telekomflatrate anrufe zu m net nicht im paket

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Sennwasser
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telekomflatrate anrufe zu m net nicht im paket

Beitragvon Sennwasser » 10.12.2007, 16:48

mein schwager hat eine telekom flatrate und machte mich
darauf aufmerksam das die anrufe zu m net kunden nicht
im flatpaket enthalten sind.

Ich kann aber zu festnetz telekom kunden ohne aufpreis telefonieren.
Warum ist m net nicht mit telekom einig geworden?

In 86643 Rennertshofen ist leider m net nicht verfügbar.
Wie kann meinem Schwager geholfen werde. Hat telekom diese
vorgehensweise nötig?
Mfg
Birgit

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Yusuf
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Re: telekomflatrate anrufe zu m net nicht im paket

Beitragvon Yusuf » 10.12.2007, 16:54

Sennwasser hat geschrieben:mein schwager hat eine telekom flatrate und machte mich
darauf aufmerksam das die anrufe zu m net kunden nicht
im flatpaket enthalten sind.

Ich kann aber zu festnetz telekom kunden ohne aufpreis telefonieren.
Warum ist m net nicht mit telekom einig geworden?

In 86643 Rennertshofen ist leider m net nicht verfügbar.
Wie kann meinem Schwager geholfen werde. Hat telekom diese
vorgehensweise nötig?
Mfg
Birgit


Hallo,

das hat im Grunde nichts mit Einigung zu tun.
Die T-Com berechnet in alle Fremdnetze diese Gebuehr. Bei Verbindungen in Netze einzelner Anbieter erfolgt ein Zuschlag von 0,21 Cent/Min. Warum und weshalb dies so ist und ob die T-Com diese vorgehensweise noetig hat kann ich dir nicht beantworten. Diese Frage muesste an die T-Com gestellt werden.

Gruß,
Yusuf

webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 10.12.2007, 21:56

... das betrifft übrigens nicht nur MNet, sondern auch Alice, 1und1, GMX, Arcor u. s. w.

Die Telekom will damit nur eines erreichen: Noch weniger Kunden zu haben *GGG*

Schmarn bei Seite: Leider ist die T-Com nicht bereit, die Interconnection-Gebühren der anderen Anbieter selbst zu tragen und berechtnet sie dem Kunden weiter, was MNet nicht mit seinen Kunden macht.
im Test: FritzBox Fon 7270 FW.54.04.52
M-Net: Maxi-DSL 18000 @ 16 Mbit/s Leitungslänge: ca. 1070 m @ 0,4mm²
VSt: Broadcom | DSL-Version 97.147 - H52

ger1294
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Beitragvon ger1294 » 17.12.2007, 16:56

Die T-Com ist übrigens der einzige Anbieter, der diese Aufschläge berechnet und dies seinen Kunden auch gerne im Beratungsgespräch noch verschweigt.

Als einzig Lösung gibt es hier eigentlich nur, den Anbieter zu wechseln.

Wenn man im Monopolgebiet der T-Com wohnt, wo M-Net aktuell noch nicht ausgebaut ist, so hat man auch die Möglichkeit, z.B. ein Resale-DSL-Paket eines Wettbewerbers zu nutzen (z.B. 1&1, Alice Resale, etc.) oder, wenn kein DSL verfügbar/gewünscht, eine Preselect-Telefonflat, z.B. von ARCOR zu nutzen.
Kempten: TAL 1371 m (0,4 mm) MaxiDSL 18000/1024 mit 14720/1240 kbit/s
Gilching: TAL 635 m (293m 0,5mm, 342m 0,4 mm) 7,35 db Dämpfung MaxiDSL 18000/1024

Basic
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Beitragvon Basic » 22.12.2007, 11:48

So da ich selber im Beschwerdemanagement der Telekom arbeite kann ich die Fragen hierzu ganz gut beantworten.

Diese 0,2 Cent die Minute nennen sich Reziprozitätszuschlag und wurden der Telekom durch die Bundesnetzagentur auferlegt. Diese Gebühr bekommen die Konkurrenten der Telekom und in der Vergangenheit hat bisher nur Arcor darauf verzichtet. Natürlich ist es auch verständlich das die Konkurrenz darauf nicht verzichtet und es gibt nicht wenige Kunden die sich darüber beschweren. Warum dies so ist dazu müsste man die Bundesnetzagentur fragen. Meines Wissens nach dient das um den Wettbewerb zu fördern. Hoffe ich konnte diese Frage einigermaßen beantworten ;)

Was das Beratungsgespräch angeht: Ich habe die Kunden immer darauf hingewiesen und als ich noch im Vertrieb war sollten wir dies auch. Die meisten handhaben es doch so das sie sagen "Telefonflatrate ins Netz der Deutschen Telekom". Klar denkt sich der 0815 Kunde nicht viel dabei aber was soll man in so einer Situation auch machen ?
Bild

M-Net Maxi Pur 18000

panther
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Beitragvon panther » 23.12.2007, 15:04

Hab in nem anderen Forum eine Stellungnahme der Bundesnetzagentur gefunden.
Meine Meinung gleich noch vorweg: Dies ist eingeführt worden, um später startenden Telefonanbietern Starthilfe zu gewähren, und das von dem Unternehmen das seit Jahrzehnten Monopolist auf diesem Sektor war. Ich finde diese Regelung eigentlich fair; dass die T-Com die Gebühren aber weiterreicht und damit diese Starthilfe für Andere und die eigene Belastung einfach auf den Endkunden abrollt ist mehr als nur frech; so war das sicher auch nicht angedacht.....
Dass Arcor darauf verzichtet ist klar, die sind inzwischen groß genug um das nicht mehr in Anspruch nehmen zu müssen; Alice könnte sicher auch gut darauf verzichten; aber gerade kleineren Unternehmen (wie M-Net) kommt das - glaub ich - schon zu Gute.

Hier jetzt die Mail:
vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie mich um Prüfung des Sachverhalts der Erhebung von zusätzlichen Verbindungsentgelten der Deutschen Telekom AG für Verbindungen in Netze anderer Teilnehmernetzbetreiber bitten.

Die zum 01.05.2005 eingeführten Endkundenzuschläge der Deutschen Telekom AG (DT AG) für Gespräche in Netze anderer Anbieter haben folgenden Hintergrund.

Verschiedene Wettbewerber der DT AG hatten bei der zuständigen Beschlusskammer meines Hauses Anträge auf eine Erhöhung der so genannten Terminierungsentgelte gestellt, d.h. derjenigen Entgelte, die alternative Teilnehmernetzbetreiber von der DT AG für die Terminierung von Gesprächen zu Kunden in ihren eigenen Netzen verlangen.

Die damalige Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hatte daraufhin im September 2004 erstmals über die Höhe der sog. "Terminierungsentgelte", die alternative Teilnehmernetzbetreiber für die Terminierung von Verbindungen zu Kunden in ihren Netzen von der Deutschen Telekom AG (DT AG) verlangen können, entschieden. Danach durften Netzbetreiber, die Anträge auf Festlegung ihrer Entgelte eingereicht hatten, für die Nutzung ihrer Netze im Durchschnitt 25 Prozent mehr von der DT AG verlangen als bisher und als die DT AG bei entsprechenden Leistungen fordern darf. Mit dieser Entscheidung erhielten die alternativen Teilnehmernetzbetreiber einen Ausgleich für den späteren Start und für die zunächst geringere Kundenzahl im Vergleich zum Marktbeherrscher.

Die zuständige Beschlusskammer der Bundesnetzagentur hat nun am 31. Mai 2006 in insgesamt
32 Verfahren Entgelte für die Terminierungsleistungen alternativer Teilnehmernetzbetreiber im Zusammenschaltungsverhältnis mit der DT AG angeordnet. Die Entscheidungen waren erforderlich geworden, weil die bislang geltenden Tarife zum 31.05.06 ausliefen und eine einvernehmliche Regelung über die Entgelthöhe für den sich anschließenden Zeitraum nicht erreicht werden konnte.

Für die Leistung "Terminierung" gelten nach diesen Entscheidungen ab dem 1. Juni 2006 jeweils Tarife, die im Ergebnis wie bisher in allen Tarifpositionen um 0,0017 EUR/Minute über den Entgelten für die entsprechende Leistung der DT AG liegen:

Die beantragten Entgelte der alternativen Teilnehmernetzbetreiber lagen demgegenüber im Durchschnitt um 140 % über den Referenztarifen, die sich aus einer geeigneten speziellen Vergleichsmarktbetrachtung ergeben, und stellen damit einen Preishöhenmissbrauch dar. Die zuständige Beschlusskammer ist insoweit mit ihren Entgeltentscheidungen in beträchtlichem Maße unter den Anträgen der alternativen Teilnehmernetzbetreiber geblieben.

Die Anordnungen sind - entsprechend der Genehmigung der Entgelte für Terminierungsleistungen der DT AG vom 13.04.06 - bis zum 30.11.08 befristet. Ab dem 01.12.08 sollen dann gemäß einer von den meisten der alternativen Netzbetreiber mit der DT AG vorzunehmenden Vereinbarung reziproke Tarife gelten.

Ab Ende 2008 wird sich die Entgelthöhe auf ein gleiches Niveau einpendeln. Damit entstehen jedoch derzeit bei der Deutschen Telekom noch höhere Kosten, die sie vorliegend an den Kunden weitergibt.

Diese Preismaßnahme unterliegt insoweit nicht der Genehmigungspflicht durch mein Haus. Darüber hinaus liegen derzeit auch keine Anhaltspunkte für ein missbräuchliches Verhalten der Deutschen Telekom bei der Forderung und Vereinbarung von Entgelten i. S. v. § 28 Telekommunikationsgesetz (TKG) vor.

Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Telekom AG, T- Com, heißt es dazu, dass für City- und Deutschlandverbindungen, die aus dem Netz der T- Com zu einem bestimmten anderen TNB geführt werden, ab dem 01.05.2005 folgende Zuschläge zu zahlen sind:

a) für Cityverbindungen im Standardtarif:

Mo.-Fr. von 18-9 Uhr, am Wochenende und feiertags, ganztägig 0,8 Ct je angefangene 240 Sek.
Mo.-Fr. von 9-18 Uhr 0,4 Cent je angefangene 90 Sek.

b) für Deutschlandverbindungen im Standardtarif:

ganztägig 0,2 Cent je angefangene Minute

c) für City- und Deutschlandverbindungen, die über Spezialtarife geführt werden:

ganztägig 0,2 Cent je angefangene Minute

Der Zuschlag gilt auch für bisher unentgeltliche Verbindungen, die am Wochenende und bundeseinheitlichen Feiertagen über den XXL Tarif zu anderen Teilnehmernetzbetreibern geführt werden, sowie für die im Tarif calltime enthaltenen Freiminuten.

Auskunft für welche Rufnummern der Zuschlag berechnet wird, erteilt die Deutsche Telekom AG kostenfrei unter der Rufnummer 0800 33 09576.

Die Beurteilung von Fragen hinsichtlich der von der Deutschen Telekom AG (DT AG) an Sie herangetragenen Vertragsänderung kann ich hier nicht vornehmen. Sie ergibt sich aus Ihren Vertragsbeziehungen mit der DT AG (vgl. Allgemeine Geschäftsbedingungen). Die Bundesnetzagentur ist bei der Auskunftserteilung an das Rechtsberatungsgesetz gebunden. Es können daher nur Fragen beantwortet werden, die innerhalb meines Zuständigkeitsbereiches, also dem Telekommunikationsrecht liegen. Darüber hinaus ist eine konkrete Beratung von Angelegenheiten, die wie hier ausschließlich nach privatrechtlichen Vorschriften zu beurteilen sind, nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Verbraucherservice der
Bundesnetzagentur

keule
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Re: telekomflatrate anrufe zu m net nicht im paket

Beitragvon keule » 10.02.2009, 12:28

Yusuf hat geschrieben:Die T-Com berechnet in alle Fremdnetze diese Gebuehr. Bei Verbindungen in Netze einzelner Anbieter erfolgt ein Zuschlag von 0,21 Cent/Min.


Ist das immer noch so? :?:
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ger1294
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Beitragvon ger1294 » 10.02.2009, 12:45

Hallo,

nein, die Gebühr wurde zum 01.12.2008 abgeschafft.
Kempten: TAL 1371 m (0,4 mm) MaxiDSL 18000/1024 mit 14720/1240 kbit/s
Gilching: TAL 635 m (293m 0,5mm, 342m 0,4 mm) 7,35 db Dämpfung MaxiDSL 18000/1024

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Beitragvon keule » 10.02.2009, 13:39

Danke! :D
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