verbindungsprobleme - lauter zufälle?

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bingoman
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verbindungsprobleme - lauter zufälle?

Beitragvon bingoman » 27.06.2007, 13:49

hallo zusammen,

wenn man sich im forum in der letzten woche die beiträge über verbindungsprobleme anschaut....


->
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themen:
"massive Probleme mit der Online Verbindung"
"Schwere Verbingdungsprobleme"
"seit tagen gravierende latenzen bei spielen"
"Immer wieder Verbindungsprobleme"
"hoche Paketverlustrate"

zitate:
"permanenten Online Abbrüchen",
"Die Geschwindigkeit läßt auch sehr zu wünschen übrig (Maxidsl6000):"
"Ich habe nämlich das gleiche Problem. Seit einiger Zeit hängt sich meine DSL-Verbinbdung im Minutentakt auf."
"seit einigen Tagen habe ich fortgesetzte Verbindungsabbrüche, ständige Tempo-Schwankungen von 0 KBit bis 6 MBit"
"habe DSL MAXI 2000 Flat und seit einigen Tagen sehr starke Verbindungsprobleme. Das Internet geht zwar aber das ist eher ISDN-Geschwindigkeit anstatt DSL."
"Mir geht es nämlich ähnlich - seit einigen Tagen ist die Internetverbindung zeitweise auf Modemniveau (trotz DSL6000). "
"Hi, mir gehts genauso. Hab seit etwas mehr als einer Woche entweder überhaupt keine Verbindung (obwohl W-Lan volles Signal anzeigt), oder eine extrem langsame Verbindung, mit der ich nicht arbeiten kann. "
"und ich kann nicht mit vollem speed downloaden... normal immer so bei 500 kb ... und zur zeit max. 150kb "
"die geschwindigkeit wechselt sich auch häfuig ab... mal hab ich vollen speed... dann mal wieder nur 500kb oder 2.000kb"
"Meisten ist die Verbindung wie gedrosselt "
"seit ein paar tagen habe ich massive Probleme mit der Leitung"
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...frage ich mich, ob es wirklich sein kann, daß aufeinmal gehäuft router u./o. modems ein problem haben - denn die forum-admins schreiben idr, daß die leitung zum modem OK ist -, oder ob nicht doch irgendwoanders etwas im argen liegt?

modem/router resetten, pc-direkt-ans-modem scheint ja nichts zu bringen.

ich bin verwirrt.... :(

Sven
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Beitragvon Sven » 27.06.2007, 14:05

Was möchstest du uns mit dem Beitrag sagen ?
Sven Bialaß
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eurostarter
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Beitragvon eurostarter » 27.06.2007, 14:12

Na sicher werden es keine Zufälle sein, sondern halt entweder fehlerhafte Konfiguration beim Kunden, ein Problem mit der TAL oder ein Problem mit der Hardware.

Die Mitarbeiter sind sicher ganz geübt darin, das rauszufinden. Jedenfalls kann man nicht aus ein paar Forenbeiträgen schließen, dass plötzlich alles schief läuft bei M-net. Es gibt ja auch zehntausende Kunden, bei denen anscheinend alles funktioniert (ich bin einer davon), sonst würden die sich ja im Forum melden. :wink:

webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 27.06.2007, 14:28

ja gut, klingt alles nach "Verschwörung", aber es hat such viel damit zu tun, daß die Streikerei mit einen Grund dafür liefert.

Fällt zum Beispiel ein Backbone Teilweise aus, wird die Latenz größer oder ein Packet wird gar nicht zugestellt - das wiederum hängt von der Bandbreite des Backbones ab, ob er alle Pakete verarbeiten kann.

Es muss also nicht mit MNet zusammenhängen, kann aber auch so sein.
Mit zunehmender Anzahl an DSL-Anschlüssen werden die Probleme bei hohen Bandbreiten und großen Leitungslängen immer größer.

Die Zahl der Kunden nimmt damit auch zu und dadurch wirkt die Zahl der gehäuften Fehler auch größer.

Oft durch "Human Errors" verstärkt treten Fehler auf, die man so nicht hätte.

Edit: nachdem ich den Beitrag fertig hatte, waren schein zwei vor mit fertig.

Die häufigsten Fehler:
    Fremdmodem
    mangelhafte Leitungsverlängerungen vor dem Modem
    defektes Modem
    Konfigurationsfehler Betriebssystem
    Konfigurationsfehler Software
    Konfigurationsfehler Hardware


Das Thema Download-Speed ist komplett falsch verstanden.
Selbst wenn ich 16 Mbit habe, bedeutet das nicht, daß jeder Server die 16 Mbit liefern wird. Schon gar nicht wenn sich mehrere User die Serverbandbreite teilen müssen. Ist wie Autofahren - Autobahn voll = langsamer, Autobahn leer = Fahren wie Du willst - dort gehts auch nicht immer schnell.

Wer also Testen will, sollte dies nicht in der Hauptverkehrszeit tun, sondern Nachts um 3:00 Uhr oder 6:00 Uhr früh, wo am wenigsten Traffic herrscht.

Abends kann logischerweise die Bandbreite einbrechen - wohlgemerkt hat das nicht mit Bandbreite des Anschlusses zu tun, die bleibt bis zum Knotenpunkt von MNet immer gleich! (Ausnahme: Veränderungen am Kabel bis zur VST, dann evtl. weniger.)

Um es genau zu nehmen: die heutige Technik setzt auf einen uralten Dinosaurier, der schon überall verbaut wurde und nicht so einfach ersetzt werden kann.

Bis vor 10 Jahren hielt man DSL für undenkbar - damals war 768 Kbit das Maximum des machbaren. Irgendwann sind die Grenzen erreicht und das ist auch der Grund für den VDSL-Ausbau, den sich die T-Com z. Zt. exklusiv vorbehält!

Die EU-Regierung versucht das zwar derzeit zu unterbinden, die Frage ist nur ob die es schaffen werden.

Wo es nicht richtig funktioniert muss man halt mit Abstrichen rechnen. Es heißt ja auch immer "bis zu" weil keine 100%ige Garantie auf die Leistung erbracht werden kann.

Abstriche sind wie folgt möglich:
1. Reduktion der Bandbreite
2. M-Net Modem statt internem Modem einsetzen
3. Fastpath deaktivieren lassen

Im übrigen beweist M-Net Mut, denn andere Provider sagen einfach, geht nicht, wo M-Net trotzdem schaltet. Anpassungen und Störungsbeseitigung werden fast immer schnell und zuverlässig bearbeitet.

Bis DSL 6000 war auch bei mir alles immer OK - bei DSL 16000 musste ich dann aufgrund des schlechten Kabels auf 11 Mbit gedrosselt werden - seitdem funktionierts bestens! Zum Test hatte ich mal eine FritzBox angeschlossen. Resultat: Verbindungsabbrüche zu bestimmten Zeiten en Masse. Sphairon Modem davor, und schon läuft es wieder zuverlässig.

Also alles keine Verschwörung sondern "Hexenwerk?" Nein! Einfach nur ein gängiges Problem, dass auch andere Provider trifft.
im Test: FritzBox Fon 7270 FW.54.04.52
M-Net: Maxi-DSL 18000 @ 16 Mbit/s Leitungslänge: ca. 1070 m @ 0,4mm²
VSt: Broadcom | DSL-Version 97.147 - H52

bingoman
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Beitragvon bingoman » 27.06.2007, 15:33

das war nicht als verschwörung gemeint und kein vorwurf à la "mnet ist doof" und mir ist auch klar, daß eine schwalbe noch keinen sommer macht.

aber hätte ja sein können, daß jemand weiß, ob irgendwas (leitungen, telekom, zehn neue anschlüsse in meiner straße, ???) anderes daran liegen könnte als immer nur "modem direkt anschließen - hier sieht alles ok aus" und es evtl. ein von außen behebbares problem ist.

bislang hatte ich eben ein angenehmes geschwindigkeitsgefühl beim inet-betrieb (übrigens zu nahezu jeder zeit zw. 06.00 und 03.00 - die zwischenzeit habe ich noch nicht getestet), und seit ca. 1 woche ist halt der wurm drin, was mich wurmt. (auch wenn dafür die preise gesenkt wurden :roll: )

dann werde ich einfach mal warten....

Tiomar
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Beitragvon Tiomar » 29.06.2007, 20:59

Also ich will mich ja nicht wirklich beschweren, aber mein "Fremdmodem" hat ein 3/4 Jahr perfekt funktioniert und vor 3 Wochen kam das AUS...ständige Abbrüche bis hin zum Internet-Exitus...erst durch massive Eingriffe in die Modem Firmware kann ich wieder zugreifen...

Leute, wollt Ihr mir wirklich erzählen, dass Ihr nicht irgendwelche Parameter verändert habt???
Bei den vielen Forums-Meldungen?

Wollt Ihr uns zwingen das Standard Modem zu nutzen? Sorry aber ich habe nunmal ein gutes Gerät vorher gehabt, das will ich nicht wegschmeissen noch 30m Kabel durch die Wohnung legen oder gar NOCH ein WLAN Modem kaufen.

Gargathul
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Beitragvon Gargathul » 29.06.2007, 21:57

Wenn ich den Artikel "Brüderlich surfen" in der c't 14 so lese, dürften die Probleme in Zukunft noch zunehmen. Anfänglich hat bei mir auch alles prima geklappt, jetzt hat man mich auf stabile 8000 k/bit gedrosselt und jetzt fangen die Verbindungsabrisse wieder an (gerade wieder)... Immer abends, ob mit Nefkom Modem oder eigenem Linksys...

Bin inzwischen auch ziemlich ernüchtert über die Qualität

Gruß

Gargathul

Guenni
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Beitragvon Guenni » 30.06.2007, 00:09

Wie wärs mit einfach mehr MNet-Kunden? Ohne letztere Zahl genau zu kennen, kann man die Produktqualität auch aus dem Kaffeesatz ablesen, anstatt das Forum als Maßstab zu nehmen.

Die wenigsten, die keine Probleme haben, schreiben hier positiv. Es melden sich meist nur diejenigen, die Probleme haben. Das dürften, wie auch immer, nur sehr wenige sein.

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Beitragvon webcam_service » 30.06.2007, 09:29

Da ich das mit dne Problemen nicht so richtig glauben konnte, habe ich mal eine FritzBox dran gehängt.

Resultat: Verbindungsabbrüche im Sekundentakt, je nach Tageszeit max. 10 Minuten online.

Danach habe ich meine "alten Geräte" wieder dran gehängt.
Ich habe ein Sphairon Modem und einen Draytek Router.

Der Router hatte immer wieder Probleme mit diversen Seiten und Windows Updates. Ursache war eine Fehlkonfiguration des Routers.

Der Anschluß läuft mit dem Modem von MNet problemlos und das seit Jahren.

Einzig und allein bei der Umstellung auf DSL 16000 kam es zu Problemen, die durch eine zu hoch eingestellte Bandbreite entstanden.

Mein Fazit: bis auf kleinere Probleme, die bei jedem Provider vorkommen, gibt es keine Beanstandungen.

Ich glaube also, dass - wie immer im EDV-Berich - der Größte Teil der Fehler davor sitzt .

Das Technikverständnis reicht im Normalfall aus, sofern man sich an die Anleitungen hält.
im Test: FritzBox Fon 7270 FW.54.04.52

M-Net: Maxi-DSL 18000 @ 16 Mbit/s Leitungslänge: ca. 1070 m @ 0,4mm²

VSt: Broadcom | DSL-Version 97.147 - H52


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