Probleme mit Sipgate oder M-Net (oder AVM)?

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thomaszeitler
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Probleme mit Sipgate oder M-Net (oder AVM)?

Beitragvon thomaszeitler » 05.09.2006, 13:53

Hallo,
ich nutze seit einigen Tagen Voip über die Fritz!Box Fon 7050 mit sipgate.de.
Bei einem Testanruf an meine Mobilnummer legte ich nach ein paar Mal Klingeln wieder auf. Das Handy klingelte jedoch weiter bis die Mailbox das Gespräch annahm. Auf meiner Sipgate-Abrechnung erschien dieses "Phantom"-Gespräch dann mit über 1 Euro Gebühren (über 5 Minuten). Vom Sipgate-Support erhielt ich folgende Begründung:

"Das Problem ist dass die Signalisierung im Netz Ihres Providers M-Net nicht richtig funktioniert. Deshalb hat die Terminierung des Gesprächs nicht funktioniert. Sie müssen sich eine öffentlich IP Adresse mit anderen M-Net Kunden teilen, weshalb es zu Fehlleitungen der Signalisierungspakete (und nicht nur dieser) kommt."

Kann das sein, oder versucht hier einer die Schuld an den anderen weiterzureichen?

Gruß
Thomas

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Re: Probleme mit Sipgate oder M-Net (oder AVM)?

Beitragvon Dieter » 05.09.2006, 13:59

thomaszeitler hat geschrieben:Sie müssen sich eine öffentlich IP Adresse mit anderen M-Net Kunden teilen, weshalb es zu Fehlleitungen der Signalisierungspakete (und nicht nur dieser) kommt."


Hallo,
du teilst dir keine IP - Adresse während deiner Session mit anderen Kunden. Die dir zugeteilte IP - Adresse ist nur für dich bestimmt. Erst nach Ablauf deiner Verbindung wird die IP - Adresse einem anderen User zugeordnet.

Eventuell tritt ein Problem auf, wenn die Erneuerung der gerade aktuellen IP - Adresse von dir (z. B. nach einem Reconnect) nicht rechtzeitig am SIP - Server bekannt wird. Daran können wir aber nichts ändern, dafür ist dein Router / Client für die Verbindung verantwortlich.
Viele Grüße
Dieter Lehmeyer
M-net Support Team

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Beitragvon thomaszeitler » 05.09.2006, 14:23

Die Trennung meiner Verbindung habe ich jetzt zwischen 1 und 2 Uhr morgens eingestellt. Bis zum Morgen sollte dann genug Zeit sein, bis sipgate die Adresse bemerkt. Mal sehen obs was hilft.

Plant M-Net eigentlich auch, auf den Voip-Zug aufzuspringen, sprich eine Voip-Lösung anzubieten?

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Beitragvon Dieter » 05.09.2006, 14:24

thomaszeitler hat geschrieben:Plant M-Net eigentlich auch, auf den Voip-Zug aufzuspringen, sprich eine Voip-Lösung anzubieten?


Grundsätzlich beobachten wir hier den Markt und die Technik. Konkrete Produkte sind aber noch nicht in der Planung.
Viele Grüße
Dieter Lehmeyer
M-net Support Team

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Beitragvon thomaszeitler » 05.09.2006, 15:25

Ich habe bei Sipgate noch einmal nachgehakt. Hier die Antwort:

"das Problem ist nicht dass Sie mehrere öffentlich IP Adressen haben, sondern das mehrere M-Net Kunden die selbe öffentliche IP Adresse zur selben Zeit haben und Sie sich hinter der NAT des Providers befinden."

Wahrscheinlich auch nicht korrekt?

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Beitragvon eurostarter » 05.09.2006, 15:33

Das ist eine faule Ausrede, sonst würde ja von Messaging Programmen über Peer2Peer und FTP fast gar nix richtig funktionieren.
Man bekommt natürlich bei jeder Einwahl eine eigene IP-Adresse zugewiesen. Frag doch mal den Support, woher die solche hanebüchenen Falschinfos nehmen :wink:

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Beitragvon beisser » 05.09.2006, 15:56

thomaszeitler hat geschrieben:Ich habe bei Sipgate noch einmal nachgehakt. Hier die Antwort:

"das Problem ist nicht dass Sie mehrere öffentlich IP Adressen haben, sondern das mehrere M-Net Kunden die selbe öffentliche IP Adresse zur selben Zeit haben und Sie sich hinter der NAT des Providers befinden."

Wahrscheinlich auch nicht korrekt?


lol, das ist so ziemlich die dümmste aussage die ich jemals gehört habe :)

die einzigesten provider die soetwas machen sind mobilfunkanbieter, die auf diese art und weise ip-addressen sparen und die nutzung des zugangs limitieren können.

jeder provider in deutschland gibt seinen kunden bei der einwahl ins internet eine öffentliche ip-addresse (vpn-provider mal aussen vor gelassen).

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Beitragvon murdoc » 05.09.2006, 16:02

Bild Selten so gelacht.

thomas: du solltest Sipgate allen ernstes mal fragen woher sie diese weisheiten nehmen.

Fakt ist, Mnet nutzt kein nat denn du bekommst eine eigene ipv4 zugewiesen und diese bleibt bei dir bis du einen reconnect machst, in seltenen fällen erhälst du wieder die selbe ip (das ist dann allerdings reiner zufall)

Aber du kannst dem Support jogi ja sagen das du diese aussage schriftlich also rechtsgültig haben willst (auf firmen papier und mit unterschrift).

Die wollen sich hier nur rausreden, das is alles.

und jeder der ahnung von TCP/ip und NAT hat, hätte denke ich mal nicht eine (mit verlaub) sau blöde antwort bekommen.

Denn hier ist es eindeutig das es sich hier um eine ausrede handelt.
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Beitragvon thomaszeitler » 06.09.2006, 15:04

murdoc: ich weiß nicht, ob ich da noch lachen kann. Hier die finale Antwort von sipgate, die ich an den M-Net Support weitergeben kann (soll):

"Ich habe zwei M-Net Kunden, die übrigens auch untereinander in Kontakt standen, gebeten sich auf www.wieistmeineip.de die eigene öffentliche IP Adresse zur selben Zeit anzeigen zu lassen.

Beiden wurde die selbe öffentliche IP Adresse angezeigt. Einen deutlicheren Beweis dafür dass sich die beiden eine öffentliche IP Adresse zur selben Zeit teilen müssen kann es kaum geben.

Auslöser dieser Aktion war, dass wenn man einen angerufen hat, das Telefon des anderen geklingelt hat. Dies ist auch das Resultat einer solchen Netzwerkkonstellation.
...
Noch ein mal: Sie teilen sich mit anderen M-Net benutzern die selbe IP Adresse. Ein einkommendes Paket kann nicht entscheiden zu welchem Benutzer es hin soll und landet entweder falsch, oder wird verworfen.
...
Jeder der etwas von Netzwerktechnik versteht und mit dem Begriff NAT etwas anfangen kann, wird das Problem nachvollziehen können. Da Sie von NAT noch nichts gehört haben, ist mir unklar auf welchen Tatsachen dies beruhen sollte.
...
werden Sie bestimmt in Ihrer Umgebung einen Netzwerkspezialisten kennen. Zeigen Sie Ihm diese E-Mails einfach und lassen sich die Problematik erklären."


Vielleicht können ja mal Sipgate + M-Net direkt miteinander sprechen und zur Aufklärung beitragen. Ich mach da jedenfalls nicht mehr mit. :(

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Beitragvon Dieter » 06.09.2006, 15:15

thomaszeitler hat geschrieben:"Ich habe zwei M-Net Kunden, die übrigens auch untereinander in Kontakt standen, gebeten sich auf www.wieistmeineip.de die eigene öffentliche IP Adresse zur selben Zeit anzeigen zu lassen.


Vermutlich haben beide den Proxyserver verwendet. Dann wird natürlich die IP - Adresse des Proxyservers angezeigt.

thomaszeitler hat geschrieben:Beiden wurde die selbe öffentliche IP Adresse angezeigt. Einen deutlicheren Beweis dafür dass sich die beiden eine öffentliche IP Adresse zur selben Zeit teilen müssen kann es kaum geben.


Falsch, das ist kein Beweis. Wenn tatsächlich die gleiche IP - Adresse angezeigt wurde, so wurden die Anfragen über den gleichen Proxyserver an die Webseite gestellt. Unter der Seite wird übrigens auch darauf hingewiesen, ob ein Proxy vermutet wird oder nicht.

Also mir sind diese Aussagen von Sipgate schleierhaft. NAT wird bei uns nicht bei den Endkunden eingesetzt. Jeder ADSL - Zugang hat eine eigene öffentliche IP - Adresse für die Session.
Viele Grüße
Dieter Lehmeyer
M-net Support Team

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Beitragvon murdoc » 06.09.2006, 16:26

Hallo Dieter,

um deine aussage noch zu untermauern, wenn sipgate recht hätte könnte ich nocht von exterm auf meinen rechner zu hause zugreifen weil das dann NAT verhindern würde.

@ thomas

Wie gesagt, schreib den jungs das du das SCHRIFTLICH haben willst und nicht per mail.

Emails sind vor gericht kein beweis, sondern höchstens ein indiz.

Was allerdings VoIP bringt wo es doch nun telflat gibt verstehe ich nicht ganz, mal abgesehen davon das man sich mit der neuen technik spielen will.
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thomaszeitler
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Beitragvon thomaszeitler » 06.09.2006, 16:45

Hallo murdoc,

ich denke nicht, das ich mir noch länger Arbeit mit sipgate mache, es gibt ja auch noch andere Anbieter ...

Die Anwendung ist, dass ich täglich europaweit ein paar Stunden telefonieren muss. Es gibt zwar auch Europa-Flatrates, aber mit Voip kann ich das aus dem Ausland mit meiner deutschen Rufnummerkennung (wichtig) deutsche Anschlüsse zu günstigen Konditionen anrufen.

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Beitragvon murdoc » 06.09.2006, 16:49

ok, dann is das was anderes :) da hast du recht.

Ich sollte mir das dann wohl auch mal besorgen ;-) aber ich denke das ich bei meiner anwendung mit skype "besser" fahre ;-)
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Flaucher
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Kann das mit dem nicht-geNATeten Access jemand bestätigen?

Beitragvon Flaucher » 12.09.2006, 22:29

@ Dieter: ist das eine offizielle Bestätigung, daß nicht noch ein NAT-Router zwischen dem externen Port eines Kundenrouters (also z.B. der AVM FBF) und dem Internet hängt?

Ich denke, sonst wären auch Spielchen wie kundenseitig betriebene FTP- und Web-Server nicht möglich, was ja offensichtlich zu gehen scheint, oder?

@ murdoc, beisser: Ganz so unüblich scheint dieser Ansatz wohl nicht zu sein, da manche Betreiber solche Dinge wie oben erwähnt zum Teil absichtlich blocken wollten.

Was mir bei der Diskussion aufgefallen ist, ist daß keiner den Gegenbeweis zu der Geschichte mit dem möglichen Effekt identischer WEB-Proxies im geschilderten Fall geliefert hat, daher meine nochmalige Frage oben.
Ich spiele gerade mit dem Gedanken, zur M-Net zu wechseln, und würde mir ungern so einen NAT-Router zusätzlich zu meinem eigenen NAT-Router vor die Nase setzten lassen, kann mich aber dunkel erinnern, daß die M-Net Systemtechnik vor geraumer Zeit genau damit geliebäugelt hatte. Wenn das vom Tisch wäre, bin ich sofort bei der M-Net.

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beisser
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Re: Kann das mit dem nicht-geNATeten Access jemand bestätige

Beitragvon beisser » 12.09.2006, 23:28

Flaucher hat geschrieben:
@ murdoc, beisser: Ganz so unüblich scheint dieser Ansatz wohl nicht zu sein, da manche Betreiber solche Dinge wie oben erwähnt zum Teil absichtlich blocken wollten.



das sind dann firewalls aber keine nat-router. hier werden dann einfach gezielt gewisse ports blockiert (z.b. für filesharing). mnet benutzt soetwas jedoch nicht.


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