Ist 1,4 km wirklich zu weit weg?

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Ist 1,4 km wirklich zu weit weg?

Beitragvon Logdog82 » 10.01.2008, 15:09

Hallo an alle,
ich habe seit Silvester alle 30 Minuten einen disconnect bei meiner Maxi Pur 16000er (jetzt 18000er) Leitung.
Die Hotline meinte dass meine Leitungslänge zu lange sei (1,4 km) und ich deshalb jetzt auf die 6000er runter gestellt werde.

Wie kann es denn sein dass seit Silvester meine Leitung auf einmal zu schlecht ist? Und ist bei 1,4 km tatsächlich nur maximal eine 6000er Leitung möglich?

Danke schon mal für die Infos.

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Schweini
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Beitragvon Schweini » 10.01.2008, 15:52

Halte ich auch für übertrieben, willst Du mehr, dann frag nach einem ADSL2+ Profil und nicht DSL6000/512.

Warum und wieviel Deine Leitung hergibt, kann ich nicht beurteilen, aber dass das auf 12000 stabil läuft, wäre evtl möglich. 1,4km kann schon knapp sein.

Wende Dich an den telefonischen Support oder teile Deine Vertragsnummer hier einem vom Support mit, der das "mal anschaut".
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Beitragvon Logdog82 » 10.01.2008, 16:14

auf 12000 wurde sie auch schon gedrosselt gestern => erfolglos.

Meine Vetragsnummer: 20070418506

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Hi

Beitragvon musill » 11.01.2008, 10:30

kann sein das ein Kabelbruch in der Hausinstallation vorliegt.

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Beitragvon Logdog82 » 11.01.2008, 14:20

Aber wie kann ein Kabel auf einmal brechen? Und vor allem wenn ein Kabel bricht, ist die Verbindung doch permanent weg und nicht nur sporadisch alle 30 bis 60 Minuten oder?
Auf alle Fälle haben die mich gestern auf 6000 runter geschraubt ( :cry: ) und jetzt läuft die Leitung stabil.

Ich versteh zwar nicht wie ich über ein halbes Jahr lang stabil auf einer 16000er Leitung laufen konnte und jetzt auf einmal nicht mehr aber naja... laut Hotline sind vermutlich zu viele Kunden auf den einen Vermittlungskasten geschalten bzw. zu viele Kunden laufen gleichzeitig über meine Leitung so dass diese mittlerweile nicht mehr her gibt. Hört sich aber irgendwie komisch an für mich.

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Beitragvon Schweini » 11.01.2008, 15:00

Kannst auch mal prüfen, ob die Adern richtig eingeklemmt sind, wenn eine Ader fehlt, hat man auch nur halbe Leistung.
War zumindest mal so irgendwo in den Tiefen hier und wäre mal ein Suchansatz (TAE, Splitter und Kabel)
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Beitragvon Logdog82 » 11.01.2008, 15:03

Also ich war mal bei QSC Kunde und da hat damals der Techniker eine neue TAE Dose verlegt und dafür die zweite Kupferleitung genommen die in jeder TAE Dose ist (jetzt hab ich halt zwei TAE Dosen wo jeweils nur ein Kupferkabel drin ist. Wobei eine halt tot ist da ich nicht mehr bei QSC bin).
Meinst du diese?

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Beitragvon Schweini » 11.01.2008, 16:30

???

Ich red von der, wo MNET "drinn" ist und nix anderes. QSC, zweite Dose...muss alles weg, bzw ist uninteressant.

Wenn, dann reden wir bitte von Adern, nicht von Kabeln, okay? Pro Dose 2 Stück und nicht parallel oder in Reihe geschaltet.
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Beitragvon Logdog82 » 11.01.2008, 16:35

Schweini hat geschrieben:Wenn, dann reden wir bitte von Adern, nicht von Kabeln, okay? Pro Dose 2 Stück und nicht parallel oder in Reihe geschaltet.

Tur mir wahsinnig leid dass ich Hardwaretechnisch nicht so tief im Thema drin stehe wie du, okay?. Ich kenn mich da nicht aus und möcht ich ehrlich gesagt auch gar nicht. Ich bin einfach nur ein Anwender / Nutzer der Leitung und möchte einfach nur einen reibungslosen Betrieb dieser. Ich kenne keinen Unterschied zwischen Kabel und Adern. Tut mir leid, okay?

PS: okay? :P

Heute mitm falschen Fuß aufgestanden oder wie?

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Beitragvon Schweini » 11.01.2008, 16:52

Nö wieso? Aber ich wollte Dich nur darauf hinweisen, dass mehrere Kabel an einer TAE eben schlecht ist. Wenn man Dir nix erklären darf, sondern gleich als "Schlechte-Laune-Bär" abgestempelt wird, ist das nicht richtig. Schließlich kann keiner Wissen, wie der andere technisch drauf ist, und wenn Du keinerlei Ahnung hast, war es doch richtig, Dich darauf aufmerksam zu machen, oder?

Schließlich ist das ein Problem, mehrere Dosen und Kabel zu verwenden.

Nochmal:
Diese TAE Dose, an dem Du MNET hast, muss ausschließlich über zwei Drähte in einem Kabel zum Hausverteiler und zur Vermittlungsstelle. Falls Du Bedenken wegen QSC hast ist die Erwähnung richtig. Da Du aber sagst, sie sei tot, sollte das keine Rolle spielen.

Bei Aderbruch gibts Probleme, das kannst Du aber scheinbar nicht erkennen. Daher melde Dich telefonsich bei Support und beantrage eine Prüfung. Dort wird man Dir auch sagen können, wie schlecht Deine Leitung ist und auch fragen, wie Deine Hausverkabelung ist. Wenn Du da QSC erwähnst, wirst Du diese entfernen müssen. Dann musst Du Dich bissl damit auseinandersetzen.

Alternativ lass es so wie es ist. Ein Mitarbeiter hat sich nicht geäußert, schade.
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Beitragvon Dieter » 11.01.2008, 17:00

Schweini hat geschrieben:Ein Mitarbeiter hat sich nicht geäußert, schade.


Hallo,
er hat ja schon ein Ticket aufgemacht und es wurde bearbeitet.

Noch von meiner Seite: Eine Leitung mit 1,4 km Länge und 0,4 mm² Querschnitt ist für die volle 18.000er Bandbreite schon hart an der Grenze. Je nach sonstigen Einflüssen kann es hier durchaus schon Schwierigkeiten geben.

Wenn auch mit der 12.000er keine stabile Verbindung möglich ist dann müssen wir auf 7000 kbit/s runtergehen.

Natürlich kann auch zusätzlich zur Leitungslänge ein Problem in der Hausverkabelung vorliegen. Daher sollten Verlängerungskabel, etc. ausgeschlossen oder geprüft werden.

Die Schaltung weiterer Anschlüsse in der Gegend bzw. Bandbreitenerhöhungen können durchaus auch ursächlich sein.
Viele Grüße
Dieter Lehmeyer
M-net Support Team

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Beitragvon Christoph Luther » 11.01.2008, 17:04

Hallo Logdog82,

die Leitungswerte sehen eigentlich recht gut aus, nach sukzessivem downgrade der Geschwindigkeit bleibt jetzt die Verbindung schonmal stabil, was ja hoffentlich erstmal das angestrebte Zeil war.

Wir haben ein Performance-Monitoring aufgesetzt und werden nun versuchen den Fehler weiter einzugrenzen, warum bei höherer Synchronisation die Leitung immer wieder zusammenbricht.

Der Hinweis auf die zweite TAE Dose ist schon recht interessant. Wenn das DSL-Modem an der ersten TAE Dose angesteckt ist, darf die Kupfer-Doppelader nicht mehr von dieser Dose weg zu weiteren Dosen verlegt sein. Klemmen Sie einfach die abgehende Verkabelung zu dieser zweiten TAE Dose ab.

Mit freundlichen Grüssen

Christoph Luther
M-net Telekommunikations GmbH

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Beitragvon Yusuf » 11.01.2008, 17:33

Das gleiche Problem hatte mal ein Bekannter von mir (vorheriger QSC Kunde). QSC scheint die Dose die sie zusaetzlich reinsetzen mit anderen Dosen im Haus (inkl. 1.TAE) zu verbinden. Eine Abhilfe koennte schon das abklemmen der QSC Dose bewirken.
Aber warte mal das Performance Monitoring ab, welches Christoph Luther in die Wege geleitet hat.

Gruß,
Yusuf

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Beitragvon Logdog82 » 11.01.2008, 17:47

Super. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Also dass 1,4 km für die 18.000er zu weit weg sein würden, war mir fast schon klar. Aber wie gesagt als ich noch auf 16.000 geschalten war lief eigentlich alles problemlos. Oder ich habs bis dato nicht bemerkt was ich aber eher weniger glaube.
Also momentan bin ich auf 6000 runter gestuft so dass die Leitung erst mal stabil läuft. Verlängerungskabel oder dergleichen hab ich nicht. Mein Modem von Mnet hängt direkt an der TAE Buchse.
Da ich eben schon von mehreren Seiten gehört habe dass 16.000 "hart an der Grenze" sind, versteh ich halt nicht so ganz warum die Lösung dann der downgrade auf 6000 die Lösung ist. Das ist ein drittel und ziemlich weit weg von dieser harten Grenze :wink:

Vielen dank für die Info Herr Luther. Soll ich bezüglich des Performance Monitors in ein paar Tagen noch mal anrufen? Bzw. nützt dieser überhaupt was obwohl die Leitung schon gedrosselt wurde? Oder sollte dieser lieber laufen wenn die Leitung instabil läuft?
Ich klemm jetzt erst mal die zweite TAE Dose ab indem ich einfach die Kabel aus dieser TAE Dose raus schraube.
Soll ich dann zum testen die Leitung wieder hoch drehen lassen?

Christoph Luther
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Beitragvon Christoph Luther » 14.01.2008, 18:11

Am 13.01. gg. 10:00 Uhr hat sich laut Performance Monitoring eine deutliche Besserung eingestellt. Leider wurde mittlerweile der case geschlossen.


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