Fritz Fon 7150 direkt an M-Net Anschluss (M-Net Modem)?

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kammann
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Beitragvon kammann » 31.05.2007, 22:12

WaS hat geschrieben:Ist das ein Fehler, den du reproduzieren kannst und den du
auch schon an AVM gemeldet hast? Oder ist das ein Gerücht?


Es ist kein Fehler, sondern prinzipbedingt. Nutzt man das interne Modem der Fritzbox, so "weiß" der Router der Box wieviel Bandbreite zur Verfügung steht und reserviert den für VoIP benötigten Anteil automatisch. Das funktioniert gerade bei sich ändernden Leitungsverhältnissen sehr zuverlässig.

Deaktiviert man das Modem der Fritzbox und nutzt das Modem von M-Net, so muß man der Fritzbox per Webinterface die maximale Datenrate mitteilen - was gar nicht so einfach ist, denn man kann diese aus dem Modem von M-Net ja nicht auslesen. Bleibt also nur, ein Schätzwert einzutragen (z.B. mit www.maxi-dsl.de/speed ermittelt).
Trägt man eine zu geringe Bandbreite ein, verschenkt man den Rest, da die Fritzbox beim Surfen hart auf das eingegeben Limit begrenzt. Trägt man zu viel ein - gibt es bei VoIP Aussetzer, wenn man parallel surft.

Bevor jetzt einige einwenden, daß sich die Bandbreite ja üblicherweise nicht ändert: Es genügt, wenn der Nachbar auf DSL umsteigt und schon (können) sich die eigenen Anschlußwerte ändern. Gerade bei Leuten, die sich nicht täglich mit der Konfiguration der Fritzbox befassen, kann es zu Überraschungen kommen (bzw zu den Aussagen, daß VoIP qualitiv schlechter als ISDN wäre).

- Jens

Dandy
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Beitragvon Dandy » 31.05.2007, 22:23

Ich denke QoS lässt sich auf verschiedene Arten realisieren. Ich weiß jetzt nicht, welche Art bei M-Net verfügbar ist, bzw. ob es überhaupt verfügbar ist. Einmal ist es natürlich im LAN umsetzbar, also VoIP Pakete werden im LAN bevorzugt behandelt bzw. bevorzugt dem Modem übergeben. Dann muss natürlich die verfügbare Bandbreite am Modem bekannt sein. Das Modem kann das schon wissen, denn die Leitung wird ja bei ADSL ausgemessen und die maximale mögliche Übertragungsrate steht somit fest bzw. wird mit der Vermittlungsstelle begrenzt. Wenn diese aber künstlich weiter nach unten geregelt wird, dann muss das Modem davon nicht unbedingt was wissen.

Ein anderes Thema ist QoS im WAN. Das dürfte nur solange funktionieren, so lange man sich im Netz des Providers befindet. Setzt auch voraus, dass VoIP Pakete entweder dort erkennbar sind oder vom Modem markiert werden. Wenn es aber aus dem Providernetz rausgeht dürfte es wohl sehr schwierig mit QoS werden. Ich weiß gar nicht, ob es da einen verbindlichen Standard im Internet gibt.

WaS
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Beitragvon WaS » 31.05.2007, 23:57

kammann hat geschrieben:Deaktiviert man das Modem der Fritzbox und nutzt das Modem von M-Net,
so muß man der Fritzbox per Webinterface die maximale Datenrate mitteilen[...]

Ok, jetzt verstehe ich, wie du es gemeint hast. Aber das betrifft
doch jeden separaten Router! Und es ist weder spezifisch für
DSL noch für VoIP. Überdies kann das Internet auch "vor" der
DSL-Strecke klemmen, und auch damit muss die Fritzbox -- in
Grenzen -- zurechtkommen.
Ein ernsthaftes Problem kann ich nicht erkennen; allenfalls einen
gewissen Mangel an Bequemlichkeit.

Maverick
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Beitragvon Maverick » 31.05.2007, 23:59

vanfanel hat geschrieben:
Schweini hat geschrieben:Mir ist das ja schnuppe, hauptsache es funzt. Allerdings wäre dass das sog. "Fritzbox Profil" und für manche eben interessant. Müsste natürlich technisch und Servicetechnisch möglich sein.


Laut der Meldung hier http://forum.m-net.de/viewtopic.php?p=14326 gibt es wohl kein FRITZ!Box-Profil.


Also in München gibts das, aber halt nicht offiziell da Mnet trotzdem will das die Mnet eigenen Modems genutzt werden.

Mir wurde damals mal gesagt, das Mnet sowas eben hat und das die das nur auf Nachfrage machen. Zu mir hat mal eine Support Dame früher (name weiss ich nicht mehr!!) gesagt, dass das Profil nur extistiert da ja manche Kunden von anderen Firmen gewechselt sind und teilweise noch die Fritzbox haben, deshalb gibt es das auch. Evtl. jetzt nicht mehr, aber das weiss wohl nur Mnet.

webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 01.06.2007, 08:06

Also meines Wissens ist QOS als Bandbreitenreservierung zu verstehen.
Das bedeutet, das mindestens die vorgegebene Bandbreite für einen Dienst / Port frei gemacht wird.

Im Normalfall trägt man sowieso nicht die Volle Bandbreite in QOS ein, sondern nur 80% - aber egal ob jetzt der die Bandbreite sinkt oder steigt, muss der Mittelwert genügen. Die reservierte Bandbreite (meistens nicht mehr als 40%) ist davon nicht betroffen und wird immer freigeschaufelt.

Wo ich schon eher sage, es könnte ein Problem sein, ist das Traffic Shaping, das AVM scheinbar besser beherrscht als andere Hersteller.
im Test: FritzBox Fon 7270 FW.54.04.52
M-Net: Maxi-DSL 18000 @ 16 Mbit/s Leitungslänge: ca. 1070 m @ 0,4mm²
VSt: Broadcom | DSL-Version 97.147 - H52

Dandy
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Beitragvon Dandy » 01.06.2007, 08:43

Das mysteriöse "Fritz-Box" Profil ist wohl eher die weiter unten in dem Thread genannte Umstellung auf ADSL1. Damit scheinen die Fritz Boxen offenbar kein Problem zu haben. Bleibt aus meiner Sicht zu hoffen, dass AVM die Sache noch in den Griff bekommt und dann endlich die Fritz Geräte auch an M-Net ADSL2+ Anschlüssen laufen. Am sinnvollsten wäre es wohl, wenn beide sich ganz einfach miteinander kurzschließen würden und das Problem mal näher beleuchten. Zufriedenere Kunden und weniger Supportanfragen wären die Folge.

@M-Net: Versucht's doch mal. Ich schätze AVM als nicht so ignorant ein wie viele hier behaupten und gebt halt mal mit eurer Kundenzahl an und der Möglichkeit, dass ihr vielleicht auch irgendwann mal Fritz Boxen im Bundle mitanbietet (evtl. ja gegen Aufpreis ... die Fritz Fon ist nämlich echt was feines).

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FarCry
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Beitragvon FarCry » 01.06.2007, 09:10

Das Thema der "Zusammenarbeit" zwischen AVM und M-Net hatten wir schon mal:
Lies Dir das mal durch. Ich glaube AVM legt nicht großen Wert darauf, das die Produkte überall laufen.
Damals wurde sogar die ComputerBild eingeschaltet, um die AVM´ler zum arbeiten zu bewegen.
How will I laugh Tomorrow, when I can´t even Smile today.

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Beitragvon Dandy » 01.06.2007, 13:48

FarCry hat geschrieben:Das Thema der "Zusammenarbeit" zwischen AVM und M-Net hatten wir schon mal:
Lies Dir das mal durch. Ich glaube AVM legt nicht großen Wert darauf, das die Produkte überall laufen.
Damals wurde sogar die ComputerBild eingeschaltet, um die AVM´ler zum arbeiten zu bewegen.


Den Thread kannte ich schon. Was ich nicht verstehe ist, dass laut AVM das Problem beseitigt sein soll, aber meine Fritz Fon überhaupt nicht läuft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Modem in den Fritz Boxen irgendwie anders ist. Hat denn keiner Erfahrungen mit der Fritz Fon?

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Beitragvon ger1294 » 02.06.2007, 10:48

Hallo,

ich habe insgesamt 4 Kunden, die ohne Probleme mit Fritz Boxen direkt am Anschluss arbeiten.

1. 08141 MaxiDSL 3000 FritzBox 7050
2. 08142 MaxiDSL 3000 FritzBox 7050
3. 089 MaxiDSL 6000 FritzBox 7170 FW 29.04.29
4. 089 MaxiDSL 16000 FritzBox 7170 FW 29.04.29

Wie man an 4. Fall sieht, geht das sogar mit DSL 16000 von M-Net und mit voller Übertragungsrate.

Dandy
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Beitragvon Dandy » 02.06.2007, 13:28

ger1294 hat geschrieben:Hallo,

ich habe insgesamt 4 Kunden, die ohne Probleme mit Fritz Boxen direkt am Anschluss arbeiten.

1. 08141 MaxiDSL 3000 FritzBox 7050
2. 08142 MaxiDSL 3000 FritzBox 7050
3. 089 MaxiDSL 6000 FritzBox 7170 FW 29.04.29
4. 089 MaxiDSL 16000 FritzBox 7170 FW 29.04.29

Wie man an 4. Fall sieht, geht das sogar mit DSL 16000 von M-Net und mit voller Übertragungsrate.

Deswegen interessiert es mich ja so, ob jemand überhaupt schon eine Fritz Fon 7150 zum Laufen an M-Net ADSL2+ bekommen hat. Das würde mir den Hinweis geben, ob es sich um ein generelles Problem oder eben eines von mir speziell handelt. Wenn es generell nicht geht, kann ich mir weitere Versuche sparen, sonst würde ich noch etwas rumprobieren.

meister lampe 30
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Re: Fritz Fon 7150 direkt an M-Net Anschluss (M-Net Modem)?

Beitragvon meister lampe 30 » 02.06.2007, 21:47

Dandy hat geschrieben:Hallo,

ich bin im Besitz einer Fritz Fon 7150, die ich eigentlich direkt an meinen M-Net Anschluss schließen wollte. Leider funktioniert das nicht, auch mit anderen ATM Einstellungen nicht. Es scheint auch überhaupt kein Sync stattzufinden, da ich keinerlei Daten in der Übersicht der Fritz Fon sehen kann. Es steht da was von kein Kabel verbunden. Das Original M-Net Modem tut problemlos und sofort. Die Fritz Fon kann sich auch wunderbar darüber einwählen.

Warum ich das Modem nicht dazwischen will? Weil ich mir erstens ein All-in-One Gerät gekauft habe und zweitens der Stromverbrauch nicht unerheblich höher ist, was über's Jahr gerechnet einiges an unnötigem Strom- und damit auch Geldverbrauch verursacht. Hat irgendjemand erfolgreich eine Fritz Fon an M-Net betreiben können?


Hallo,
ich habe seit längere Zeit eine Fritz Box fon wlan 7150 und habe sie direkt am Splitter hängen, habe Maxi Komplett 6000 und keine Probleme, wlan lan alles läuft super fix!

Dandy
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Beitragvon Dandy » 02.06.2007, 22:42

Mh, Splitter. Ich habe Maxi Pur, da ich nur über Internet telefoniere. Hat es vielleicht etwas damit zu tun? Wir bei Pur Anschlüssen im Frequenzbereich für Telefonie gewildert? Wohl eher nicht, oder? Im Prinzip könnte ich ma mal einen Splitter davor hängen und schauen ob es was ändert.

@Meister Lampe

Welche Einstellungen hast du vorgenommen?

Dandy
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Beitragvon Dandy » 02.06.2007, 23:05

Jetzt kommt's: Ich habe jetzt einfach das Kabel des M-Net Modems an die Fritz Fon angeschlossen und es funktioniert!

Nach einem Test mit dem Original Kabel der Fritz Fon ging es wieder nicht. Zurück zum Kabel des M-Net Modems und alles wunderbar. Mir ist aufgefallen, dass das Kabel des M-Net Modems etwas kürzer ist und außerdem einen kleinen Western Stecker hat. Das Kabel der Fritz Fon hat einen normalen Lan Kabel Stecker. Die Buchse scheint aber sowohl den kleinen Western als auch LAN Stecker zu schlucken.

Somit mein Tip an alle mit Problemen: Versucht mal ein anderes Kabel für die Telefondose.

Endlich habe ich was ich wollte: Ein Gerät für alles. Danke für eure Hilfe Leute!

Harry2o
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Beitragvon Harry2o » 03.06.2007, 12:21

Moment, du hast den RJ12-Stecker des M-Net Kabels in die DSL/TEL RJ45-Buchse der Fritzbox gesteck, und damit funktioniert alles so wie "wir" uns es wünschen?

WaS
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Beitragvon WaS » 03.06.2007, 12:46

FYI: Western-Stecker sind mit Absicht so konstruiert,
dass die kleine Bauform auch in die großen Buchsen passt.
Und am Modem werden eh' nur die beiden mittleren Pins
benutzt, so dass es egal ist, ob man mit RJ11 oder RJ45
ankommt.

Zur Klarstellung: Bei Dandy war natürlich nicht die Bauform
des Steckers
die Ursache dafür, dass es nicht funktioniert hat!
Das Originalkabel war wohl schlicht und ergreifend kaputt, oder
es wurde von vorneherein ein falsch beschaltetes geliefert.


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