Notruf 01805 19222 geht nicht

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webcam_service
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Beitragvon webcam_service » 24.04.2007, 08:19

gut, dann oute ich mich mal auch...

ich schaue aber nur weiter zu...
im Test: FritzBox Fon 7270 FW.54.04.52
M-Net: Maxi-DSL 18000 @ 16 Mbit/s Leitungslänge: ca. 1070 m @ 0,4mm²
VSt: Broadcom | DSL-Version 97.147 - H52

firebowl
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Beitragvon firebowl » 24.04.2007, 15:47

Zu der Aussage der Telefonist darf nicht entscheiden kann ich nur sagen dazu ist er da und er ist auch dementsprechend Ausgebildet ( Rettungsassistent o.Ä.)

Das der "Telefonist" wie er genannt wird auf den Ärtztlichen Notdienst verweist ist unter Umständen verständlich da er anhand des Meldebildes und der Antworten auf seine Nachfragen den "Fall" beurteilt muss und dann das enstprechende Rettungsmittel schickt !!


So ganz stimmt das auch nicht.
Mal ganz davon abgesehen das es da ein kleines Zauberwort gibt bei dem der "Telefonist" garnix mehr zu entscheiden hat. In diesem Fall muss sogar ein Notarzt zusätzlich zum RTW geschickt werden.

SvenW
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Beitragvon SvenW » 24.04.2007, 18:38

Schweini hat geschrieben:Eine Notrufnummer MUSS kostenlos bleiben, also ohne Vorwahl erreichbar sein.


Stimmt nicht ganz, bei der 19222 fallen Kosten für ein Ortsgespräch an, nur 110 und 112 sind kostenfrei.


Black_Hawk hat geschrieben:wenn es ums Kind geht einfach auch mal auf einen Rettungswagen bestehen !


Quatsch, es kommt auf die Erkrankung bzw. Verletzung an. Wenn der RTW dann kommt und es nur etwas "Banales"(Finger eingequetscht....) ist, verweist er dich auch nur an den KVB.
Aber wenn du dir nicht über den Zustand sicher bist, dann auf RTW bestehen!

Gruß
Sven

P.S. 01805 ... müßte eigentlich funktionieren, da ich letzten Monat ein Fax an so eine Nummer geschickt hatte.

kleinanz
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Beitragvon kleinanz » 25.04.2007, 15:49

Stimmt. Zahlt alles die Kasse (10 € Eigenbeteiligung)!

Und wer zahlt nochmal in die Krankenkasse ein?

In welchem anderen Forum diskutiert Ihr aktuell über die unverschämten Kosten für die Krankenkasse?

Na egal: Beim nächsten Mal einfach sagen, dass das Kind nicht mehr atmet.

Dann stehen nach 7 Minuten
2 Mann vom Rettungswagen,
3 vom Notarztwagen,
2 vom Kindernotarzt,
6 Feuerwehrmänner als "First-Responder"
in der Wohnung...

Es kann ja glaub ich jeder verstehen, dass man bei den eigenen Kindern mal etwas überreagiert.

Aber es will doch auch jeder, dass der Rettungswagen schnell da ist, wenn es einem (dem eigenen Kind) einmal wirklich schlecht geht.

Blöd, wenn der dann grade einem Kind in der Nachbarschaft ein Pflaster aufklebt und zu Ihnen der Rettungswagen von der 20 min entfernten Wache kommen muss.

Also denken Sie bitte nochmal darüber nach, ob diese Tipps wirklich schlau sind, man solle beim Notruf einfach übertreiben, weil die MÜSSEN ja wen schicken.

(Und: Ja, ich arbeite auch in dem Bereich.)

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FarCry
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Beitragvon FarCry » 25.04.2007, 18:13

kleinanz hat geschrieben:Und wer zahlt nochmal in die Krankenkasse ein?

Du, ich, alle anderen die gesetzlich oder freiwillig gesetzlich Versichert sind.
kleinanz hat geschrieben:In welchem anderen Forum diskutiert Ihr aktuell über die unverschämten Kosten für die Krankenkasse?

Vermutlich in keinem. Ist aber auch ein anderes Thema.
kleinanz hat geschrieben:Dann stehen nach 7 Minuten
2 Mann vom Rettungswagen,
3 vom Notarztwagen,
2 vom Kindernotarzt,
6 Feuerwehrmänner als "First-Responder"
in der Wohnung...


Dauert nicht mal solange.
Leider war ich gezwungen, vor kurzem den Notarzt zu verständigen, da mein kleinster (5 Jahre) einen akuten und sehr heftigen Pseudo-Krupp-Anfall hatte.
Alle von uns ergriffenen Sofort-Maßnahmen (war ja nicht das erste Mal) in Form von frischer, feuchter Luft, Globolis und Cortison-Zäpfchen die den Anfall in normalerweise 30 Minuten lindern und sich das Kind wieder beruhigt, halfen nix.
Nun gut, um 02:00 Uhr Morgens fahre ich nicht mit einem hysterischen Kind nach Starnberg (Kinderklinik), nach FFB oder Pasing in die Notaufnahme.
Das Unfallrisiko, für beide Elternteile und eines der Kinder, durch unkonzentriertes Fahren und zu hohe Geschwindigkeit, ist dann doch nicht zu rechtfertigen.
Wie gesagt, Notrufnr. gewählt, die Symptome beschrieben, die bisherigen Maßnahmen geschildert und 5 Minuten später waren der Notarzt und die 2 Sanis vom RK bei mir vor der Türe. (Herzlichen Dank nochmals, auch wenn wahrscheinlich keiner davon hier vertreten ist.)
kleinanz hat geschrieben:Also denken Sie bitte nochmal darüber nach, ob diese Tipps wirklich schlau sind, man solle beim Notruf einfach übertreiben, weil die MÜSSEN ja wen schicken.


Schlechter Tipp, denn dann kann einem wirklichem Notfall nicht geholfen werden.
How will I laugh Tomorrow, when I can´t even Smile today.

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Beitragvon FloScho » 25.04.2007, 21:36

kleinanz hat geschrieben:Stimmt. Zahlt alles die Kasse (10 € Eigenbeteiligung)!

Und wer zahlt nochmal in die Krankenkasse ein?

In welchem anderen Forum diskutiert Ihr aktuell über die unverschämten Kosten für die Krankenkasse?

Na egal: Beim nächsten Mal einfach sagen, dass das Kind nicht mehr atmet.

Dann stehen nach 7 Minuten
2 Mann vom Rettungswagen,
3 vom Notarztwagen,
2 vom Kindernotarzt,
6 Feuerwehrmänner als "First-Responder"
in der Wohnung...

Es kann ja glaub ich jeder verstehen, dass man bei den eigenen Kindern mal etwas überreagiert.

Aber es will doch auch jeder, dass der Rettungswagen schnell da ist, wenn es einem (dem eigenen Kind) einmal wirklich schlecht geht.

Blöd, wenn der dann grade einem Kind in der Nachbarschaft ein Pflaster aufklebt und zu Ihnen der Rettungswagen von der 20 min entfernten Wache kommen muss.

Also denken Sie bitte nochmal darüber nach, ob diese Tipps wirklich schlau sind, man solle beim Notruf einfach übertreiben, weil die MÜSSEN ja wen schicken.

(Und: Ja, ich arbeite auch in dem Bereich.)



Soso, du arbeitest also in dem Bereich. Sachbearbeiter bei einer Krankenkasse oder gelangweilter Sani, der endlich mal richtige Aktion erleben will, statt einfache Krankentransporte zu erledigen.
Die hohen Kosten im Gesundheitssystem entstehen auch nicht durch unnötige Einsätze eines RTW. Der Anteil an den Gesamtkosten würde mich tatsächlich mal interessieren, vor allem im Vergleich mit Missbrauch von Leistungen. Aber wie schon geschrieben wurde, das ist nicht die eigentliche Diskussion.

kleinanz
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Beitragvon kleinanz » 26.04.2007, 23:35

Um nochmal kurz was zur Sache zu sagen:

Alle genannten Nummern funktionieren von jedem "normalen" M-Net-Anschluß.
Also sowohl 110, 112 als auf die 01805/191212.

Vermutlich ist es möglich die 0180er Nummern sperren zu lassen.
Allerdings fallen sie nicht unter die Standard-Sperre der 0900er-Nummern.

Ich hoffe, dass wir damit auch wieder wegkommen vom fast schon beleidigenden Ton vorangeganger Postings.[/quote]


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