt werden konnte.

4D-Neufahrn
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Beitragvon 4D-Neufahrn » 09.01.2009, 16:25

Hallo Forumsteilnehmer,

ich kann also davon ausgehen, es gibt keine andere offizielle Entstörhotline?

Zur Redundanz:
Es war eine telefonische Aussage eines Mitarbeiters aus Nürnberg bezüglich des Radius Servers.

Inwieweit dies korrekt ist – technisch und fachlich korrekt ist - dem Umfang entspricht - oder Kundenvertröstung ist spielt doch gar keine Rolle ohne offizielles Statement seitens M-Net.

7 Stunden sind lang aber die Services von M-Net sind, finde ich persönlich, unschlagbar qualitativ gut! Im Jahresdurchschnitt zwei unplanmäßige Ausfalle, Wartungsarbeiten werden nachts durchgeführt + sehr lange Ankündigung + Cancel Option – Was bleibt da offen?

Ich bin mir sicher dass ein derartiges System gespiegelt arbeitet – andernfalls wären SLA´s mehrfach gefährdet, manche Gerichte würden sogar von Fahrlässigkeit sprechen.

Es ist sicherlich wenn nicht Redundant ein besseres Stück Hardware…


Wir sind weiterhin vom Service überzeugt, wünschten uns nur eine bessere Kommunikation im Störungsfall – ein kurzes Statement + Zeitfenster würde ausreichen.
Keiner erwartet hier Liveberichte von der Front.

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Beitragvon eurostarter » 09.01.2009, 16:34

Im Kundenportal stand etwas von einer Backbonestörung, und dass die M-net-Dienste in Oberbayern, Niederbayern, Schwaben und Oberpfalz betroffen waren - also wohl nicht nur Internet, sondern auch Telefon. Scheint also schon eine Art Super-GAU gewesen zu sein, der nicht ganz einfach zu beheben ist.

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Beitragvon Christoph Luther » 09.01.2009, 16:50

Die offizielle Stellungnahme:

Eines unserer BRAS Systeme (Broadband Remote Access Server) zeigte, nach Komplikationen in Folge einer Umschaltung des SRP (Switch Route Prozessor) auf das zugehörige Standby-Modul, Instabilitäten. Die Umschaltung erfolgte auf Grund von Schwellwertüberschreitung im Regelbetrieb und stellt an sich kein Fehlverhalten dar.
Leider konnten die anschließenden Instabilitäten weder durch Konfiguration noch durch Reboot des Systems behoben werden. Erst nach detaillierter Analyse und Einleiten umfangreicher Diagnosemaßnahmen gelang es uns das System wieder zu aktivieren. Eine gemeinsame Untersuchung dieses kritischen Vorfalles mit dem Hersteller zur künftigen Sicherstellung des einwandfreien Betriebes ist bereits in die Wege geleitet.

usr
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Beitragvon usr » 11.01.2009, 20:24

Ich finde die Antworten einiger M-net-Mitarbeiter hier fast schon erschreckender, als den Ausfall selbst. Einen solchen (!) Ausfall mit/wegen "nur" 98 % Verfügbarkeit zu begründen, grenzt schon fast an Gleichgültigkeit! Hier geht es aber eben nicht um "na, dann haben Sie halt mal kein Internet - Sie werden es schon überleben".

Wir sind nun gezwungen, über einen Anbieterwechseln nachzudenken, da wir hier als SDSL-Kunde Web-, Mail- und Datenbankserver am Laufen haben, und M-net bewiesen hat, über nicht genügend Redundanz (http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_(Technik)) zu verfügen, einen solch langen Ausfall zu vermeiden.

Ach ja: Eine klärende Presse-Mitteilung wäre angebracht ...

mkkf
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Beitragvon mkkf » 11.01.2009, 20:35

Wo hat sich denn ein M-Net Mitarbeiter auf die 98% Verfügbarkeit bezogen?

FloScho
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Beitragvon FloScho » 11.01.2009, 20:39

würde mich auch interessieren. zudem hast du anscheinend von herrn luthers begründung so ziemlich nichts verstanden. wenn der hersteller schlampt, sind sämtliche redundanzschaltungen obsolet.

usr
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Beitragvon usr » 11.01.2009, 20:43

mkkf hat geschrieben:Wo hat sich denn ein M-Net Mitarbeiter auf die 98% Verfügbarkeit bezogen?

Dieser Beitrag wurde wohl gelöscht. Ich hatte seit Freitag vergeblich versucht, mich in diesem Forum anzumelden, aber den Text schon geschieben. Heute hat es dann mit der Registrierung geklappt und ich hatte den Text nur noch kopiert und eingefügt.

Sven
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Beitragvon Sven » 11.01.2009, 20:55

Der Beitrag in dem das mit der Verfügbarkeit geschrieben wurde steht auf dieser Seite und wurde von dem User Wolfpack (welcher kein Admin ist) geschrieben.
Andere Beiträge bzgl. der Verfügbarkeit hat am Freitag definitiv kein Admin geschrieben (und schon gar nicht gelöscht, wenn ich was schreibe dann stehe ich auch dazu), du kannst mir glauben das ich das gesehen hätte.
Sven Bialaß

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Beitragvon usr » 11.01.2009, 21:04

Sei's drum. Trotz alle dem steht es wohl nicht gut um Redundanzen bei M-net (=Stadtwerke München).


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