Neue Kündigungsregelung (Vertrag verlängert sich um 1 Jahr)

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rlotz
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Neue Kündigungsregelung (Vertrag verlängert sich um 1 Jahr)

Beitragvon rlotz » 02.04.2008, 21:30

Was muß ich hier lesen:

7.1 Der Vertrag ist für beide Seiten mit einer Frist von 3 Monaten, erstmals zum Ablauf der Mindestlaufzeit, ordentlich kündbar. Wird der Vertrag nicht fristgerecht gekündigt, verlängert er sich jeweils wieder um ein Jahr.


Das finde ich wirklich schwach. :( Damals waren es noch drei Monate. Das ging ja. Aber die Verlängerung um jeweils ein Jahr finde ich nicht gut.

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Beitragvon kammann » 03.04.2008, 10:38

rlotz hat geschrieben:Das finde ich wirklich schwach.

Konsequente Reaktion des Kunden: Vertrag vorsorglich unmittelbar nach Abschluss wieder kündigen um dieser Falle zu entgehen.
Da die Anzahl der gekündigten Vertraege fuer das Produktmarketing einer Firma immer ein Bewertungskriterium fuer die Beurteilung des Erfolges einer Werbekampagne ist, bestehen gute Chancen, dass das "Signal" der Kunden auch verstanden wird.
Rueckt das Vertragsende tatsächlich näher, versuchen serioese Unternehmen durch attraktive Angebote den Kunden dennoch zu halten, d.h. zur Rücknahme der Kuendigung zu bewegen, andere (mir bekannt 1&1) greifen zu Tricks, wie etwa dem Zuschicken einer Rechnung, deren Begleichung die Fortsetzung des Vertrages bedeutet.
Rührt sich der Provider dagegen gar nich, kann man immer noch die Kündiung wieder zuruecknehmen oder sich einen anderen Anbieter suchen.

Jens

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Beitragvon J@son » 03.04.2008, 16:39

Zum Glück gilt das nicht bei Altverträgen :wink: finde ich aber auch nicht wirklich gut von mnet.
Zuletzt geändert von J@son am 03.04.2008, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon cyberpeter » 03.04.2008, 17:28

Das hatten wir schon mal in einem anderen Beitrag. :wink:

Ich kann verstehen, dass man lieber 3 Monate als 12 Monate hat - ich auch.

Nur sollte man daran denken, dass M-Net nichts anderes gemacht hat, als sich dem Markt anzupassen, sprich nur die wenigsten Provider machen überhaupt noch 12 Monatsverträge wie M-Net und eine automatische Verlängerung um 1 Jahr ist in der Branche seit geraumer Zeit normal.

Der Grund dieser Verlängerung dürfte sein, dass man damit rechnet, dass das Neukundengeschäft in den kommenden Jahren nicht mehr so gut laufen wird und die Abgänge die aufgrund des Preisdrucks der Großen und der Geiz ist Geil Einstellung vieler Kunden kommen werden auszugleichen. Man braucht aber eine gewisse Planungssicherheit bezüglich der laufenden Einnahmen um zu wissen, was man in schnellere Leitungen oder Netzausbau investieren kann, was letztlich dem Kunden ja auch wieder zu gute kommt.

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Beitragvon BS » 03.04.2008, 17:34

J@son hat geschrieben:Zum Glük gilt das nicht bei Altverträgen :wink: finde ich aber auch nicht wirklich gut von mnet.


Ja, ist das wirklich so?

Ich hab nämlich das Sofakissen schon zur hälfte aufgegessen nachdem ich es verprügelt habe....

Dann gilt das ja für mich nicht.... juhuuuu.....
mfg, Bernd S.

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Beitragvon mkkf » 03.04.2008, 17:51

Sehr unschön sind diese 12 Monate allerdings bei einem regionalen Anbieter. Ein Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet ist damit auch nach der Mindestvertragslaufzeit mit unnötigen Kosten verbunden.

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Beitragvon J@son » 03.04.2008, 18:16

cyberpeter hat geschrieben:Der Grund dieser Verlängerung dürfte sein, dass man damit rechnet, dass das Neukundengeschäft in den kommenden Jahren nicht mehr so gut laufen wird und die Abgänge die aufgrund des Preisdrucks der Großen und der Geiz ist Geil Einstellung vieler Kunden kommen werden auszugleichen. Man braucht aber eine gewisse Planungssicherheit bezüglich der laufenden Einnahmen um zu wissen, was man in schnellere Leitungen oder Netzausbau investieren kann, was letztlich dem Kunden ja auch wieder zu gute kommt.

Na bessere Planungssicherhait hat man dadurch ja nicht, da der Kunde ja trotzdem fristgerecht kündigen kann.
Nur wenn man die Kündigung vergißt, ist man natürlich gekniffen (falls man denn wechseln möchte), darauf kann mnet aber nicht seine Kalulationen aufbauen.
Ich finde es etwas arm, wenn man auf solchem Wege Kundenbindung betreibt, mnet hat das ja eigentlich garned nötig und kann durch gute Produkte überzeugen.

@ BS
Ich denke schon, daß für Bestandskunden die AGB zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gelten. Wenn mnet die AGB ändern will, müssen Sie es dir ankündigen/dich informieren, wenn du ned zustimmst, kannst du den Vertrag kündigen.

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Beitragvon BS » 03.04.2008, 18:39

Also ich finds echt ne Sauerei! Sowas hat MNET doch nicht nötig! Ich werd einer Freundin die nen Anschluss braucht jedenfalls MNET nicht mehr mit gutem gewissen empfehlen. Und ich hab schon ein paar mal Kunden werden Kunden gemacht weil ich einfach überzeugt war.

Sowas brauchts echt nicht.............. :twisted:

Gibt den dafür ne logische Erklärung?
mfg, Bernd S.

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Beitragvon rlotz » 03.04.2008, 19:08

m-Net sollte sich mal überlegen, ihren Kunden eine niedrigere Mindestvertragslaufzeit erkaufen zu lassen.

Ich hätte kein Problem damit, monatlich 10 EUR mehr zu bezahlen, wenn ich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen hätte.

Bei Servern zum Beispiel wird das oft angeboten, dass man auch Verträge ohne Laufzeit zu deutlich teureren Preisen mieten kann.

Sollte sich m-Net wirklich mal überlegen diese Option.

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Beitragvon NeTwork » 03.04.2008, 19:51

Die AGBs zählen die du auch akzeptiert hast, also beim Vertrag ausfüllen. Machst du jetzt aber ein Tarifwechsel oder sonst was, stimmst du den neuen AGBs zu.

@rlotz: Würde kein Sinn ergeben, ich würde persönlich gleich zu Alice statt zu MNET gehen. Wieso mehr bezahlen für kurzen Vertrag, wenn ich die Leistung (Technisch) gleich bekomme für weniger?

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Beitragvon FloScho » 04.04.2008, 02:10

mkkf hat geschrieben:Sehr unschön sind diese 12 Monate allerdings bei einem regionalen Anbieter. Ein Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet ist damit auch nach der Mindestvertragslaufzeit mit unnötigen Kosten verbunden.


Nein, muss nicht sein, wie M-net nun schon öfters vor Gericht erfahren musste.

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Beitragvon WaS » 04.04.2008, 10:28

Ich bitte zu beachten, dass in den neuen AGBn die
Umzugsregelung endlich entschärft wurde (Punkt 7.2).

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Beitragvon eurostarter » 04.04.2008, 10:40

Zieht der Kunde von der Adresse des Anschlusses fort, berechtigt dies zu einer vorzeitigen Kündigung des Vertrages nur, wenn hierfür ein wichtiger Grund vorliegt.

Was soll das nun wieder heißen?

Ist der Umzug nicht schon ein wichtiger Grund? Oder muss man sich nun rechtfertigen, warum man umzieht? Oder ist damit gemeint, dass eine vorzeitige Kündigung nur bei Wegzug aus dem M-net-Gebiet möglich ist? Die Formulierung macht so keinen Sinn..

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Beitragvon cyberpeter » 04.04.2008, 10:56

J@son hat geschrieben: Na bessere Planungssicherhait hat man dadurch ja nicht, da der Kunde ja trotzdem fristgerecht kündigen kann.
Nur wenn man die Kündigung vergißt, ist man natürlich gekniffen (falls man denn wechseln möchte), darauf kann mnet aber nicht seine Kalulationen aufbauen.
Ich finde es etwas arm, wenn man auf solchem Wege Kundenbindung betreibt, mnet hat das ja eigentlich garned nötig und kann durch gute Produkte überzeugen.


Wieso habe ich dadurch keine bessere Planungssicherheit???

Versuchen wir es mal anders. Wenn ein normaler Arbeitnehmer einen sicheren Job hat von dem er weis, dass er zumindest im nächsten Jahr nicht gekündigt wird, weil er z.B. eine Beschäftigungsgarantie von einem Jahr hat ist er eher bereit z.B. in ein neues Auto zu investieren als einer, der nur einen befristeten Arbeitsvertrag von 3 Monaten hat.

Nicht anders ist es bei einem Unternehmen, dass ja auch mit seinen Einnahmen kaluklieren muß. Desto länger die Vertragslaufzeit nach Ablauf der MVL ist, desto besser kann man mit den Einnahmen kalkulieren. Eigentlich logisch.... ;-)

Ich gebe Dir schon recht, dass ein Provider natürlich auch mit Leistung und Service die Kunden binden kann und auch soll. Leider reicht dies aber heute nicht mehr aus. Es ist heutzutage "schick", über die Servicewüste Deutschland zu schimpfen, gekauft wird aber dann doch dort, wo es am billigsten ist, Service hin oder her. Zuerst freut man sich über das "Schnäppchen" und dann wird geschimpft!!!

Dies ist im DSL-Bereich nicht anders, wo in der zwischenzeit Tausende DSL-Kunden zwischen den Providern hin und her wechseln, weil der andere ein Angebot hat, was im Monat 3 Euro billiger ist und die Fritzbox 15,00 Euro weniger Aufpreis kostet...

Diese Erfahrung wird auch M-Net gemacht haben, die aufgrund der Qualität des Produkts (ISDN statt VOIP) und aufgrund der Größe und es angebotenen Service im Preis einfach nicht mit den großen mithalten können.

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Beitragvon cyberpeter » 04.04.2008, 11:20

eurostarter hat geschrieben: Was soll das nun wieder heißen?

Ist der Umzug nicht schon ein wichtiger Grund? Oder muss man sich nun rechtfertigen, warum man umzieht? Oder ist damit gemeint, dass eine vorzeitige Kündigung nur bei Wegzug aus dem M-net-Gebiet möglich ist? Die Formulierung macht so keinen Sinn..


Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht...

Gegenbeispiel: Du hast ein Auto was Du nicht mehr brauchen würdest und sonst verkaufen würdest, weil man noch Geld reinstecken müßte. Jemand bietet Dir an, das Auto 24 Monate zu mieten und Du steckst noch Geld rein damit es durch den TÜV kommt. Die Höhe der Reparatur beziehst Du in die höhe der Mietrate mit ein. Nach 12 Monaten kommt der Mieter und sagt, dass er das Auto nicht mehr braucht weil er umgezogen ist und nun keine Garage mehr hat und seine Arbeit zu Fuß erreichen kann.
Was sagst Du????

Was ich damit sagen will ist, dass Du einen Vertrag abgeschlossen hast, bei dem Du die Laufzeit akzeptiert hast. Wenn Du jetzt umziehst bzw. umziehen mußt, kann doch der Providers nichts dafür und wieso soll der dann auf seinen Kosten (Anschlussgebühr, mtl Miete bei der Telekom usw.) sitzenbleiben? Selbst wenn der Provider die Leistung nicht mehr anbieten kann, weil man außerhalb des Anschlussbereiches gezogen ist, halte ich das ganze doch für sehr fragwürdig!!


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